Autor-Archiv Josef Eichinger

VonJosef Eichinger

Zukunft für Dich – „The Talking Red“

Die SPD mal etwas anders. Lassen Sie sich überraschen!

Zukunft für Dich - "The Talking Red"

Interesse mitzumachen?

Natürlich freuen wir uns über jedes neue SPD Mitglied aber mitmachen kann jeder auch ohne Parteibuch. Deswegen der Name: SPD und Parteifreie Finsing

Schick mir, dem SPD Ortsvorsitzenden in Finsing einfach eine Email Zukunft für Dich - "The Talking Red" und sage was du machen willst. Was Du gerne anpacken möchtest.

auf Kommunaler – Gemeinde Ebene:

  • Zukunftfähige Mobilität
  • Bauen und Wohnen – Für den Menschen und alle seine vielefältigen Lebensmodelle
  • Nachhaltige Energiewirtschaft und Umweltschutz nicht nur für die Elite

auf Bundesebene:

The Talking Red – der Podcast Service für Euch. Hört einfach rein und überzeugt euch selbst.

Zukunft für Dich - "The Talking Red"

Viele Grüsse und bis bald.

Josef

VonJosef Eichinger

Unser Zukunftsprogramm. Für Deutschland. Für Dich.

Download für Dich: Der SPD-Plan für die Zukunft steht! Knapp sieben Monate vor der Bundestagswahl hat die SPD ihren Zukunftsplan vorgestellt.

hier die derzeitige Textfassung zu Deiner/Ihrer Information.

Das Zukunftsprogramm. Wofür wir stehen. Was uns antreibt. Wonach wir streben.Unser Zukunftsprogramm. Für Deutschland. Für Dich.

Datum/Gültigkeit:01.03.2021, Dateiformat:pdf, Dateigröße:3 MB

„Wir sind überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Antworten, die wir mit unserem Zukunftsprogramm geben“, so SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und die beiden SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans.

Zukunft, Respekt, Europa – dafür treten wir an

Für die SPD ist klar: In den 20er Jahren entscheidet sich, welche Rolle Deutschland und Europa in der Welt künftig spielen werden. Die SPD will diesen Weg aktiv gestalten. Dafür sorgen, dass es mehr Anerkennung und Respekt in unserer Gesellschaft gibt. Eine gute Zukunft gestalten. Die SPD-Zukunftsmissionen – klimaneutrales Deutschland, das modernste Mobilitätssystem Europas, digitale Souveränität und ein starkes Gesundheitswesen – zeigen: Die SPD hat konkrete Ideen und einen Zukunftsplan, wie neue Arbeitsplätze entstehen und Wohlstand geschaffen wird. Und die richtigen Vorschläge, damit sich ein souveränes Europa in einer immer komplexer werdenden Welt behaupten kann.

„Für Dich – und mit Dir“

„Wir schaffen ein neues Wir-Gefühl. Wir sorgen für Veränderungen, die notwendig sind für eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft, die Umwelt und Klima schont. Wir machen unseren Sozialstaat fit für die Zukunft. Und wir stärken den Frieden und Europa. Diese Antworten sind für uns eine Frage des Respekts – für 83 Millionen. Für Dich – und mit Dir“, sagen der Kanzlerkandidat und die beiden Parteivorsitzenden.

Die Mitmach-Partei

Das Zukunftsprogramm wurde in einem intensiven Dialog mit allen Ebenen der Partei erarbeitet. Fast 4.000 Mitglieder haben ihre Ideen in über 3.000 Beiträgen und Kommentaren in der Programmwerkstatt eingebracht. Über 3.000 Mitglieder haben in Online-Konferenzen über das Programm diskutiert – beim Debattencamp haben sich über 6.000 Mitglieder und Unterstützer*innen an der Entwicklung sozialdemokratischer Ideen für die Zukunft beteiligt.

Reizt es Euch an diesem Zukunftsprogramm mit zu arbeiten und es mit uns gemeinsam auf kommunaler Ebene voranzutreiben? Dann meldet Euch einfach bei mir (j.eichinger(at)web.de)

VonJosef Eichinger

Antrag zur Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Straße „Am Steinfeld“

Da auf Grund der Corona-Pandemie auch die öffentliche Bürgerversammlung 2020 ausfallen musste hat die Gemeinde Finsing die Möglichkeit geschaffen, Anträge elektronischen als Ersatz für die Bürgerversammlung einzureichen. Diese Anträge sind in der Gemeinderatssitzung vom 18. Januar 2021 behandelt worden.

Hier einer der 3 Anträge die von Mitgliedern der SPD und Parteifreien Finsing eingereicht wurden.

Der Antrag fand positiven Anklang bei den Räten und war Anlass für eine ausführliche Diskussion über die Verkehrssituation auf der Straße „Am Steinfeld“. Wie sie sicherlich wissen beginnt „Am Steinfeld“ ausserhalb des Ortsschild am Hagenhof. Daher ist es gemäss Strassenverkehrsordnung erlaubt mit 100km/h zum Sportplatz, Friedhof, Wertstoffhof oder zur GoKart-Arena bzw. Griechischen Restaurant zu fahren.

Text des Antrags

Antrag: Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Straße „Am Steinfeld“.

Der Vorschlag ist es, die Geschwindigkeit auf 50km/h zu beschränken. Wenn das nicht möglich ist, wäre eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf den gleichen Wert (derzeit 70km/h) sinnvoll, wie sie auch für das Teilstück der Neufinsinger Straße zwischen den Ortsschildern von Neufinsing und Finsing gilt.Perfekt wäre, wenn das Ortsschild Neufinsing entsprechend weit in Richtung Finsing verschoben wird. Diese Option soll die Gemeinde prüfen.

Begründung

Die Straße „Am Steinfeld“ liegt außerhalb der Gemeindegrenzen und daher können dort Fahrzeuge mit bis zu 100km/h fahren. Das stellt ein unzumutbares Risiko für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. Die Straßeist relativ schmal, hat weder Rad- noch Gehweg und wird zunehmend stärker von Fußgängern und Fahrradfahrern verwendet. Ein Trend der natürlich zu begrüßen ist.

Zu beobachten ist, dass vor allem von der GoKart-Arena bzw. Restaurant Besucher mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs sind. Diese Gefahr besteht auch wenn Besucher vom Sportplatz aufbrechen. Insbesondere seit Beginn der Corona-Krise nimmt die Zahl der Fußgänger und Fahrradfahrer zu, vor allem am Nachmittag oder an den Wochenenden. Die Straße ist außerdem ein beliebter Weg zur Schule und ein Verbindungsweg zwischen Finsing und Neufinsing. Schnelle Autos sind eine kritische Gefahr für die Kinder, aber auch Fußgänger.

Außerdem ist es nicht nachvollziehbar, warum die Neufinsinger Straße geschwindigkeitsbeschränkt ist, aber die Straße „Am Steinfeld“ nicht.

Gerade in Zeiten, in denen ein Umstieg vom Auto auf das Fahrrad gefordert wird, muss auch sichergestellt werden, dass Kinder und Erwachsene ohne Risiko das Fahrrad nutzen können. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen sollten erfahren, dass der Weg von und zur Schule sowie zwischen den Orten gefahrlos und ohne rasende Autos möglich ist. Auch die Eltern müssen ohne Sorge um die Sicherheit die Kinder das Rad erlauben können.

Antrag von Josef Eichinger / SPD an die Gemeinde Finsing vom 27.11.2021

Bilder zur Orientierung

Karte des BayernAtlas Antrag zur Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Straße „Am Steinfeld“

VonJosef Eichinger

Friedenslicht anstelle des traditionellen Neujahrsfeuer am 6.1.2021

Liebe Freunde und Freundinnen des traditionellen Neujahrsfeuers,

Corona wütet nach wie vor und wird auch im Januar unser aller Verhalten bestimmen. Es ist vollkommen klar, dass damit auch das traditionelle Neujahrsfeuer der SPD in der bisherigen Form nicht möglich ist. Kein Treffen beim Glühwein und den köstlichen Speisen. Kein Treffen zu Ratsch und Klatsch.

Trotz aller Widrigkeiten möchten die SPD und ihre Freunde ein Zeichen der Gemeinschaft und der Solidarität setzen.

Deshalb wird am 6.1.2021 etwas Neues passieren um das, was uns allen insbesondere in 2021 wichtig ist, zum Ausdruck zu bringen.

  •  Friedenslicht zum mitnehmen und Wunschkasten für Anrufe und Kontaktkarten
  •  Am 6.1.2021 von 15 bis 16 Uhr an der Kapelle in Neufinsing

Wir wollen euch alle ermuntern den Friedenswunsch mit aller Kraft zu verkünden. Frieden mit allen, egal welche Religion, Nationalität, Hautfarbe oder Lebensweise.

Anstelle des Neujahrsfeuers wird es eine Laterne mit dem Friedenslicht aus Bethlehem geben.  Jede/r kann seine mitgebrachte Kerze daran entzünden um dieses Symbol des Friedens mit nach Hause zu nehmen.

Besonders die Nähe zu anderen, zu unseren Freund*innen und zu unseren Nächsten wurde massiv eingeschränkt um dieser unsäglichen Pandemie zu begegnen. Nicht alle konnten sich irgendwie damit arrangieren. Viele leiden darunter und empfinden insbesondere in den Wintertagen die Einsamkeit stärker als die Jahre zuvor.

Deshalb wollen wir Euch alle aufrufen:

Ruft doch mal an“ und „schreibt wieder“.

Erinnert euch an all diejenigen die ihr in den letzten Monaten kaum gesprochen habt. Schaut euch in Eurer Nachbarschaft um. Fasst euch ein Herz und ruft an oder schreibt all denen eine Karte oder gar einen Brief mit den besten Wünschen für 2021.

Kennen Sie jemanden der sich auf einen Anruf freuen würde? Melden Sie sich oder werfen Sie diesen Wunsch am 6.1.2021 in den Wunschkasten, der neben der Laterne mit dem Friedensfeuer steht.

Bleiben Sie achtsam, solidarisch zu den Mitmenschen und Gesund.

Blicken Sie mit uns optimistisch ins Jahr 2021.

Josef Eichinger und Heiner Grönwald

SPD Ortsverein Finsing

VonJosef Eichinger

Klimaschutzmanager für Finsing wird Realität

Notwendig wie noch nie! Danke an die Räte für ihre mehrheitliche Unterstützung und an Bernhard Faschinger dem Vorsitzenden des Verkehrs-, Umwelt- und Energieausschuss sowie Lisa Buchmann für ihre Initiative.

Es freut doch sehr, dass sich nach so vielen Jahren eine Mehrheit der Räte im Finsinger Gemeinderat für die Einrichtung einer Stelle eines „Klimaschutzmanager (Sie/Er)“ ausgesprochen hat. Die Entscheidung ist sicherlich nicht leicht gefallen, angesichts der Pandemie und der Rückgänge der Einnahmen .

Einen Beitrag finden Sie online auf der Seite des Merkurs „Finsing: Knappe Mehrheit für Klimaschutzmanager„.

Wie Sie sich sicherlich erinnern war die Forderung nach einem Klimaschutzmanager eines unserer erklärten Ziele für die Kommunalwahl 2020.

Klimaschutzmanager - Ziel erreicht.

Damit ist eines unserer Ziele erreicht worden.

Der nächste Schritt ist die Ausschreibung der Stelle und Auswahl der Person die für solch eine Position die besten Eigenschaften mit bringt. Einfach wird es nicht, aber das hat auch keiner behauptet und die Profis unter den Klimaschutzmanager sind sich dessen auch bewusst.

Was wir als SPD und Parteifreie erwarten ist dass sich der neue Klimaschutzmanager/in:

  • tatkräftig die Verwaltung in allen Fragen zum Klimaschutz unterstützt
  • konstruktive Beiträge zur Verbesserung der kommunalen Bauvorhaben einbringt
  • trotz Halbtagsstelle den Dialog mit den Gruppierungen, Vereinen und den Bürgern sucht

Als Unterstützung kann er/sie auf jeden Fall auf den Arbeitskreis Umwelt und Energie zurück greifen.

Auch von Seiten der SPD und Parteifreien werden wir alles daran setzen die Position des Klimaschutzmanagers zu stärken und in seiner täglichen Arbeit zu unterstützen.

Denn uns allen ist klar. Klimaschutz ist als solches nicht verhandelbar. Die Zeit läuft und die Uhr tickt. Verhandelbar ist nur der Weg der beschritten werden muss um die verfügbaren Resourcen bestmöglichst für dieses Langzeitziel einzusetzen.

VonJosef Eichinger

Photovoltaik auf Stelzen

Unten Kartoffeln und oben eine PV-Anlage

Gertrud Eichinger als Kreisrätin von Finsing hat in der Sitzung des Umweltausschusses des Landkreis am 21.09.2020 einen Vorschlag der Kreis-SPD eingebracht wie zum einen der Ausbau der PV-Kapazität im Landkreis vorangetrieben werden kann und zum Anderen eine neue Einnahmequelle für unsere Landwirte möglich wird.

Der Erdinger Anzeiger hat es in seiner Ausgabe vom 25. September mit dem Titel überschieben: „Unten Acker, oben Energie“.

Sowohl Landrat als auch der Ausschuss lauschte aufmerksam den Überlegungen der Kreis-SPD. Im Prinzip geht es darum eine bessere und umweltverträglichere Nutzung von Freiflächen-PV-Anlagen zu ermöglichen. Freiflächen-PV-Anlagen (FFP) haben den entscheidenden Nachteil dass sie wertvollen landwirtschaftlichen Grund „verbrauchen“ der nicht mehr für den Anbau von Lebensmitteln verwendet werden kann.

Die Idee ist nun, die PV-Anlagen so hoch aufzuständern, dass darunter weiterhin eine Nutzung z.B. für den Anbau von Kartoffeln oder Getreide möglich ist.

Photovoltaik auf Stelzen
Bild: Agrophotovoltaik-Anlage im hessischen Bürstadt im März 2018 (Foto: energie-experten.org)/figcaption>

Eine andere Variante stellt die PV-Module senkrecht in Reihen zwischen die Feldfrüchte.

Photovoltaik auf Stelzen
Bild: Agrophotovoltaik-Solarpark in Donaueschingen-Aasen. Foto: Next2Sun

Natürlich ist das Neuland und es sind noch viele Fragen offen. Deshalb der Vorschlag der Kreis-SPD auf ausgewählten Flächen einen Feldversuch zu starten der dann zum Beispiel über das Zukunftspaket vom Bundestag gefördert werden könnte.

Die Art der doppelten Nutzung wird auch „Agro-PV“ genannt und es gibt in anderen Bundesländern bereits Erfahrungswerte mit installierten und laufenden Anlagen. Natürlich sind nicht alle Regionen gleich und auch nicht überall gibt es die gleichen Bodenqualitäten. Deshalb der Vorschlag von Gertrud Eichinger, diese doppelte Nutzung von knappen Landwirtschaftlichen Flächen im Rahmen eines Forschungsprogramms für den Landkreis Erding auszuprobieren.

Eine zusätzliche Hürde für die zukünftige kommerzielle Nutzung dieser Methoden ist die aktuelle, deutsche Interpretation der landwirtschaftlichen Förderungen. Lesen sie hierzu auch die Artikel die im Anschluss dieses Beitrags aufgeführt sind.

Das Bayrische Fernsehen hat davon bereits im Juli 2017 berichtet

Bayrisches Fernsehen, „Agro-Photovoltaik ist praxistauglich“

Wahrhaft mutig wäre es dann, wenn unsere grossen Seen wie z.B. der Speichersee von Finsing mit einer schwimmenden PV-Anlage als Hybrides Kraftwerk aufgewertet werden könnte. Ein interessanter Artikel (siehe Abschnitt „Weiterführende Literatur“) dazu findet sich auf den Seiten der Energie-experten.org.

Weiterführende Literatur:

  1. Aus eins mach zwei: Unten Acker, oben Energie“, SPD will Solarenergie auf landwirtschaftlichen Flächen ausbauen„, 24.09.20, Hans Moritz, https://www.merkur.de/lokales/erding/erding-ort28651/erding-fotovoltaik-aus-eins-mach-zwei-unten-acker-oben-energie-13908365.html
  2. Agro-PV nimmt fahrt auf„, PV-Magazin, 7. Mai 2019, Hans-Josef Fell, EWG-Präsident und Mitautor EEG 2000, https://www.pv-magazine.de/2019/05/07/agro-pv-nimmt-fahrt-auf-ein-flaechenschonender-ausbau-der-photovoltaik-braucht-die-doppelnutzung-auf-dem-acker/
  3. „Agrophotovoltaik ist praxistauglich“, 21.07.2020, Benjamin Volz, Solarenergieförderverein Deutschland e.V. , http://www.sfv.de/artikel/agrophotovoltaik_ist_praxistauglich.htm
  4. Agro-Photovoltaik – Solar-Module über dem Acker„, BR Fernsehen, 14.07.2017, 19:00 Uhr. https://www.br.de/mediathek/video/agro-photovoltaik-solar-module-ueber-dem-acker-av:5968f2712217f600123247f7
  5. „Prinzip, Anwendungen und Nutzen der Agrophotovoltaik für die Landwirtschaft“, Energie-experten.org, https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/solarenergie/solaranlage/agrophotovoltaik.html
  6. „Schwimmende Solarstromanlagen („Floating PV Anlagen“)“, https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/solarenergie/solaranlage/schwimmende.html

VonJosef Eichinger

Neue Gebühren bei CarSharing Finsing

Hallo liebe Freunde des CarSharings.

CarSharing Markt Schwaben hat die Zeitpreise ab dem 1.7.2020 bis voraussichtlich ende 2020 gesenkt um den durch das Konjunkturpaket reduzierten Mehrwertstuersatz an die Nutzer weiter zu geben.

Die Zeitkosten werden je nach Tageszeit um bis zu 20 Cent pro Stunde billiger. Eine Ausleihe des CarSharing Autos für 24 Stunden kostet damit weniger als 10 Euro pro Tag plus die gefahrenen Kilometer. Inklusive Benzinkosten, Versicherung und 100% Wartung.

Die Details können sie auf der Seite „CarSharing“ des Treffpunkt Dorfprojekte“ nachlesen. Neue Gebühren bei CarSharing Finsing

VonJosef Eichinger

Koalition einigt sich auf Konjunkturpaket „Mit Wumms“

Insgesamt 130 Milliarden Euro nehmen Bund und Länder für ein großes Konjunkturpaket in die Hand. Allein 120 Milliarden Euro davon kommen vom Bund. Im Mittelpunkt stehen Unterstützung für Familien, eine Mehrwertsteuersenkung und die Entlastung der Kommunen. Auch die Stromkosten sollen sinken. Und für Branchen, die besonders von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, wird es Überbrückungshilfen von 25 Milliarden Euro geben.

Überprüfen Sie selbst was im Programm steht um sich eine klare Meinung zu den Mitteilungen in den Sozialen Netzen bilden zu können.

Unser Konjunkturprogramm: Arbeitsplätze sichern – Unternehmen stabilisieren – mehr Investitionen in Klimaschutz und eine bessere Zukunft

Jetzt herunterladen : „Eckpunkte des Kunjunkturpakets: Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“, 4.6.2020 Koalition einigt sich auf Konjunkturpaket „Mit Wumms“

VonJosef Eichinger

Repair-Cafe am 21.3.2020 abgesagt

Liebe Freunde des Repair-Cafes. Leider haben wir eine schlechte Nachricht für Euch.

Wir werden am 21.3. unseren Dienste leider nicht anbieten und bitten Euch daher mit euren Schätzen beim nächsten Termin vorbei zu schauen.

Wir haben lange hin und her überlegt und kamen zu dem Schluss, dass das Repair-Cafe mit seinen Besuchern derzeit eine unkalkulierbare Gefahr für die Einwohner des Senioren- und Pflegeheims darstellt. Besonders im Hinblick auf die Risikogruppen die besonders von dem Corona Virus betroffen sind.

Wir sind mehr als glücklich über die Gastfreundschaft des Seniorenheimes die es uns erlaubt dort unsere ehrenamtlichen Dienste anzubieten und werden deshalb alles tun um jedes noch so kleine Risiko für die Bewohner zu vermeiden.

Wir bitten Sie um Verständnis und hoffen auf ihren Besuch bei nächster Gelegenheit.

Ihr Repair-Cafe Team

VonJosef Eichinger

SPD Konzert mit Roland Hefter

Ein toller Abend. Witzig, Spaßig, Lieder zum Mitsingen, Geschichten zum Schmunzeln und zum atemlosen Lachen. Und natürlich die von Roland gewohnten klaren Standpunkte zur politischen Landschaft in Deutschland.

Neu war für mich sein großes Engagement in den Stadtrat von München einzuziehen. Auch das gemeinsame Video von Roland Hefter mit Dieter Reiter ist sagenhaft.

Natürlich waren alle Lokalmatadore da. Hans Schreiner unser Landratskandidat, viele Bürgermeisterkandidaten aus dem Landkreis wie Gertrud Eichinger (Finsing). Mit dabei, Heiner Grönwald (Platz 6), Josef Eichinger (Platz4)

Ulla Dieckmann führte grandios durch den Abend.

Die Spendenbox war am Abend gut gefüllt und die Organisatoren von Bund-statt-Braun werden sich riesig darüber freuen und das Geld auch sehr gut einsetzen können.

Genießen Sie die Bildergalerie.

VonJosef Eichinger

Mehr zu Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier

Wie bereits am 2.2.2020 kurz mit einigen Bildern berichtet, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Leider fehlte mir damals die Zeit ausführlich zum Vortrag und seinen Ergebnissen zu erzählen.

Das möchte ich jetzt nachholen. Es wird jetzt wirklich ausführlich 😉

1. Begrüßung

Angefangen hat alles mit der Begrüßung durch den Veranstalter Eichinger Josef.

  • Mit-Initiator des Bürgersolarkraftwerks Finsing von 2003
  • Betreiber von CarSharing Finsing (Gertrud ist die Chefin)
  • Mitglied in der überparteilichen Arbeitsgruppe Energie und Umwelt
    • Nächstes Treffen:  22.04.20 19:30 Uhr im LaStrada (GoKart)
  • Aktiver Reparierer in Repair-Cafe Finsing
  • Überzeugtes Mitglied des SPD Ortsvereins owww.spd-parteifreie-finsing.de und Kandidat für den Gemeinderat

Übersicht über die Entstehungsgeschichte des Bürgersolarkraftwerks auf dem Dach der Schule in Finsing.

Alle Anlagen sind in der sogenannten www.marktstammdatenregister.de/ beschrieben. Es ist es Wert darin zu schmökern. Darin gibt es eine Übersicht aller regenerativen Energien – nicht nur von Finsing .

Besonders hervorzuheben sind die beiden Anträge die im Oktober 2019 von der Arbeitsgruppe Energie und Umwelt eingereicht worden sind.

  1. Antrag zur Nutzung der bestehenden Bürgersolaranlage auf dem Schuldach der Schule Finsing zur Eigennutzung für den elektrischen Energiebedarf (PDF zum Download)
  2. Antrag zur Errichtung einer PV-Anlage auf dem Erweiterungsbau der Schule (PDF zum Download)

Um Fake-News vorzubeugen, hier die beiden Anträge zum Download.

Bitte Unterstützen Sie die Petition „Kein aus für PV Anlagen nach 20 Jahren“ https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?source=homepage

2. Bürgermeisterkandidatin Gertrud Eichinger Finsing Weiterdenken:

Für die Vorstellung von Gertrud Eichinger verweise ich gerne auf ihre Internetseite www.gertrud-eichinger.de

Sie verwies in ihrer kurzen Rede auf die Ergebnisse der Bürgerbefragung 2019 hin, bei dem klar heraus kam dass die Bürger einen weiteren Ausbau der PV Anlagen befürworten aber auch die Gemeinde in einer Vorreiterrolle sehen. Stichwort: „…. mit gutem Beispiel vorangehen.“

Da sie damals ihr Haus von beginn an mit einer PV und thermischen Solaranlage ausgestattet hatte, kann sie sich als Pionierin der Solaranlagen in Finsing betrachten. Natürlich wird sie falls die Wählergunst es zulässt als zukünftige Bürgermeisterin alle Aktionen unterstützen, die die Nachhaltigkeit und Energieautarkie wie auch CO2 Neutralität von Finsing voranbringen. Entscheidend ist auch die Verankerung der Nutzung von Regenerativen Energien in städtebaulichen Prinzipien, z.B. Gestaltung von Neubaugebieten, selbst in einer Gemeinde wie Finsing.

Doch für diesen Abend wünschte Sie allen Anwesenden Inspirationen durch den spannenden Vortrag von Dr. Horn.

3. Referent:   Dr. Andreas Horn

Wer ist Dr. Horn? Infos zum Referenten

  • Dr. Horn, Vorsitzender von „Sonnenkraft Freising e.V.“ und seit 2002 Geschäftsführer der „Easy Energiedienste Sonnenkraft Freising GmbH“,  Wirtschaftstochter des Vereins.
  • Hat über 30 Bürgersolarkraftwerke vorwiegend auf kommunalen Dächern im Landkreis Freising realisiert.
  • Seit 2009 ist er hauptberuflich mit Photovoltaik beschäftigt und hat viele PV-Anlagen mit Green City Energy realisiert und für die Solarinitiative München Mieterstromprojekte entwickelt.
  • Seit 2014 plant er als „Solardoktor“ PV-Anlagen und hat zum 1.1.2016 mit seinem Geschäftspartner Dr. Robert Fürst das Ingenieurbüro „Energiewendeplaner GmbH“ gegründet, das als Fachplanungsbüro mit den Schwerpunkten Mieterstrom und Elektromobilität tätig ist.
  • Dr. Horn tritt weiterhin engagiert und ehrenamtlich für die Fortsetzung der Energiewende im Bereich Strom, Wärme und Mobilität ein.

Teil 1: PV Anlagen wesentlich für die CO2 Ziele und die katastrophalen EEG Situation

Verschiedene Schätzungen über den Bedarf an Einspeiseleistung durch PV Anlagen in Deutschland belaufen sich von 400 oder 500 GW (Gigawatt). Manche behaupten gar dass es 1000 GW bräuchte. Selbst 500 GW sind um einen Faktor 10 mehr als derzeit politisch gewollt.

Diese 500 GW bräuchten wir bis 2035 um die CO2 Ziele von Deutschland zu erfüllen. In logischer Konsequenz bedeutet das einen jährlichen Ausbau von zusätzlichen 50 GW Leistung.

Geht das denn überhaupt?

2009/10/11 wurden jährlich 7,5 GW solare Kraftwerke in Deutschland gebaut. Das entspricht in etwa 1 Atomkraftwerke bereinigt um die unterschiedlichen jährlichen Betriebsstunden. (Laufzeit pro Jahr: Atomkraftwerk 7000 Stunden, PV Anlage 1000 Stunden)

In den letzten 10 Jahren ist der Wirkungsgrad von PV Modulen fast um den Faktor 2 besser geworden was einem Wirkungsgrad von 22% bedeutet. Im Vergleich, die Module auf der Schule von Neufinsing haben einen Wirkungsgrad von ca. 11-12%.

Durch den höheren Wirkungsgrad und die günstigen Preise der Module können PV-Anlagen auf West- oder Ost-Dächern rentabel betrieben werden was vor mehr als 10 Jahren noch undenkbar war. Dadurch ergibt sich eine Verdoppelung der möglichen Einsatzfläche. Im Vergleich von vor 10 Jahren sind wir um einen Faktor 4 besser. Dazu kommt, dass heutige Anlagen nur noch 25% Kosten im Vergleich von vor 10 Jahren.

Zusammenfassung: 4x 7.5GW pro Jahr ergibt rein rechnerisch 30 GigaWatt Leistung pro Jahr ohne große zusätzlichen Mehraufwände. Somit sind 40-50 GW durchaus vorstellbar.

Auf Grund der Klimaziele und der maximalen CO2 Menge die noch in die Umwelt abgelassen werden soll, wird es notwendig sein die Benzin und Dieselfahrzeuge sehr stark zu begrenzen, z.B. durch teueren konventionellen Kraftstoff. Alternativ könnte es auch Kraftstoff geben, der komplett  durch die Sonnenenergie erzeugt wurde.

Dadurch wird der Bedarf nach elektrischer Leistung um den Faktor 3 steigen.

Ein klassischer Stromspeicher für die PV Anlage wird betriebswirtschaftlich so ausgelegt, dass er 200-250 Lade-/Entladezyklen im Jahr hat. Jeden sonnigen Sommertag tagsüber rein, nachtsüber raus.

Stromspeicher sind auch notwendig um die elektrische Energie für die Wärmepumpen und die Heizungen für das warme Brauchwasser zu speisen. Praktisch ist daher der Kauf eines Elektrofahrzeugs als zusätzlichen Verbraucher.

Der derzeitige Plan sieht eine Steigerung von Neuzulassungen der Elektrofahrzeuge von 60% vor und daher werden im Jahr 2030 nahezu 100% aller Neuzulassungen E-Fahrzeuge sein. Parallel dazu sind dann aber immer noch 60% der Fahrzeuge auf der Straße mit Verbrennungsmotoren unterwegs.

Es ist einleuchtend dass die dazu notwendige elektrische Leistung nicht nur mit PV-Anlagen bereitgestellt werden kann. Dazu sind auf jeden Fall auch Windkraftanlagen notwendig.

Derzeit läuft in Kranzberg ein Bürgerwindkraftwerk mit 6MW (Megawatt) Leistung mit einer Einspeisung von 6 GWh im Jahr. Möglich ist das durch die 2500 Volllaststunden selbst hier in Bayern. Natürlich sind die Erträge in der Nordsee höher aber dazu muss man die Leitungsverluste rechnen bis der Strom über die 1500 km langen Trassen endlich in Bayern ist. Auch dazu braucht es 1000-te Masten. Warum dann nicht gleich Masten für Windkraft?

Natürlich brauchen Windkrafträder eine Bauhöhe von 120 m oder mehr. Mit jedem Meter höher steigt der Ertrag um 1%. Bei 10 m mehr höhe, 10% mehr Energieertrag und daher um 10% weniger Windräder.

Es ist klar dass wir viel mehr PV Anlagen und auch Windkraft brauchen um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen.

Was auch klar ist, dass die Bundesregierung seit Jahren den Ausbau von beidem blockiert. Dr. Horn Meinung nach eine komplett verfehlte Energiepolitik die vielleicht einmal dazu gedacht war RWE zu retten aber danach nicht mehr nachgebessert wurde.

Frage: Bei Neuanlagen. Gibt es ein EEG oder Förderung von Batteriespeicher?

Antwort: beim EEG gibt es einen 52 GWatt Deckel. Wenn dieser erreicht ist, keine EEG Einspeisung

Derzeit 49.5 GW. Das heißt, dass 2021 das Limit des Deckels erreicht wird. Das Problem ist lange bekannt. PV-Branche fordert seit Monaten den Deckel zu entfernen. Die Abschaffung des Deckels wurde auch in das Kohleausstieggesetz reingeschrieben. In der Konsequenz gibt es keine Einigung zwischen 10H-Regelung und 52 GW Deckels.

Niemand weiß wie es 2021 weitergeht.

Wirtschaftlich heißt: große PV Anlagen. Maximum auf Privathäusern sind 10 kW

Mehr Informationen unter:

https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm

https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

von www.sonnenkraft-freising.de

https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?source=homepage

https://www.oeko.de/forschung-beratung/themen/energie-und-klimaschutz/massnahmen-zum-klimaschutz-so-erreichen-wir-die-klimaziele-bis-2050/

https://www.duh.de/duh-energiewende/klimafreundliche-energie/

https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Energiewende/170601_Positionspapier_Energiewende_DUH.pdf

Teil 2: Altanlagen und das Bürgersolarkraftwerk auf der Finsinger Schule

Mehr zu Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier
Luftbild zeigt die nördliche und südliche Flachen der 50kWpeak-Bürgersolaranlage

Damals mit 47.5 Cent pro kWh vergütet wohingegen jetzt nur 9.5 Cent pro kWh vergütet werden. Für den gleichen wirtschaftlichen Umsatz braucht man heute die 5-fache Leistung.

Da die Module heute fast doppelt so gut sind wie damals würden bei einer Neueindeckung mit neuen Modulen die ca. 1.8 fache Energie erwirtschaftet werden können. Dr. Horn schlägt vor, zusätzlich noch das Ost- und das Westdach hinzunehmen. Trotz seiner flachen Dachneigung könnte es mit 800 kWhpeak Leistung generieren und ist daher ok.

Dadurch könnte der Stromverbrauch der Schule bilanztechnisch gedeckt werden. Natürlich hätte man im Sommer zu viel und muss einspeisen und im Winter zu wenig. Sesional-speicher sind hier unsinnig aber man könnte den Strom an die Nachbarn oder das Gewerbegebiet verkaufen.

Mehr zu Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier
Bild: Erträge der letzten 18 Jahren.

Blau ist das nördliche Dach und Orange das südliche Dach. Die beiden Dächer sind leicht unterschiedlich. Die Orange kurve wird Jahr für Jahr schlechter und die blaue kurve von Jahr zu Jahr besser obwohl beide Anlagen technisch identisch sind.

Grund ist ein Baum dessen starkes Wachstum mehr und mehr der südlichen Anlage beschattet. Das ist auch ok so, denn aus C02 –Sicht ist ein Baum wertvoll.

Aber warum geht der Ertrag der nördlichen Anlage nach oben. Grund ist die Zunahme der sonnigen Tage während der letzten Jahre. Noch nie hatten wir so einen guten Januar wie dieses Jahr.

Die Anlage ist 20 Jahre alt und fällt 1.1.2024 aus der EEG Vergütung würde aber noch locker 10 Jahre problemlos weiterlaufen. Es sind Sharp Module im Einsatz. In einigen Modulen wurden am Anfang die Rahmen auf Kulanz getauscht weil es keine Maßnahmen gegen Kondenswasser gab.

Technisch ist alles bestens. Doch wie geht es kaufmännisch weiter? Wie soll die Anlage nach Ablauf der EEG Förderung  weiter betrieben werden?

Durch die lange Laufzeit der Anlage sind die Stromerzeugungskosten bei 10-11 Cent/kWh.

Die Anlage hat 50 kW was ca 50000 kWh pro Jahr entspricht. Das sind dann ca. 5000 Euro Erzeugungskosten pro Jahr.

Die Gemeinde bezahlt derzeit wohl etwa 20-25 Cent/kWh für den elektrischen Strom den die Schule verbraucht. Könnte also den Strom direkt vom Dach deutlich günstiger im Vergleich zu den derzeitigen Kosten bekommen.

Einspeisung in Netz ist möglich aber der Direktvermarkter wird nur 5 Cent/kWh bezahlen, was einem Erlös von 2500 Euro pro Jahr entspricht.

Zusätzlich sind noch Erweiterungen notwendig wenn der erzeugte Strom verkauft wird wie z.B. ein Einspeisemanagement und eine registrierende Leistungsmessung (Direktvermarktungsbox). Kosten ca. 800 Euro/Jahr.

Der Gesetzgeber hat immer wieder angekündigt eine Anschlussregelung für die beendeten EEG Verträge zu finden doch das Wirtschaftsministerium blockiert seit Jahren.

3 Möglichkeiten gib es Prinzipiell:

  1. Anlage abschalten und Rückbau
  2. Eigenverbrauch ohne Überschusseinspeisung
  3. Alte Module gegen hocheffiziente neue Module tauschen (höhere Leistung und damit höhere Rendite)

Petition : Kein Aus für Solaranlagen nach 20 Jahren

https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?source=homepage

  • Bitte um Unterstützung von allen PV Anlagenbetreibern
  • Ab 2021 gehen die ersten EEG Anlagen aus dem Netz z.B. Freising, Münchner Messe Riem, alle Pionieranlagen
Mehr zu Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier
Bildschirmausschnitt der Online-Petition

Dr. Horn sieht einen GAU wenn 1.5 Millionen alt-Anlagen plötzlich abgeschaltet werden müssen.

Plan B: Umklemmen auf Eigenverbrauch mit Speicher. Mit PV Überschussstrom Warmwasser machen. Zur Not Überschuss abschalten.

Leider muss auf den Eigenverbrauch der Alt-Anlage EEG-Umlage zu bezahlen. Eichinger: bei Anlagen die aus der EEG rausfallen muss EEG Umlage bezahlt werden, was aber in Widerspruch zu EU Regeln steht.

Münchner Stadtrat hat beschlossen bis 2035 CO2-Neutral zu werden. Hr. Horn sieht das als Mammutaufgabe. Wenn das München schafft, dann schafft das Finsing 3-Mal, denn Finsing hat riesige Dachflächen.

Horn: PV Anlage rentiert sich immer (auch ohne Speicher), da sie ja Geld sparen. Mit der EEG Einspeisung verdienen Sie sogar ein bisschen Geld.

Frage: rentiert sich eine PV Anlage auf einem 40 Jahre alten Haus?

Antwort: Zuerst sollte man die Möglichkeiten überprüfen die man mit dem eingesetzten Geld erreichen kann. Vielleicht ist eine bessere Dämmung oder eine Dachsanierung sinnvoller als das Geld in eine PV Anlage zu investieren. Bei einem 40 Jahre alten Haus ist anzunehmen, dass der Energieverbrauch doch sehr hoch ist. Wenn Ihnen die Dachsanierung zu teuer ist, können Sie natürlich eine PV Anlage drauf bauen und die Dachsanierung der nächsten Generation überlassen.

Frage: kann man PV Strom nur für sich selbst verwenden?

Antwort: Die PV Branche will die PV Anlage auf Eigenbedarf optimiert werden. Das hat zur Folge dass dann die PV Anlage klein wird. Dadurch wird die Erstellung der PV Anlage unwirtschaftlich, da die Fixkosten bei kleinen Anlagen überdimensional hoch sind.

Fallbeispiel: Elektroauto braucht 3000 kWh bei 15000 km. Haus auch 3000 kWh. Zusätzliche Wärmepumpe mit 3000 kWh. Eine 10 kWpeak-PV macht in Bayern ungefähr 10000 kWh. Daraus ergibt sich rechnerisch eine 100% Eigennutzung der PV Anlage.

Um den echten Eigenverbrauch zu erhöhen wird jetzt ein Speicher hinzugefügt. Damit kann der Winterverbrauch immer noch nicht gedeckt werden aber der Nachtverbrauch.

Ohne Speicher kann ein realer Eigenverbrauch von ca. 20% erreicht werden. Mit Speicher steigt er auf 40% und mit zusätzlichem Verbraucher wie E-Auto und Wärmepumpe wächst der Eigenverbrauch dann auf ca. 70%. Dem gegenüber stehen höhere Anlagenkosten und Komplexität der Steuerung. Einfacher ist es den Überschuss ins Netz einzuspeisen.

Wenn sich jemand zu PV und Finanzamt interessiert, kann er bei sonnenkraft-freising.de nachlesen. Es gibt auch ein Excel Tool das Berechnet ob eine Gewinnprognose möglichst ist. Wenn keine Totalgewinnprognose dann ist es Liebhaberei. Liebhaberei ist es, wenn sie dauerhaft Verluste machen, z.B. durch die Differenz zwischen Gestehungskosten von 11 Cent/kWh und Verkaufskosten von 5-9 cent/kWh.

Der wirkliche Vorteil der PV Anlage kommt durch die finanzielle Einsparung die Sie haben da ihr selbst produzierter Strom nur 11 cent/kWh kostet im Vergleich von 30 cent beim regulären Einkauf des Stroms. Der Vorteil aus der Einsparung kann nicht besteuert werden.

Zusammenfassung: finanzieller Vorteil der Einsparung überwiegt deutlich die Verluste durch die Einspeisung. Die Direktvermarkter Box ist aber in jedem Fall notwendig und unabhängig vom Steuermodel.

Marktsituation: 70% werden mit Speicher ausgerüstet. Förderprogramme in Bayern z.B. 600 Euro.

Bei Speicher ist der Wirkungsgrad wesentlich. Nähere Infos bei Carmen e.V.

Gute Speicher haben 90%. Bei 80% erhöht sich der zusätzliche Verbrauch durch den Speicher.

Mit Speicher ist selbst bei Stromausfall eine Grundversorgung des Hauses gewährleistet

Botschaft: macht die Dächer voll.

Man muss nicht unbedingt mit Speicher starten aber es schadet nicht.

Wichtig ist, dass Sie sich die vollständigen Unterlagen über die PV Anlage aushändigen lassen.

4. Beifall und Diskussion

Offene Fragen:

  • Anschaltung des 3-phasen Verteilung um den Eigenverbrauch sicherzustellen
  • 380V Wechselrichter für Batterieeinspeisung
  • Wie kann man den Strom an die Nachbarn oder das Gewerbegebiet verkaufen?.

Frage: ist es rentabel auf reinen Eigenverbrauch zu setzen wenn es nächstes Jahr keine Förderung mehr gibt z.B. wegen des Deckels?

Antwort von Dr. Horn: nein, ohne Vergütung durch die Netzeinspeisung rechnet sich das alles nie. Sie haben zwar kostengünstigen Strom für 20% ihres Bedarfs aber die anderen 80% bekommen sie ja nicht vergütet wegen fehlender EEG.  Sollten sie jetzt einen Speicher einbauen, wird es noch schlimmer und zwar aus folgendem Grund:

Speicher kosten ca. 1000Euro pro kWh (LiIo). Er macht im Jahr 200 Zyclen und hält 25 Jahre. Das sind 5000 Zyklen. 5000kWh gespeichert Energie über die Lebenszeit. Daraus ergibt sich ein Kostenfaktor von 20 Cent/kWh Aufwand für die Speicherung.

Produktionskosten der PV Anlage: 10 cent/kWh. Zusammen mit Speicher ergeben sich 30 Cent/kWh. Zusätzliche Kosten für Wartung etc ergibt sich derzeit keine Wirtschaftlichkeit für Stromspeicher. Er verdient kein Geld solange die Strompreise nicht weiter ansteigen.

Fazit: Sie brauchen unbedingt die Einnahmen aus der Vergütung des eingespeisten Stroms. Einen Strom, den ihre Anlage ja sowieso produziert.

Frage: Speicher auf Salzwasser. Stapelbare Salzspeicher von GreenRock.

Nicht Entflammbar, nicht brennbar. Fördern der Bekanntheit im Großraum Erding – Dorfen – Ebersberg. Wirkungsgrad ist 90%. Etwas schwerer und grösser was aber in Eigenheim kein Problem ist.

Weiter Infos bei Peter Empl. Fa. me.Hintz. Dorfen.  PeterEmpl@gmx.de

Frage aus dem Publikum: Aus Strom H2 für Brennstoffzellen machen.

Antwort: Brennstoffzelle funktioniert überwiegend bei Niedrigenergiehäusern weil nebenbei noch mit der Abwärme der Brennstoffzelle geheizt wird. Brennstoffzelle hat leider geringen Wirkungsgrad bei der Strom Gewinnung. Wegen der geringen Zykluszahl ist es wirtschaftlich schwierig.

Frage: gibt es genügend Lithium für diesen hohen Bedarf?

Antwort Dr. Horn: Beispiel ist die Gewinnung von Lithium aus Salzlake. Lithium ist kein seltenes Element. Gibt’s auch im Erzgebirge in Deutschland. Problematisch ist, dass es derzeit kaum aktive Bergwerke gibt. Kobald wird viel mehr auch in anderen Produkten wie Kurbelwellen verwendet. Tesla hat Kobald Bedarf auf wenige Prozent reduziert. Autoakkus werden nach Ende der Laufzeit im Auto noch als stationärer Speicher verwendet.

Was lernen wir daraus? Der Kampf ist noch nicht zu Ende. Es ist zu befürchten dass Deutschland wieder einmal beweist wie man eine Zukunftstechnologie erfolgreich gegen die Wand fährt. Beispiele gibt es leider wahrlich genug.

Doch wir Pioniere sollten uns selbst nach 20 Jahren nicht geschlagen geben. Es macht doch auch Mut wenn heute ein nie für möglich gehaltener Betrag unserer Energieversorgung aus Regenerativen Quellen kommt. – Viele Grüße und Sonnige Tage, Ihr Josef Eichinger

Mehr zu Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier
VonJosef Eichinger

Antrag: Anleitung zur Verwendung von Ruftaxi auf der Internetseite der Gemeinde

Bürgerversammlung 24.10.2019.

Josef Eichinger beantragte eine eindeutige und verständliche Anleitung wie die Ruftaxis im Landkreis Erding bestellt und verwendet werden können.

Hintergrund ist die schwierige Anbindung von Finsing an die S-Bahn in Markt Schwaben durch die sehr stark eingeschränkten Fahrzeiten der öffentlichen Busslinien.

Das Ruftaxi ist eine guter Schritt in Richtung einer verbesserten Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Es ist aber fast unmöglich rauszubekommen wie Ruftaxis bestellt werden können und wann, wie, welche Haltestellen angefahren werden bzw. was man tun mus um ein Ruftaxi zu benutzen.

In der Bürgerversammlung vom 24.10.2019 hat Josef Eichinger das zur Sprache gebracht und damit offiziell einen Antrag eingebracht.

Was daraus wurde können Sie hier auf der Internetseite der Gemeinde Finsing lesen. Antrag: Anleitung zur Verwendung von Ruftaxi auf der Internetseite der Gemeinde

Das Antwortschreiben der Gemeinde finden Sie hier.

Leider ist das nur ein kleiner Schritt um die Verwendung der Ruftaxi zu fördern. Die Gemeinde Finsing hat über diese Mindestlösung hinaus keine weiter Aktion zur Förderung des Ruftaxis unternommen.

Fazit: Antrag des Antragsstellers ist fristgerecht bearbeitet worden.

Wermutstropfen: Damit ist dem Gesetz genüge getan aber ein darüber hinausgehender Förderung wurde weder vom Bürgermeister Kressierer noch von der Verwaltung der Gemeinde Finsing sichtbar.

Antrag: Anleitung zur Verwendung von Ruftaxi auf der Internetseite der Gemeinde
VonJosef Eichinger

Für den Kreistag

Neugierig geworden? Dann folgen Sie den Links im rechten Menü (oder ganz unten im Text wenn sie mit dem Handy diese Seiten lesen).

60 Kreistagsmitglieder sind am 15. März aus den 8 verschiedenen Listen zu wählen. Jeder Stimmberechtigte hat 60 Stimmen. Also aufpassen und genau nachrechnen, damit der Wahlzettel nicht ungültig wird.

Diese Jahr ist es einfach für Sie. Merken Sie sich einfach die Namen in dem Bild und schreiben Sie die maximal erlaubte Stimmenzahl für einen Einzelkandidaten in den Wahlzettel. Einfacher gehts nicht 😉

Falls Sie unsicher sind wie Sie die restlichen der 60 Stimmen verteilen sollen, kreuzen Sie einfach die SPD Liste an.

Für eine Gemeinde wie Finsing ist es immer Vorteilhaft, wenn möglichst viele Kreistagsmitglieder Bürger oder Bürgerinnen der Gemeinde sind. Dann ist es einfacher etwas zu bewegen.

Die Ziele der Finsinger Kreistagskandidatinnen und -kandidaten sind klar bei der Vorstellung der Gemeinderatskandidaten erklärt worden.

Eine wichtige Leitlinie der SPD im Landkreis Erding sind die 17 Umweltziele der Vereinten Nationen. Eine wichtige Feststellung betrifft die Soziale Komponente der UN-Ziele, die super vereinbar sind mit der Grundforderung der SPD nach sozialverträglicher Nachhaltigkeit.

Für den Kreistag

Kreistag des Landkreises Erding

60 Kreisräte bilden den Kreistag (manchmal auch Kreisrat genannt). Der Vorsitzende des Kreistags ist der jeweilige Landrat.

Eine gute Beschreibung des Kreistags von Erding finden Sie hier (www.landkreis-erding.de/landkreis-politik-verwaltung/landrat-kreistag-und-buergermeister/kreisraete-fraktionen-ausschuesse/)

SPD im Landkreis Erding – Der SPD Unterbezirk Erding

Natürlich ist auch die SPD mit 60 Kandidaten mit am Start. Koordiniert werden die 60 SPD Kandidaten vom SPD Unterbezirk Erding (Landkreis Erding), der in Zusammenarbeit mit den Kandidaten natürlich übergeordnete Ziele erarbeitet hat, die sich aus der grösseren Verantwortung des Kreistags ergeben.

VonJosef Eichinger

RESPEKT – Multikulturelles Neujahrsfeuer 2020

RESPEKT – für einen gelungenen Neujahrsempfang

Am Dreikönigs-Tag fand dergemeinsame Neujahrsempfang der Finsinger SPD und Parteifrei und der Grünen statt.
Beim traditionellen Neujahrsfeuer am 6. Januar in der Neufinsinger Ortsmitte begrüßten Andrea Struck (Grüne) und Gertrud Eichinger (SPD) auch heuer wieder zahlreiche Gäste und stimmten zugleich auf die bevorstehenden Wahlen ein.
Ein Grußwort sprach auch Hans Schreiner, gemeinsamer Landratskandidat für Erding von Freien Wählern, SPD und Grünen. In diesem Jahr stand das Neujahrsfeuer unter dem Motto „Respekt – kein Platz für Rassismus“.

Andrea Struck, Spitzenkandidatin der Grünen, begrüßte die Gäste aus der Gemeinde, darunter auch 3 der 4 Finsinger KandidatInnen für das Amt des Bürgermeisters ganz herzlich und lud die Gäste ein, alle anwesenden Gemeinderats-Kandidaten kennen zu lernen. Nahezu alle Bewerber um einen Sitz im Gemeinderat von SPD und Parteifreie (Vollständige Liste bitte hier anschauen) waren vor Ort und nutzten die Zeit für viele Gespräche.

Hans Schreiner betonte, wie wichtig es ihm sei, anstehende Vorhaben im Kreistag in gegenseitigem Respekt gemeinsam zu besprechen und gemeinsam zu beschließen. Er erzählte aber auch von seinen Erfahrungen in den Sozialen Medien: „Wenn sogar meine Unterstützer angegangen werden, hat das nichts mehr mit Respekt zu tun.“

Gertrud Eichinger als Bürgermeister-Kandidatin für die SPD und Parteifreien rief auf, nach öffentlichen Plätzen in der Gemeinde Ausschau zu halten, auf denen das Schild „RESPEKT! Kein Platz für Rassismus“ aufgestellt werden kann und ermutigte: „Diskutieren Sie, was Respekt ist.“

Viel Platz wurde dem Motto der Veranstaltung in Gesprächen und Aktionen eingeräumt, z.B. mit verschiedenen Bilderwänden zum Thema Respekt mit Diskussions- und Kommentarmöglichkeit. Auch die Kinder konnten sich anhand von Grußkarten Gedanken machen, auf was oder wen sie im neuen Jahr besonders achtgeben möchten. Michaela Gossmann (Grüne) freute sich, dass sich die Gäste dasThema ganz offen angenommen haben. Ihr besonderer Wunsch ist es, dass sich die Botschaft auch alle am Kommunalwahlkampf Beteiligten zu Herzen nehmen, denn „der faire Umgang mit politischen Partnern beginnt schon auf der untersten Ebene“. Deshalb warb sie auch dafür, das Friedenslicht aus Bethlehem, das dieses Jahr Gertrud Eichinger betreute, als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

Etwas später schauten die Sternsinger auf Einladung von Gertrud Eichinger vorbei und sprachen ihren Segensgruß. Und nach Einbruch der Dunkelheit sorgten die vielen Fackeln und Feuerstellen für die richtige Atmosphäre, um sich bei internationalen Köstlichkeiten und heißen Getränken Zeit zu nehmen zum Kennenlernen und Ratschen.

Als einer der Höhepunkte des Festes zeigte die Gruppe „Comites in Lumen“ mit Petra und Heiner Grönwald (SPD und Kandidat für den Gemeinderat) eine fulminante Feuershow mit Tanz, Musik und Feuerschlucken bzw. Feuerspucken unter freiem Himmel, die unter den Zuschauern für große Begeisterung sorgte.

„Es ist schön zu sehen, dass so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind“, freuten sich Eichinger und Struck. Denn das Neujahrsfeuer ist schon lange weit mehr als eine politische Veranstaltung, es ist ein multikulturelles „Fest der Begegnung“. So kommen auch die Spenden in Höhe von aufgerundeten 300€ zu gleichen Teilen den beiden Flüchtlings-Helferkreisen in Neufinsing und Eicherloh zugute.