Autor-Archiv Josef Eichinger

VonJosef Eichinger

Verkehrskonzept von SPD und Parteifreie Finsing und Bündnis90/Grüne

Der Umweltaktionstag 2019 stand unter dem Motto „MOVE“ und hat den Teilnehmer der damit verbundenen Radtour klar gemacht, dass etwas passieren muss bevor etwas passiert.

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung 2019, durchgeführt von SPD und Parteifreie, hat gezeigt dass dies auch die Wahrnehmung der Bürger ist und eine grosse Bereitschaft vorhanden ist das Thema endlich anzugehen.

Die Strassen der Gemeinde Finsing haben noch jede Menge verbesserungspotential wenn es um die schwachen Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer, Fussgänger oder auch Rollstuhlfahrer wie auch benutzer von Gehilfen geht.

Ein kleiner Rückblick in die Geschichte: die Agenda21 Gruppe Finsing hat schon vor mehr als 10 Jahren eine Bewertung der Fahrradwege der Gemeinde durchgeführt. Nur bei der Staatstrasse hat sich die Situation deutlich verbessert.

http://freizeit-in-finsing.de/agenda21/verkehr/strassen.htm

In den letzten Wochen wurde in Zusammenarbeit der Teams von SPD und Parteifreie und Bündnis90/Grüne ein Mobilitätskonzept entwickelt.

Hier sind die wichtigsten Punkte des Konzepts:

1. Sicherheit erhöhen. Beispielsweise soll an der Finsinger Schule eine Tempo-30-Zone während der Schulzeiten sowie ein absolutes Halteverbot eingerichtet werden, um den Kindern eine sichere Anfahrt auf Rad, Roller oder zu Fuß zu ermöglichen. Bürgermeister Max Kressierer, der zu den Besuchern des Stammtisches zählte, setze sich gern dafür ein, räumte allerdings Zweifel an der Umsetzbarkeit ein.

Punkt 2: Mehr Rad- und Fußgängerverkehr ermöglichen. Es werden außerdem bauliche Trennungen von Rad- und Fußwegen zur Schule, zu den Kindergärten und den Freizeiteinrichtungen gefordert.

Es soll ein Grundsatzbeschluss gefasst werden zur Teilnahme an der nächsten Ausbaustufe des MVG-Radwegs bzw. zumindest geprüft werden, um die Mobilität von und nach Markt Schwaben, Poing und Ismaning zu erhöhen. An allen öffentlichen Anlagen und Gebäuden sind genügend überdachte und beleuchtete Radstellplätze einzurichten. Weitere Forderungen betreffen unter anderem Ladestationen für E-Bikes, Leih-E-Bikes, Leih-Lastenräder oder die Beteiligung am Ausbau eines Radschnellnetzes.

Punkt 3: ÖPNV ausbauen und stärken. Hier soll es eine Taktung der Busse auf maximal eine Stunde Wartezeit geben, die Kombination aus Bus und Ruftaxi in den Nachtstunden, feste Buslinien nach Markt Schwaben, Poing oder Flughafen sowie eine Verbindung nach Ismaning und Garching (viele Finsinger arbeiten in der Gegend).

Punkt 4: alternative Verkehrsoptionen verbessern. Zum Beispiel Einrichtung einer Mitfahrbank und Ausbau des Carsharings.

Punkt 5: Zukunft planen. Beispielweise mit der Berufung eines Verkehrsbeauftragten, Entwicklung einer Kampagne für die Gemeinde mit dem Ziel Vorreiter zu sein und Bürger für mehr Beteiligung zu begeistern. Es soll eine transparentere Informationsstrategie geben, eine regelmäßige Verkehrsschau und alle zukünftigen Maßnahmen sind barrierefrei zu gestalten, so dass Nutzer von Gehhilfen, Rollatoren und Rollstühlen optimal und sicher am Verkehr teilnehmen können.

VonJosef Eichinger

Landratskandidat Hans Schreiner diskutiert Verkehrswende mit Finsinger Bürgern

Gemeinsamer Stammtisch zum Thema Mobilität mit Landratskandidat Hans Schreiner – „Mobilität bringt Menschen zueinander“

Am Mittwoch, 27. November nahm unser gemeinsamer Landratskandidat im Italia Bella an einem gemeinsamen Veranstaltung von SPD und Parteifreie Finsing und Bündnis90/Grüne teil.

Hans Schreiner hat sich nach einer Kurzen Vorstellung eindeutig zur Mobilität im Ländlichen Raum geäussert und vor allem auch zur speziellen Situation wie sie im Einflussgebiet von München anzutreffen ist.

Neben Hans Schreiner (Landratskandidat) bereicherten auch Horst Weise (Vorsitz ADFC Erding) und Michael Grindmayer (2. Vorsitz Verkehrsclub Deutschland/Ortsverband Erding, Freising, Dachau) mit ihrer Fachkompetenz. Moderiert haben den Abend die Vorsitzenden der Ortsverbände Gertrud Eichinger (SPD) und Andrea Struck (GRÜNE) .

Gertrud und Andrea beschrieben in ihrer Einführung die Entstehung des Antrags. So brachte der im Sommer veranstaltete Umweltaktionstag „MOVE“ erste Anregungen. In der Bürgerbefragung von „SPD und Parteifreie Finsing“ wurde deutlich, dass die Gemeindebürger durchaus an sichereren und bequemeren Alternativen zum privaten PKW interessiert seien.

Finsing diskutiert Verkehrswende und fordert konkrete Maßnahmen

„Wir möchten mit einer klaren Zielrichtung die Verkehrswende initiieren und haben viele konkrete Einzelmaßnahmen zusammengetragen. Entwickelt wurden diese teils in Ortsbegehungen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, aber auch beim Fahrradaktionstag im Sommer.“, sagte Gertrud Eichinger, Bürgermeisterkandidatin der SPD und stellvertretende Landrätin in Erding in ihrem Grußwort. „Wir brauchen weniger Autos und mehr attraktive Angebot, die komfortabel und intelligent, aber auch umweltschonend und sicher sind“.

In der regen Diskussion wurde unterschieden zwischen innerörtlichem und überörtlichem Verkehr. Der gemeinsame Landratskandidat Hans Schreiner zielt auf Gleichberechtigung aller Teilnehmer in den Orten ab und unterstützt dies zum Beispiel durch bequeme Radstellplätze oder langfristig gesehen durch autonom fahrende Busse. Überörtlich müssen die Hauptrouten des ÖPNV in der Taktung erhöht und die Angebote in den Randzeiten verbessert werden. Hans Schreiner machte klar, dass er sich bei einer erfolgreichen Wahl aktiv für den Ausbau des ÖPNV einsetzen wird. „Im Moment gehörten die Ortszentren den Autos, das müsse sich ändern. Wir müssten weg vom Vorrecht der Autos hin zur Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer*innen“.

Horst Weise vom ADFC Erding beschrieb ausführlich, dass in Erding der Radverkehr bislang fast ausschließlich zur Verbesserung des Angebots für Touristen diente, während die tagtägliche Mobilität der Bürgerinnen und Bürger eher als Randphänomen gesehen werde. Viel zu wenige, gut ausgebaute und sichere Radverkehrsachsen seien die Folge. Hier wollen sich „SPD und Parteifreie“ zusammen mit den Grünen besonders stark engagieren. Unbürokratische und schnelle Beseitigung bekannter Gefahrenstellen in den drei Ortsteilen des Finsinger Gemeindegebietes. Eine wichtige Achse ist der Kirchenweg zwischen Eicherloh und Neufinsing, der gefährlich schmal sei, wie ein Rad fahrender Vater aus Neufinsing berichtete. Am Beispiel der Radwegabsenkungen in den Orten beschrieb die Rollstuhlfahrerin Melanie Krautmann eindrücklich ihre täglichen Hürden, die auch jüngeren Radlern und Rollator-Nutzern Probleme bereiten.

Michael Grindmayer vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) betonte „Die bestehenden Probleme mit dem immer intensiveren Autoverkehr werden wir nicht mit immer neuen Straßen lösen“. Die Gemeinde müsse umdenken und für Individualfahrten effiziente und sparsame Mobilitätssysteme bieten wie Ridesharing, ÖPNV und Fahrrad. Dies setze jedoch künftig ein deutlich höheres Maß an proaktiven Maßnahmen seitens der Gemeinde voraus.

„Wenn die Gemeinde sich selbst ein Motto geben würde – etwa „Finsing – mobil aber vernünftig“ – und dies konsequent in Wort und Tat kommuniziere, dann wäre ein guter Anfang geschafft“, so Gertrud Eichinger. Wie bereits beim Umweltaktionstag schlug Gertrud eine „Qualtiätsoffensive Radverkehr“ vor.

Ein Mobilitätskonzept kann nicht nur auf das Fahrrad basieren. Auch in Zukunft wird es Autos geben und in vielen Regionen des Landkreises ist das Auto auch das ökologischte Verkehrsmittel. Josef Eichinger wies auf die Problematik der Park&Ride Parkplätze entlang der S-Bahn hin. Natürlich sollen soviele Pendler wie möglich auf den OPNV umsteigen doch ist es doch sehr unrealistisch dass bei Wind und Wetter und auch im Winter die Leute mit dem Rad zur S-Bahn fahren. Viele Anwesende sahen stimmten ihm zu.

VonJosef Eichinger

Anträge von SPD&Parteifreie und Arbeitskreis Energie&Umwelt zu PV-Anlage auf der Schule

Vor über einem Jahr hat sich der Arbeitskreis Energie und Umwelt gegründet mit dem Ziel, in der Gemeinde mit Anträgen und Überzeugungsarbeit Projekte und Vorhaben voranzubringen.

Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite der „Treffpunkt-Dorfprojekte“ im Bereich „Arbeitskreis Energie und Umwelt„.

Endlich geschafft. Die beiden Anträge sind fertig und bei der Gemeinde eingereicht. Ursprünglich war es nur ein Antrag der das Ziel hatte die weitere Nutzung des bestehenden Bürgersolarkraftwerks auf dem Dach der Schule Finsing zu regeln wenn die Vertragslaufzeit des EEG im Jahr 2023 ausläuft.

Aus Sicht des Arbeitskreises ist es wichtig, dass bei den Planungen zum Ausbau der Schule die Nutzung der bestehenden Photovoltaik-Anlage wie auch die Erweiterung auf den anderen Dächern, berücksichtigt wird.

Antrag 1 vom 16.10.2019: Antrag zur Errichtung einer PV-Anlage auf dem Erweiterungsbau der Schule.
(PDF des Antrags 1 zum herunterladen)

Antrag 2 vom 16.10.2019: Antrag zur Nutzung der bestehenden Bürgersolaranlage auf dem Schuldach der Schule Finsing
zur Eigennutzung für den elektrischen Energiebedarf
(PDF des Antrags 2 zum herunterladen)

Der Arbeitskreis wird sehr genau die weitere Bearbeitung der Anträge verfolgen und gegebenenfalls weitere Massnahmen einleiten um eine Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Schule Finsing sicher zu stellen. Die Mitglieder des AK sind auch davon überzeugt dass ein elektrischer Speicher Sinn macht um die am Nachmittag gewonnene elektrische Energie am Morgen des nächsten Tages zur Verfügung zu haben. Die Details muss eine exakte Analyse der Bedarfe ergeben, die von einer Fachfirma durchgeführt werden muss.

Es kann ja wohl nicht sein, dass derart geeignete Dächer nicht für die nachhaltige Erzeugung von Strom verwendet werden und dass wo aus dem letzten Umweltbericht des Landkreises Erding eindeutig hervorgeht, dass die Schule Finsing ein richtiger Stromfresser ist.

Bürgersolarkraftwerks Finsing

Wen jemand Interesse an der Entstehungsgeschichte der Bürgersolarkraftwerks auf dem Schuldach hat, dem ist dieser Link empfohlen. Damit gehts zurück ins Jahr 2003 in dem 3 wagemutige Männer erfolgreich 10 Investoren und auch das wohlwollen des damaligen Gemeinderats fanden um das erste und einzige Bürgersolarkraftwerk in Finsing zu errichten.

http://freizeit-in-finsing.de/agenda21/solar/buergerbeteiligung.htm

http://freizeit-in-finsing.de/agenda21/solar/projektstatus.htm

Kenndaten der Anlage:
Gesamtleistung ca. 50 KWp
Leistungen pro Investor 2,27 / 3,84 / 6,72 KWp
Fläche ca. 400 qm
Anzahl Wechselrichter 10
Baubeginn 05.07.03
Verwendete Wechselrichter SMA2100/2800i/5000
Verwendete Solarmodule Sharp ND QOE6E
Zahl der Investoren 10
VonJosef Eichinger

SPD Bürgerumfrage 2019 – Präsentation der Ergebnisse

Ein wahrlich gelungener Abend. Mit viel Interesse und natürlich auch mit regen Diskussionen, voll im Sinne der SPD Aktion: „Finsing Weiterdenken„.

Wer diesmal keine Zeit hatte kann sich die Präsentation nochmal am 29.10.2019 im Gasthaus Faltermeier anschauen. Details dazu wie üblich auf der Internetseite des SPD-Ortsvereins unter Termine.

Gertrud Eichinger (SPD Ortsvorsitzende Finsing) lud alle Interessierte zu der Präsentation der Ergebnisse der „Bürgerumfrage 2019“ in das Restaurant Martin ein, präsentierte die Ergebnisse und moderierte den Abend. Einen herzlichen Dank auch an die Presse für ihre Kommen und wir sind natürlich schon sehr auf die Berichterstattung im Erdinger Anzeiger gespannt.

Eine umfangreiche und detailierte Auswertung fasste die Ergebnisse der Befragung zusammen und zog auch den einen oder anderen Schluss aus der Meinungsbekundung der Teilnehmer.

Natürlich wurden von den Anwesenden die eine oder andere Antwort kritisch hinterfragt und versucht die Gründe für die jeweiligen Rückmeldungen zu verstehen.

Das Ziel der Veranstaltungen war primär die wertungsfreie Darstellung des Sachverhalts, der Meinungen der Befragten und natürlich auch die Auflistung der vielen Kommentare und Vorschläge die manuell in die entsprechenden Felder der Umfrage eingetragen werden konnten.

Erfreulich ist die Rücklaufquote von 7.5 % die in Anbetracht der kurzen Laufzeit von nur 3 Wochen ausgesprochen zufriedenstellend war. Eine Quote von 2.5-10% gilt in Fachkreisen bereits als ausgesprochen guter Wert (Quelle: QuestionPro.de).

Gertrud bedankte sich bei allen Teilnehmern der anonymen Umfrage und vor allem allen, die sich auf der letzten Seite mit der Angabe ihrer Schwerpunktthemen und ihrer email-adresse bereit erklärt haben, aktiv bei der Gestaltung der Gemeinde mitzuwirken. Natürlich werden die Informationen vertraulich behandelt. Gertrud und Josef Eichinger verwiesen auf die Möglichkeit eigene Vorhaben als Dorfprojekte im Rahmen des „Treffpunkt Dorfprojekte“ mit Gleichgesinnten zu starten. Beispiele sind: CarSharing, Repair-Cafe und last-but-not-least die Flüchtlingshilfe.

Übrigens werden Auszüge der Auswertung zu gegebener Zeit auf der SPD-Seite veröffentlicht. Soviel Voraus. Viel Zuspruch gabs für neue Wohnkonzepte, Fahrradwege und Freizeit in Finsing. (Übrigens für alle die ein wenig in der Vergangenheit schmökern sei hier auf die Internetseite „Freizeit-in-Finsing“ verwiesen).

VonJosef Eichinger

Finsing isst bunt 2019

und wieder ist ein Jahr vergangen und wieder treffen sich alle am 3. Oktober 2019 um 14 Uhr bis 18 Uhr bei der Kapelle in Neufinsing um eine bunte Gemeinschaft zu feiern.

Könnt Ihr noch erinnern wie toll es letztes Jahr war? Ein riesiger Tisch, gute Livemusik und viele nette Leute.

Könnt Ihr euch erinnern? Viele Jahre ist es her da haben wir festgestellt dass 40 verschiedene Nationalitäten in Finsing ihre Heimat gefunden haben – fantastisch.

Deshalb auf zur Kapelle in Neufinsing um zum 2. Male Euch alle zu „Finsing isst Bunt“ zu begrüssen.

Finsing isst bunt 2019
Auf gehts, geht hin und freut Euch das es den Anderen gibt.
VonJosef Eichinger

SPD Finsing Bürgerbefragung 2019

Finsing Weiterdenken – Neue Perspektiven für die Gemeinde

Liebe Bürgerinnen und Bürger

In den letzten Jahren ist viel geschehen.

Unser Ort hat sich verändert und verändert sich weiter. Neue Gebäude, neue Siedlungsgebiete und ein nahezu fertiggestelltes Ortszentrum in Neufinsing. Nicht so sichtbar sind die Veränderungen wie zum Beispiel die umsichgreifende Verteuerung von Miet- und Eigentumswohnungen.

Bei kommunalpolitischen Entscheidungen sind die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger eine wesentliche Grundlage.
Es ist aus unserer Sicht absolut notwendig, Ihre Meinung und Vorschläge zu kennen, um für die nächsten Jahre die richtigen Weichen im Gemeinderat und in der kommunalpolitischen Arbeit zu stellen

Ihre Meinung ist gefragt! Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit und geben Sie uns Rückmeldung zu Ihrer Einschätzung und Ihren Wünschen.

Die Umfrageformulare verteilen wir in jeden Haushalt, aber Sie könnne auch online daran Teilnehmen.

Falls Sie den Fragebogen abgeben wollen, schicken Sie ihn an die dort angegebene Adresse oder werfen Sie ihn einfach in den Briefkasten der Ansprechpartner.

Zur Online-Umfrage finden Sie den link weiter unten.

Themenbereiche:

  • Wohnraumsituation in Finsing (alle Ortsteile)
  • Öffentlicher Nachverkehr.
  • Neue Mobilitätskonzepte.
  •  Jugend und Freizeit
  • Bürgerhilfe.
  • Generationenhaus/Jugendzentrum.
  • Nachhaltiges Finsing.
  • Ihre Vorschläge, Wünsche und Kommentare.
  • Ansprechpartner und weitere Infos.

Scheuen Sie sich auch nicht in den Kommentarfeldern Ihre Vorstellungen einzutragen.

Natürlich können Sie sich auch auf ausgewählte Themenbereiche fokusieren.

>> Hier gehts zur Online-SPD Bürgerbefragung 2019

SPD Finsing Bürgerbefragung 2019
Online SPD Bürgerbefragung 2019

Vielen Dank dass Sie sich die Zeit nehmen.

VonJosef Eichinger

Ankündigung: Forum Finsinger Weiterdenker Teil 2

Montag 21.10. in Neufinsing/Restaurant Martin und Donnerstag 25.10.2019 in Eicherloh / Hotel Faltermeier, jeweils um 19:30 Uhr

Finsinger Weiterdenker laden Sie herzlich ein um die vorläufigen Ergebnisse der Bürgerbefragung 2019 zu besprechen. Lassen Sie uns gemeinsam Schlüsse aus den abgegebenen Antwortungen ziehen.

Wollen Sie auch aktive „Finsing Weiterdenken“? Dann besuchen Sie uns.

Was sollen die nächsten Schritte sein, die die Gemeinde Finsing, der Gemeinderat und der Bürgermeister angehen sollen?

Helfen Sie mit Ihre Vorstellungen von Finsing zu realisieren. Unserer Überzeugung nach kann man nur gestalten, wenn man sich aufrafft und seine Meinung und Vorstellungen offen diskutiert und auch tatkräftig umsetzt.

VonJosef Eichinger

Ankündigung: Forum Finsinger Weiterdenker Teil 1

25. September 2019, 19:30 Uhr, voraussichtlich Italia Bella

Finsings Weiterdenker“ präsentieren ihre Anliegen und starten die Bürgerbefragung 2019. Das Ziel der Bürgerbefragung ist es, ein Stimmungsbild der Bürger hinsichtlich verschiedener Themen zu bekomme die wir im Vorfeld schon mit einigen von Euch zusammen erkannt haben.

Wenn auch Sie mithelfen wollen um Finsing Weiterzudenken und aktiv die Zukunft der Gemeinde mitgestalten wollen, besuchen Sie uns.

Es wird sicherlich die eine oder andere Aktion geben, an der auch Sie gerne „mitdenken“ wollen. Jede Anregung und jede Meinung ist wertvol um unsere Gemeinde voranzubringen.

Wenden Sie sich an Gertrud Eichinger, denn Sie wird jederzeit ein offenes Ohr für ihre/unsere Vorschläge haben.

VonJosef Eichinger

Ferienprogramm 2019 – Radausflug zum Pferdehof in Itzling bei Kirchberg

Nun jährt es sich schon zum 4. Male. Die Finsinger SPD und ihre Freunde veranstalten einen Radlausflug mit Zeltübernachtung zum Pferdehof in Itzling bei Kirchberg.

Hut ab, was die Kinder im Alter von 8 und 12 so alles drauf haben. Knapp 40 km sind es von Neufinsing nach Itzling. Und dazwischen haben wir noch einen Badestop am Kronthaler Weiher gemacht.

Von wegen ausruhen. Keine Zeit, denn der Badespass wartet. Also runter vom Fahrrad und rein ins nasse Vergnügen. Danach Batterien des Körpers mit einer kleinen Brotzeit wieder aufladen und weiter gehts.

Überwiegend hat unser Pfadfinder Heiner Grünwald die öffentlichen Strassen vermieden und ist mit dem Fahrradkonvoi über Fahrradwege gefahren. Erstaunlich wie viele es gibt, doch es ist auch erstaunlich wo es Fahrradwege dann doch nicht mehr gibt, obwohl die Verkehrssituation kritisch werden kann. Da hat der Landkreis noch Nachholbedarf.

Eine zweite Pause gönnten sich die lustige Fahrradgruppe in Wartenberg bei einem köstlichen Eis. Nochmals auf diesem Wege einen herzlichen Dank an die edlen Spender, die jedem Kind eine Kugel ausgegeben haben. Danke liebe Karin Becker und lieber Heiner Grönwald.

Aber nun gings aufwärts, und das im leider etwas unangenehmen Sinne. Der Anstieg des Klinikberges in Wartenberg. Steil und viel befahren. Eine Herausforderung an Fahradfahrer. Für unsere Kinderschar war es zwar anstrengend und alle musstem ein Teilstück schieben aber durch das aufmerksame Begleitteam bestehend aus den genannten Heiner und Karin sowie Sepp Eichinger und Johann Huber – den wir auf jeden Fall auch nächstes Jahr wieder gerne dabei haben würden – war es gefahrlos machbar.

Mit lautem klingeln und schellen von 15 Fahrrädern fuhr der Konvoi in den Reiterhof ein wo wir, wie jedes Jahr, von der Gastfamilie herzlich begrüsst wurden. Die Kinder waren sofort bei den Pferden, den Kühen und Ochsen im Stall oder bei dem Federvieh das dort freien Auslauf geniesst.

Nun kommen wir zu den wichtigsten zwei Teilnehmern. Michaela Gossmann und Gertrud Eichinger. Die Beiden brachten die Zelte und die Leckereien für den geplanten Grillabend.

Überraschend war dieses Jahr die Qualität der Fahrräder. Da gab es nichts zu bemängeln. Auch der Aufbau der Zelte haben die Kinder überwiegend selbst bewerkstelligt. Alle Achtung.

Nach einer kurzen Pause gings ans Vorbereiten des Abendgelages. Einige kümmerten sich um den Grill, andere um das Lagerfeuer und wieder andere um den Tisch und das Herrichten der Salate und des Gemüses. Gutes Teamwork in bewährter Art organisiert von Michaela.

Ferienprogramm 2019 - Radausflug zum Pferdehof in Itzling bei Kirchberg
Zeltlager beim Bauerhof den das SPD & Freunde Ferienprogramm beradelt hat

Spät nachts gab es dann noch eine feurige Überraschung. Heiner entpuppte sich als Feuerkünstler und präsentierte sein Geschick im Umgang mit den Flammen, des Feuerschluckens und Feuerspuckens. Ein tolles Erlebnis nicht nur für die Kinder. Auch wir vom Begleitteam waren begeistert von seiner Show.

Und was fehlt jetzt noch? Richtig, die Nachtwanderung zur altehrwürdigen Linde auf dem Hügel hinter dem Haus. Gruselig so ganz ohne Tachenlampe und Licht durch die Wiesen zu laufen und im dunkeln unter dem Baum zu stehen um ihn in seiner Gesamtheit zu umarmen. Und dann die Geschichten – doch das lasst Ihr Euch am besten von den Kindern selbst erzählen.

Am nächsten Morgen gab es frische Semmeln und Brezen organisiert von Michaela und Gertrud sowie frische Milch von den Kühen der Gastfamilie, Kaba und was das Camperherz sonst noch so alles wünscht. Eine gelunge und notwendige Stärkung für den langen Heimweg.

Am Sonntag morgen gings dann Bergab in die Niederungen des Landkreis Erdings. Welch ein Genuss die Berge hinunter zu sausen. Super diszipliniert und mit grosser Umsicht. Bei jedem Auto wurde sofort alamiert so dass jeder wusste was zu tun war. Manche Anwohner staunten nicht schlecht was da so mit lautem Schwatzen und Geschrei durch die Dörfer radelt.

Eine kleine Einkehr gönnten wir uns an der Anlegestelle des berühmten Sautrog-Rennens. Johann erzählte über die Hintergründe und spassigen Erreignissen. Immerhin gehört das auch zur Bildung eine Erdingers.

Ein bisschen früher wie geplant verabschiedeten wir uns von den Eicherloher Kindern, die Karin nachhause brachte. Der Rest fuhr weiter nach Neufinsing zur Kapelle wo wir das Abenteuer dann beendeten.

Ein tolles Abenteuer. Hut ab von der Leistung der Kinder. Vielen Dank auch an die Helfer: Karin Becker, Michaela Gossmann, Gertrud Eichinger und Johann Huber. Dank auch an den Organisator des ganzen Spektakels und „Navigator“ der Tour, Heiner Grönwald.

VonJosef Eichinger

Bericht zum 6. Umweltaktionstag

6. Umwelt-Aktionstag in der Gemeinde Finsing am 6. Juli

„Move“ – Impulse für eine lokale Verkehrswende

„Muss man denn immer alles mit dem Auto machen?“ In unserer Gemeinde lautet die Antwort oft „Ja.“ Der diesjährige Umweltaktionstag am 6. Juli thematisiert darum die Mobilität im ländlichen Raum.

Um 15 Uhr startete die Radtour mit den Fahrrädern am Maibaum in Finsing

Wir schauten uns Bushaltestellen für Schüler an und die Radwege der Gemeinde. Wir stellten uns zum Beispiel die Frage, ob Schüler sicher von Finsing zur Schule, nach Neufinsing oder gar zum Weiher radeln können, und fuhren die Strecke gemeinsam ab.

Gerne können Sie uns Ihre persönlichen „HotSpots“ per Mail auch im Nachhinein schicken, dann versuchen wir, Ihre Anregung mit in die Liste der offenen Punkte aufzunehmen (info@gertrud-eichinger.de ).

Gegen 16 Uhr war Zwischenstopp mit Information rund um neue Mobilität, am Jugendraum in Neufinsing

Infomaterial und Sprecher zu den Themen: CarSharing, Homeoffice, Förderung des Radverkehrs…

Als besonderen Gast dürfen wir den Stellvertretenden Vorsitzenden des Verkehrsclub Deutschland VCD Erding-Freising begrüßen: Michael Grindmayer.

Impulse für eine lokale Verkehrswende

„MOVE!“ Unter diesem Motto fand am 6. Juli unter der Führung der InitiatorInnen Thomas Ziehl, Andrea Struck (Bündnis 90/Die Grünen) und Gertrud Eichinger (SPD Finsing) und dem Wählerforum der 6. Umweltaktionstag  in der Gemeinde statt.

Interessierte BürgerInnen „erfuhren“ im wahrsten Sinne des Wortes in einem bunt geschmückten Fahrradkorso von Maibaum in Finsing nach Neufinsing, was es z.B. für Kinder bedeutet, auf der Straße ohne ausreichende Fahrradkennzeichnung oder gar ohne einen befestigten Fahrradweg fahren zu müssen. Dabei wurde an besonders kritischen Stellen gehalten und über Gefahren und Möglichkeiten zur Verbesserung gesprochen. Die Radlergruppe traf sich an den Informationsständen am Treffpunkt Jugendraum für kleine Erfrischungen. In einer anschließenden Diskussionsrunde wurden Ideen gesammelt, wie eine sichere und umweltfreundliche Verkehrswende in der Gemeinde aussehen könnte.

Schon vor mehr als einem Jahr hat Thomas Ziehl die Idee eines Umweltaktionstags mit dem Thema Faharrd vorgeschlagen. Es war ihm sichtlich anzusehen, wie er sich über die Resonanz freute. In seinen Begrüßungsworten stellte er nochmal heraus wie wichtig alternative Verkehrskonzepte für die Erhaltung der Umwelt sind und dass es auch nicht beim klassischen Fahrrad bleibt bedenkt man die Vehemenz mit der e-Bikes, e-Roller und andere neue Ideen auftauchen.

Gertrud Eichinger (SPD Ortsvorsitzende) schlug eine „Qualitätsoffensive für des Fahrradfahren in Finsing“ vor und legte bereits wichtige Details fest, wie sie auch in der Diskussion zur Sprache kamen um sie der Reihe nach abzuarbeiten. Manches ist einfach umzusetzen und damit kann man auch sofort anfangen wenn der gemeinsame Wille da ist. Dabei ging es unter anderem um den Bau von Kennzeichnungen auf der Straße, Erweiterung der 30-Zonen in Wohngebieten, sicherere Möglichkeiten zur Straßenquerung. Verstärkung der Wahrnehmung durch die Autofahrer. Anderes, wie Leihlastenräder, neue Radwege, Radstellplätze, Stellplatzverordnung für Fahrräder brauchen dann etwas mehr Zeit.

Der Zweite Vorsitzende des Kreisverbands vom Verkehrsclub Deutschland VCD – Michael Grindmayer – bekräftigte Gertrud Eichingers Vorstoß und gab einen kurzen Überblick über den VCD und was ihm besonders in Finsing im Hinblick auf die Radlwege auffällt. Seiner Meinung nach muss eine sichere Nutzung der Straßen durch Radfahrer garantiert werden.

Andrea Struck (Die Grünen) fordert mit Nachdruck dass dafür in Zukunft Haushaltsmittel in den Gemeindehaushalt eingestellt werden müssen.

Eine umfassende Verkehrswende schließt Verbesserungen des ÖPNV und neue innovative Ansätze bis hin zur Idee einer sogenannten Mitfahrbank mit ein. Josef Eichinger (SPD) verwies auf die kontinuierlich steigende Zahl der Pendler die unsere Straßen verstopfen. Telearbeit bzw. Home Office würden mit einfachen Mitteln massiv die Verkehrsbelastung reduzieren und Co2 einsparen.

Die Vorschläge werden nun weiter ausgearbeitet, um konkrete Anträge im Gemeinderat stellen zu können. Jeder/Jede, die nicht die Gelegenheit hatte, an dieser Aktion teilzunehmen, ist herzlich eingeladen sich an die SPD Ortsvorsitzende Gertrud Eichinger (info@gertrud-eichinger.de) oder Josef Eichinger (j.eichinger@web.de) zu wenden und Probleme oder Vorschläge zur Verbesserung anzusprechen. Wir bedanken uns bei allen, die teilgenommen haben und natürlich auch bei allen fleißigen HelferInnen, die diese Aktion möglich gemacht haben.

Im Anschluss konnen die Teilnehmer weiter zum Badeweiher fahren oder das Straßenfest des FC Finsing besuchen, und ganz nach Geschmack den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Andrea Struck und Gertrud Eichinger
Bündnis 90/Die Grünen und SPD, Ortsverein Finsing

Pfarrer-Eitlinger- Ring 5, 85464 Finsing
T. 08121-97 36 39