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„Wir brauchen uns nicht belächeln zu lassen“

Gertrud Eichinger (SPD) im Interview mit dem Erdinger Anzeiger über Geschlechterrollen, Frauenquote und Sticheleien in Gremien

Interview von von Veronika Macht veröffentlicht im Erdinger Anzeiger am 23.10.2020 „Wir brauchen uns nicht belächeln zu lassen“

Gertrud Eichinger (SPD) engagiert sich seit 2008 als Mandatsträgerin in der Kommunalpolitik. Wir sprachen mit ihr über Geschlechterrollen in der Politik, über die Frauenquote und Erfahrungen mit Sticheleien in Gremien.

Sechs Jahre lang war sie 3. Bürgermeisterin von Finsing und 3. Landrätin.

Auch dieses mal hat Sie im Kreistag zugelegt – um knapp 3000 Stimmen.

„Traut euch, Verantwortung zu übernehmen“: Gertrud Eichinger würde sich wünschen, dass sich mehr Frauen politisch engagieren – auch wenn es für sie ihrer Erfahrung nach noch immer nicht so leicht ist, präsent zu sein.

Lesen Sie weiter auf der Seite des Erdinger Anzeigers „Wir brauchen uns nicht belächeln zu lassen“

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Jahreshauptversammlung mit Überraschungen

Langjährige Ortsvorsitzende tritt nicht mehr an

Am 6.10.2020 fand die Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Finsing im Gasthaus Faltermaier ordnungsgemäß statt.

Nach der Begrüßung durch die Ortsvorsitzende Gertrud Eichinger gab sie bekannt, dass sie für das Amt als Ortsvorsitzende nicht mehr zur Verfügung stehen wird. 14 Jahre Vorsitz sei auch gut.

Natürlich waren die Mitglieder des Ortsvereins bereits über Gertruds Vorhaben informiert und hatten sich heimlich darauf vorbereitet.

Heiner Grönwald (stellvertretender OV Vorsitzender) überreichte Gertrud im Namen des Ortsvereins als gelungene Überraschung einen bunten Blumenstrauß und Manuela Schulze was Leckeres zur Entspannung.

Heiner, fasste in einer launigen Rede die 14 Jahre zusammen in denen Gertrud den Ortsvorsitz des SPD OV Finsing innehatte. Von all den früheren Vorsitzenden hat nur Georg Gartner mit 22 Jahren länger den Weg des Ortsvereins bestimmt.

( Falls es Euch interessiert, schaut einfach die Artikel auf dieser Webseite an und lest die Festzeitschrift die zum 50-jährigen erschienen ist)Jahreshauptversammlung mit Überraschungen

Heiner Schlusswort war dann auch: „Gertrud war all die Jahre eine gute Chefin“.

Der Schriftführer übergab zum Abschied einen original Wiesn-Masskrug von 2020 mit dem Bild von Gertrud auf dem Zinndeckel. Er soll sie immer daran Erinnern in welch denkwürdigem Jahr sie nach 14 Jahren erfolgreichem Wirkens den Ortsvorsitz abgegeben hat. Ein Jahr in dem es KEINE Wiesn gab, dass von Corona gezeichnet ist, in dem es keine Feier und keinen SPD Wiesnbesuch zum 3.10. gab. – Ein geschichtsträchtiges Jahr!

Wie alle 2 Jahre gabs auch dieses Jahr wieder die Entlastung des bestehenden Vorstands und der Kasse. Sowohl die Kasse als auch der Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Im Anschluss stand die Wahl des Vorstands sowie die Delegierten für die Bundestagswahl 2021 statt.

Hier das Wahlergebnis wie es auch schon im Artikel des Erdinger Anzeigers abgedruckt wurde.

  • Vorsitzender: Josef Eichinger
  • Stellvertreter: Heiner Grönwald
  • Schriftführerin: Manuela Schulze
  • Kassiererin: Karin Becker
  • Beisitzende: Gertrud Eichinger

Als Delegierte für die Bundestagswahl wurden gewählt:

  • Georg Gartner
  • Gertrud Eichinger als Ersatzdelegierte

Abschließende Worte des neuen Vorstands:

Josef als neuer Ortsvorsitzender bedankt sich bei Michi Gruber für die gute Wahlleitung und hofft dass ihm das kleine Geschenk bekommt.

Der neue Vorsitzende bedankt sich auch bei der Presse und hofft auf wohlwollende Berichterstattung.

Dem alten Vorstand und vor allem der langjährigen Vorsitzenden Gertrud dankt er für die tollen und super gepflegten Unterlagen. Er warnt aber auch davor, dass er in keiner Weise an das Organisationstalent von Gertrud heranreicht.  

Es freut Josef dass er eine motiviertes Team an seiner Seite hat die zusammen mit ihm den Ortsverein in die nächsten, sicher nicht einfachen Jahre, führen werden.

Seine Ziele beschreibt er kurz mit a) Gemeindlicher Grundsatzbeschluss dass auf allen kommunalen Gebäuden regenerative Energiegewinnungsanlagen bereits bei der Planung und der Renovierung vorgesehen werden müssen, b) dass das auch für Baugebiete gelten muss, c) dass neue Baugebiete nach neuen Kriterien geplant und umgesetzt werden müssen. Als Beispiel können neue Quartierslösungen dienen die auch mehr Raum den Fußgänger und Fahrradfahrer geben sowie aus städtebaulicher Sicht die Grundlagen für Energieeffizienz und Nachhaltig ausgelegt werden müssen. Damit ist die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Finsing beendet.

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Finsing ist Bunt 2020

Mach mit bei der „Lichterkette dahoam“ am 3.10. um 19 Uhr

Trotz Corona oder gerade deswegen. Wir von SPD und Parteifreie Finsing wollen uns auch dieses Jahr klar zum Thema „Finsing ist Bunt“ bekennen.

Deshalb rufen wir Euch alle auf!

Mach mit bei der
Lichterkette dahoam
am 3.10.2020 um 19Uhr

Als ein gemeinschaftliches Zeichen von Toleranz und gegen Rassismus stellen wir um 19Uhr bunte Lichter oder / und Kerzen vor unsere Haustüren.

Viele haben ausserdem mit einer Videobotschaft zu einem Videoclip beigetragen der am 3.10. veröffentlicht wird. Dazu einfach mit dem Handy auf den QR-Code oder diesem Link folgen Finsing ist Bunt 2020.

Finsing ist Bunt 2020

Finsing ist Bunt“ ist eine Gemeinschaftsaktion von

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PV-Anlagen wohin man blickt – doch wieviele gibts denn im Land?

Noch gibt es sie nicht auf jedem Dach doch immerhin schon auf etlichen. Entlang der Autobahnen sprießen Freiflächenanlagen (FFA) wie Pilze aus dem Boden.

Unter uns, es gibt im Deutschland fast 3 Millionen Anlagen (Stand September 2020). Woher man das weiß?

Dazu genügt ein Blick in das „Marktstammdatenregister“ das nach einer Registrierung für jeden zugänglich ist. Es wird von der Bundesnetzagentur unterstützt und jeder Betreiber einer Regenerativen Energieerzeugungsanlage ist verpflichtet sich dort zu registrieren.

PV-Anlagen wohin man blickt - doch wieviele gibts denn im Land?

Dazu genügt ein Blick in das „Marktstammdatenregister“ das nach einer Registrierung für jeden zugänglich ist. Es wird von der Bundesnetzagentur unterstützt und jeder Betreiber einer Regenerativen Energieerzeugungsanlage ist verpflichtet sich dort zu registrieren.

Ausnahmsweise möchte ich mal richtig dafür Werbung machen. Nicht nur um Ihnen zu Helfen Ihre Neugierde zu befriedigen sondern hauptsächlich um Ihnen allen Zugang zu Fakten zu ermöglichen.

Fakten sind in der heutigen Zeit sowas wie „Goldstaub“. Unglaublich wertvoll.

Überraschung: Es gibt in der Gemeinde Finsing 181 Anlagen oder sind gerade in Planung. Anlagen wie PV-Anlagen, Stromspeicher, Biogasanlagen, Wasserkraftwerke, etc.

Wenn Sie sich erinnern: Bei der PV-Veranstaltung am 30. Januar in Eicherloh habe ich kurz eine Übersicht über die PV Anlagen in Finsing gezeigt.

PV-Anlagen wohin man blickt - doch wieviele gibts denn im Land?
Beispiel für Auszug aus Marktstammdatenregister (181 ganz unten rechts)

Neugierig? Dann folgen Sie dem Link zum „Marktstammdatenregister“ der Bundesnetzagentur

Viele Grüsse

Josef Eichinger,

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Ein Wumms auch für Bayern!

04. Juni 2020 BayernSPD freut sich über bundesweites Konjunkturpaket mit starker SPD-Handschrift

BayernSPD-Vorsitzende Natascha Kohnen und Generalsekretär Uli Grötsch sind glücklich, dass die SPD sich in so vielen für Bayern wichtigen Punkten durchsetzen konnte: „Förderung von sauberer Mobilität und Zukunftstechnologie, Steuersenkungen, von denen kleine und mittlere Einkommen etwas haben und Unterstützung für Familien und unsere Kommunen hier in Bayern – viele unserer Ideen, wie Bayern gut aus der Krise kommt, können wir jetzt umsetzen. Dieses Paket ist sozialdemokratisch durch und durch und wird in Bayern einen Wumms Richtung Zukunft entfalten.“

Die SPD hatte sich unter anderem mit ihrem Wunsch nach einer Förderung sauberer Mobilität und gegen eine Abwrackprämie durchgesetzt. Uli Grötsch: „Für das Autoland Bayern ist genau das realisiert worden, was wir gefordert haben: kein blindes Investieren in die Vergangenheit, sondern eine smarte Förderung dieser Schlüsselindustrie, die unsere Autobauer fit für das nächste Zeitalter macht und andere Branchen ebenfalls mitnimmt.“

Vorsitzende Natascha Kohnen betont, dass es für die Konjunktur und den Zusammenhalt in Bayern entscheidend sei, dass die beschlossenen Förderungen einen spürbaren Unterschied für die kleinen und mittleren Einkommen machen: „Entscheidend für uns als BayenSPD ist, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird. Das ist durch Maßnahmen wie Familienbonus und Mehrwertsteuersenkung sichergestellt.“

https://bayernspd.de/news/ein-wumms-auch-fuer-bayern/
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„Die Schattenkanzlerin“ ein Kommentar des SPIEGEL

Rolle der SPD beim Konjunkturpaket

Ein Kommentar von Janko Tietz vom 05.06.2020, 09.19 Uhr

Das nun allseits gelobte Konjunkturpaket wäre ohne Saskia Esken nicht zustande gekommen. Trotzdem gilt die SPD-Vorsitzende als politisches Leichtgewicht, als billiges Ziel für Zoten. Das dürfte sich jetzt ändern.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-schattenkanzlerin-a-5b1454f2-9665-486e-ba64-2168a6ac14db

… Nun: Die Partei lebt. Sie ist in der Regierung. Und sie stellt die Fähigeren in der Ministerriege. Oder wann hat man das letzte Mal ernst zu nehmende Wortbeiträge oder gar substanzielle politische Handlungen von Andreas Scheuer, Julia Klöckner oder Anja Karliczek wahrgenommen? …

… Auch das nun weithin gelobte 130-Milliarden-Konjunkturpaket gibt es in dieser Form nur, weil die SPD den größten Unfug verhindert hat. Es ist das umfangreichste Volumen seit der Nachkriegszeit, das der Staat aufgrund einer Krise investiert. Soviel Vernunft hat dieser Koalition kaum noch jemand zugetraut, und diese Vernunft ging nicht von der Unionsseite aus. …

… Eine zentrale Figur hinter diesem Konjunkturpaket ist Esken. Sie machte beispielsweise von Anfang an klar, dass es mit ihr keine Kaufprämie für Autos mit Verbrennungsmotor geben werde. …

Ein Kommentar von Janko Tietz vom 05.06.2020, 09.19 Uhr
"Die Schattenkanzlerin" ein Kommentar des SPIEGEL

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SPD-Fraktion will ambitionierte Wasserstoffstrategie

Eckpunkte beschlossen

Den Vollen Text zum Weiterlesen SPD-Fraktion will ambitionierte Wasserstoffstrategie

Eckpunkte einer nachhaltigen Wasserstoffstrategie. Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion vom 12.05.2020 SPD-Fraktion will ambitionierte Wasserstoffstrategie

Webseite der SPD Bundestagsfraktion

Bis spätestens 2050 soll Deutschland ein klimaneutrales Land sein. Bei der Umstellung auf klimaneutrale Energien kommt Wasserstoff in der Industrie, im Verkehr und im Gebäudebereich eine stark steigende Bedeutung zu. Die SPD-Fraktion setzt sich daher für eine ambitionierte Wasserstoffstrategie mit engagierten Ausbauzielen ein.

Mit ihren Eckpunkten für eine nachhaltige Wasserstoffstrategie setzen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Maßstäbe für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, die dem Klima, der Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern dient. In Verbindung mit einem ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren Energien soll die Wasserstoffwirtschaft einen Beitrag für die nachhaltige Transformation in allen Sektoren leisten und zugleich starke Impulse für nationale Wertschöpfung geben.

Schon bis 2030 wird Wasserstoff eine entscheidende Rolle im deutschen und europäischen Energie- und Wirtschaftssystem einnehmen. Daraus ergibt sich nicht nur erhebliches Potenzial für effektiven Klimaschutz, sondern auch für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und zur Stärkung der Konjunktur.

Um diese Entwicklung schnell voranzutreiben, soll bis 2030 der Aufbau von Elektrolyseleistung im Umfang von mindestens zehn Gigawatt für die nationale Produktion von erneuerbarem Wasserstoff gefördert werden. Dazu kommt der Import von Wasserstoff. Damit können etwa Brennstoffzellenfahrzeuge auf Straße und Schiene, Brennstoffzellenheizungen im Gebäudebereich oder Industrieprozesse, wie beispielsweise die Stahlproduktion mit Erneuerbarer Energie versorgt werden. Darüber hinaus können aus dem Wasserstoff hergestellte synthetische Brenn- und Kraftstoffe auch im Bestand von Fahrzeugen, Flugzeugen und Heizsystemen eingesetzt werden, die bisher fossil betrieben werden.

Um den zusätzlichen Strombedarf für die Wasserstoffproduktion zu decken, muss der Ausbau der Erneuerbaren Energien deutlich forciert, kontinuierlich überprüft und entsprechend angepasst werden. Er ist und bleibt das Fundament einer erfolgreichen, nachhaltigen und sozialverträglichen Energiewende.

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Eicherloh – Lieblingsplätze und Wunde Punkte

Wie versprochen wollte sich Gertrud Eichinger auch mit den Eicherlohern treffen um mit ihnen gemeinsam die Lieblingsplätze zu erkunden und natürlich auch die Ort anschauen, die offensichtlich „Wunde Punkte“ sind und Unmut erzeugen. Warum ist das gerade jetzt wichtig? Weil Wahlkampf ist? Sicherlich auch, wenn man ehrlich ist. Aber ebenso ist es wichtig die belange ALLER Ortsteile zu kennen, damit die richtigen Weichen gestellt werden können.

Start des Rundwegs war der Brunnen im Eicherloher Park. Tolles Wetter und milde Frühlingluft taten ihr übriges.

Mit von der Partie waren: Karin Becker – Eicherloh / Platz 5, Heiner Grönwald / Platz 6, Jan Köpke – Eicherloh / Platz 8, und Josef Eichinger / Platz 4.

Warum nannte Gertrud diese Wanderung „Lieblingsplätze und Wunder Punkt“? Ganz einfache weil Orte an denen man sich gerne aufhält einem auch am Herzen liegen und daher Mißstande besonders auffallen. Lieblingsplätze sind die Sahnestücke eines Ortsteils das auch zur Identifizierung beiträgt.

Kinderspielplatz:

In der Bürgerumfrage 2019 der SPD hat sich jemand beschwert, dass die Spielplätze und im besonderen der in Eicherloh im Sommer kaum zu nutzen sind. Grund ist der fehlende Sonnenschutz. Besonders unangenehm und teilweise auch gefährlich sei die Rutsche, die sich im Sommer so aufheizt, dass Kinder sich die Hände verbrennen können.

Gertrud erzählte von ähnlichen Diskussionen in der Aktionsgruppe „Spielplatz AG“. Schaut man sich den Platz genau an, fallen jedem sofort mehrer Möglichkeiten für eine Beschattung ein.

Bürgerhaus – Sanierung und Barrierefreiheit

Überraschend wurde nun endlich Geld für die Planungen zur Sanierung des Bürgerhaus in Eicherloh in den Haushalt eingestellt. Böse Zungen sprechen von einem Wahlgeschenk ;-).

Seit Jahrzehnten wird über die Sanierung gesprochen und darüber wie das in mehreren Bauabschnitten historisch gewachsene Gebäude Barrierefrei gemacht werden könnte. Leider wurde der Gemeinderat wiedereinmal nicht ausreichend in die Vorgespräche und die beginnenden Planungen mit einbezogen. Diese mangelnde Transparenz der derzeitigen Rathauschef ist Gertrud schon langem ein Dorn im Auge und war auch Thema im Wahlkampf 2014. Leider hat sich im Führungstil im Rathaus in dieser Richtung nichts verbessert.

Wichtig ist die Einbeziehung aller Nutzer und Gäste aber auch die frühzeitige Diskussion über mögliche Ertüchtigungen des Gebäudes. Ein lange überfälliges Vorhaben das Gertrud auf jedenfall auf ihrer ToDo-Liste hat. Neubauen ist leicht aber Bestand erhalten und Pflegen darf auf keinem Fall vernachlässigt werden.

Funkmast in Eicherloh

Ein komplexes Thema zu dem es auch schon Bürgerversammlungen gab.

Um Fakten zu bekommen hat Gertrud über das Landratsamt Funkmessungen veranlasst deren Ergebnisse sie bei der Begehung präsentiert hat. Derzeit ist die Belastung durch Funkstrahlen sehr weit unter dem Grenzwert. Natürlich wird sich die Strahlung durch den Funkmast erhöhen denn das ist logischerweise notwendig für eine bessern Funkempfang. Eine sorgfältige Planung der Ausrichtung der Antennen ist unerlässlich um die maximale erlaubte Sendeleistung (festgelegt durch die Bundesnetzagentur – BNetzA) auch dorthin zu senden, wo es derzeit keinen oder nur sehr schlechten Mobilfunkempfang gibt. Die Messungen die Gertrud mitbrachte stellen damit eine Referenz dar und müssen nachdem der Mast in Betrieb geht, wiederholt werden.

Eicherloher Park – Umgestaltung – Ungestaltung

Ein klassischer Fall wie ein Lieblingsplatz zum wunden Punkt wird. Der alte Baumbestand musste aufgrund von Schädlingsbefall entfernt werden. Leider wurden danach eine umfassende Umgestaltung des Parks vorgenommen. Leider hat bis heute die Gemeinde keine Fachplanungsunterlagen oder Gutachten vorgelegt die die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen belegen.

Eicherloher schütteln verständnislos den Kopf wenn sie die in Reih und Glied angepflanzten Bäume sehen. Das hat keinesfalls die Anmutung eines beschaulichen Parks in dem man sich gerne zu einem Picknick trifft. Es gleicht mehr einer Plantage. Und wie gesagt, niemand weiß so genau warum das Schmuckstück von Eicherloh auf diese Art und Weise „ungestaltet“ wurde.

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Beschluss zum Mobilitätskonzept

Kaum zu glauben, der gemeinsame Antrag von SPD und Parteifreie und dem Grünen Ortsverein wurde in der Gemeinderatssitzung am Montag dem 17.2.2020 behandelt und die Räte haben einstimmig empfohlen, dass in der nächsten Periode ein Mobilitätskonzept entwickelt werden soll. Der vorgelegte Antrag von SPD und Grüne Finsing mit seinen Grundzügen und Einzelmaßnahmen dient dazu als Arbeitspapier.

Beschluss zum Mobilitätskonzept

Was uns alle wirklich freut ist die Einstimmige Befürwortung des Antrags quer durch alle Gruppierungen.

Was uns fast noch mehr freut ist, dass mittlerweile die von uns erarbeiteten Vorschläge auf den Wahlprogrammen wiederfinden, leider ohne die Quellen zu zitieren 😉

Bereits Ende 2019 haben sie die Leute von SPD und Grüne damit beschäftigt wie ein Vorschlag für ein innovatives Mobilitätskonzept aussehen könnte. Auch der Münchner Merkur hat davon berichtet (link).

Der Antrag ist dabei in einen kurzfristig Umsetzbaren Teil – nennen wir es mal „Qualitätsoffensive“ und in eine „Vision für ein modernes Mobilitätskonzept“ gegliedert.

Natürlich muss der nächste Gemeinderat dann die konkreten Massnahmen beschliessen und einen langfrstigen Plan für die Zukunft machen.

Beschluss zum Mobilitätskonzept

Und um Fake-News und Unsinn vorzubeugen. hier der Antrag als PDF zum Download

Wir von der SPD werden das genauestens beobachten und hoffen natürlich darauf, dass die kommunizierten Vorhaben der anderen Gruppierungen nicht nur Wahlkampfgetue sind.

Nur so am Rande sei auf die Bürgerbefragung 2019 der SPD hingewiesen, die sicherlich sehr inspirierend für die Mitbewerber war – und auch sein sollte. Die Ergebnisse der Umfrage wurden öffentlich in mehreren Veranstaltungen in Neufinsing und Eicherloh präsentiert

Mittlerweile hat sogar der Landrat das Thema Ruftaxi wahrgenommen. Um missverständnissen vorzubeugen, ein Ruftaxi verkehrt NUR auf den Routen einer bestehenden Buslinie.

Dabei stellt sich immer die Frage, wie können wir alle drei Ortsteile gleichberechtigt in ein modernes Nahverkehrskonzept integrieren. Eine Buslinie von Neufinsing nach Poing bringt den Leuten aus Eicherloh und Finsing erstmal gar nichts. Das hat nur Vorteile für Neufinsing.

Besser, und auch wesentlich einfacher in der Umsetzung ist es, das Ruftaxi auf der bestehenden Buslinie von Eicherloh über Neufinsing über Finsing nach Markt-Schwaben zu verbessern. Wie im Verkehrskonzept gefordert soll das Ruftaxi solange verfügbar sein, solange wie die S-Bahn fährt.

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Spenden aus dem Neujahrsfeuer

Erstmals vielen Dank an alle Spender und Spenderinnen, die es sich nicht nehmen liesen ihre Freude über das Fest und die angebotenen Köstlichkeiten auf diese Art und Weise zu honorieren.

Wie bereits berichtet, stand das Multikulturelle Neujahrsfeuer diesmal unter dem Motto RESPEKT und der Landratskandidat „Hans Schreiner“ fand Zet für einen Besuch.

Geldspenden sind das eine, Spenden in Form von Naturalien, wie selbst gemachter Kuchen oder Getränke, das andere. Vielleicht trug auch die wärmende Darbietung der Feuerartisten „Comites in Lumen“ mit Petra und Heiner Grönwald mit zu den Spenden bei. Auch dafür einen herzlichen Dank.

Am 13. Februar 2020 konnten die Veranstalter des Neujahrsfeuers Gertrud Eichinger (SPD Ortsvorsitzende Finsing) und Andrea Struck (Ortsvorsitzende der Grünen in Finsing) die Geldspende von 300 Euro an die Flüchtlingshilfe Eicherloh und Neufinsing übergeben.

Das Geld werde in dringend gebrauchte neue Schulbücher für den Deutschunterricht der untergebrachten Geflüchteten investiert. Da in Eicherloh Familien mit jungen Kindern untergebracht sind, sind die Bücher und der Deutschunterricht ein Grundstein für die erfolgreiche Integration mehrer Generationen.

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Wir kommen zum Zuhören

Sind Sie neugierig oder wollen Sie gerne bereden was der nächste Gemeinderät oder die neue Bürgermeisterin besser machen muss?

Dann haben Sie verschiedene Gelegenheiten direkt mit Gerturd Eichinger und den Gemeinderatskandidaten von SPD und Parteifreie zu reden.

Alles steht unter dem Motto:

Wir kommen zum Zuhören

Wie wichtig uns die Rückmeldung von Ihnen ist, haben Sie schon durch die Bürgerumfrage von 2019 erlebt, an der Sie hoffentlich auch teilgenommen haben.

Auf www.spd-parteifreie-finsing.de/termine finden Sie alle Termine und Veranstaltungen wenn sie die Termine mit ihrem Terminplaner oder Kalender-App synchronisieren wollen.

Wir kommen zum Zuhören

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Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier

Kurzum, ein super toller Abend mit über 50 Gästen.

Demnächste gibts an dieser Stelle einen Bericht, aber wir wollen der schreibenden Zunft nichts vorwegnehmen und daher bitte ich noch um etwas Geduld.

Vielen Dank nochmal für die sehr interessanten Diskussionen.

Leider ist das Thema auf Grund von gesetzlichen Auflagen und Regeln mehr als problematisch und daher bitte ich Sie an dem Aufruf teilzunehmen.

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Für den Gemeinderat

Vorstellung der Kanidaten:

Wer sie sind, was sie erreichen wollen wenn sie im Gemeinderat sind.

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Erstwähler – Kickoff 2020

Wie bereits vor der letzten Gemeinderatswahl in Jahr 2014, startet SPD und Parteifreie mit einem Jungwähler-Kickoff. Eingeladen waren alle Jungwähler, die seit 2014 volljährig geworden sind und daher am 15.3.2020 erstmalig ihre Stimme für den Landrat , die 60 Kreisräte des Kreistags, den Bürgermeister (Bürgermeisterin) und die 16 Finsinger Gemeinderäte, abgeben dürfen.

Die Formel lautet 1+60+1+16.

SPD und Parteifreie Erstwähler Kickoff

Das Kick-off fand in der Gokart-Arena in Neufinsing statt.

Gertrud erklärte die verschiedenen Gremien und Positionen, die zur Wahl stehen, und beantwortete die Fragen, was der Gemeinderat und was der Kreistag so alles darf und muss. Der Gemeinderat, in Finsing in der anstehenden Periode noch mit 16 Räten, regelt viele grundlegenden Aufgaben, während der Kreistag mit seinen 60 Räten Aufgaben übernimmt, die eine einzelne Kommune nicht bewältigen kann. Am Beispiel Schule ist das gut ersichtlich. Für Grund- und Mittelschule sorgt die Gemeinde, für die weiteren Schulen, wie Realschulen, Berufsschulen und Gymnasien, übernimmt der Landkreis die Trägerschaft. Auch ein Kreiskrankenhaus kann nur über einen großen Verbund bewerkstelligt werden.

Als langjährige Kreisrätin und stellvertretende Landrätin konnte Gertrud aus erster Hand berichten, dass viele wichtige Entscheidungen nicht im gesamten Kreisrat sondern in den 12-köpfigen Kreistagsausschüssen entschieden werden, wie dem Krankenhausausschuss, oder dem Kreisausschuss, in dem sie als Mitglied so manche grosse Investition mit beschlossen hat, die teilweise auch Auswirkungen auf die Gemeinde Finsing hatten.

Gottfried Marck (Platz 2 auf der Kaniddatenliste) bat die Erstwähler ihre Wünsche für die Zeit nach der Wahl zu äußern. Die Rückmeldungen von den Teilnehmern nahm Gertrud gerne auf. Manche Fragen waren kniffliger und nicht 100%ig in der Verantwortung der Gemeinde, aber andere durchaus druch eine engagierte Bürgermeisterin lösbar.

Wichtig ist die direkte Einbeziehung der Leute, der Vereine und eine gerechte, transparente Entscheidung. Es geht nicht, dass mit unterschiedlichem Mass gemessen wird„, erklärte Gertrud den Erstwählern.

Nach der drögen Theorie begann der praktische Teil mit der simulierten Wahl eines kleinen Gemeinderats von 6 Räten. 3 Listen mit jeweils 6 Kandidaten standen zur Wahl.

Erstwähler - Kickoff 2020
Wahlzettel der simulierten Gemeinderatswahl
Erstwähler - Kickoff 2020

Alle Anwesenden waren zur geheimen Wahl aufgerufen und warfen ihren Stimmzettel in die Wahlbox. Erfahrene Erstwähler vermuteten, dass Kandidat „Füralle Freibier“ das Rennen machen wird. Nicht ganz klar ist das Geschlecht, weil „Füralle“ ja auch ein exotischer weiblicher oder männlicher Name sein könnte. Auch bei den offiziellen Wahllisten ist das Geschlecht nur indirekt über die Berufsbezeichnung ersichtlich z.B. Sachbearbeiterin oder Lehrer.

Doch wer kommt noch in den Gemeinderat und wie sieht die Sitzverteilung aus? Spannende Fragen.

Gottfried Marck (Platz 2 der Gemeinderatsliste) übernahm die Rolle des Wahlleiters und erklärte zusammen mit Gertrud Eichinger und Manuela Schulze (Platz 3) der Gemeinderatsliste und Platz 39 der Kreistagsliste) im Detail, warum einige Stimmzettel ok waren und warum nicht. „Wichtig ist, dass der Wählerwille eindeutig erkennbar ist“ so Manuela. Wenn das nicht der Fall ist, oder wenn mehr als 6 Stimmen abgegeben wurden, ist der Wahlzettel ungültig.

Nach der Auszählung berechnete sich die Sitzaufteilung wie folgt.

Erstwähler - Kickoff 2020

Zum Schluss wurden noch Beispiele diskutiert, wie sich Bürger direkt in die Gemeindepolitik einmischen könnten. Gertrud berichtete vom klassischen Antrag in der jährlichen Bürgerversammlung. „Aber ihr könnt euch auch direkt an das Gemeindeoberhaupt oder ein Gemeinderatsmitglied wenden, das ihr persönlich kennt“. Die dritte Bürgermeisterin erzählte auch von der Möglichkeit, sich als Bürger zu einer Gemeinschaft z. B. einem Projekt zusammen zu schließen, die sich mit einem Thema intensiver auseinander setzt und dann einen Antrag stellt. „Auch das ist Bürgerbeteiligung, so wie ich sie mag“ und wie sie es als neue Bürgermeisterin fördern wird.

Zum Schluss noch eine kleine Übersicht über die Kandidaten zum Gemeinderat, Kreistag, 1. Bürgermeisterin von Finsing und Kandidaten als Landrat, unterstützt von Grünen, SPD und Freie Wähler.

Erstwähler - Kickoff 2020
SPD und Parteifreie Gemeinderatskandidaten für die Wahl am 15.3.2020
Erstwähler - Kickoff 2020
Kreistagskandidaten des SPD Ortsvereins Finsing

Vielen Dank an alle die gekommen sind um mehr über die Wahl am 15.3.2020 zu erfahren. Einen herzlichen Dank auch an die Helfer, die bei den Vorbereitungen und dem Abräumen geholfen haben.

Und nicht vergessen: die UN Ziele für Nachhaltigkeit gelten auch für den Landkreis und die Gemeinden.

Erstwähler - Kickoff 2020