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VonDer Redakteur

„Zukunftsmissionen für unser Land“

SPD-Kanzlerkandidat legt Plan für die 20er Jahre vor.

Wie wir morgen leben werden, entscheidet sich jetzt. Und für wichtige Fragen um Klimaschutz, Digitalisierung, Mobilität und Gesundheit hat SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz einen Plan vorgelegt: „Zukunftsmissionen für unser Land.“ Fachleute aus der Wirtschaft, den Gewerkschaften und Umweltverbänden loben den Ansatz.

Von einem „extrem wichtigen Impuls“ spricht etwa die Wirtschaftsexpertin Veronika Grimm  „Nicht Wohlstand trotz Wandel, sondern Wohlstand durch Wandel“ sei der richtige Ansatz bekräftigte Grimm, die Mitglied im Rat der Wirtschaftsweisen ist

Es sei wichtig „jetzt die entscheidenden Weichen zu stellen“, betonte der Vorstandsvorsitzende der BASF, Martin Brudermüller

Ebenso wie der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis: Ein „verlässlicher Plan“ sei notwendig, wie der Umbau hin zu einer modernen, klimafreundlichen Industrie gelingen könne. Und diesen Plan sieht er bei Scholz.

Gut für die Wirtschaft – aber eben auch für die Umwelt. Es sei das „innovativste Papier“, das er klimapolitisch von einem SPD-Kanzlerkandidaten gesehen habe, sagte der Präsident des Naturschutzrings, Kai Niebert.

„Zukunftsmissionen für unser Land“

Auf der SPD-Vorstandsklausur in Berlin hat Kanzlerkandidat Olaf Scholz seine Zukunftsmissionen vorgestellt. Sie sind Teil seiner inhaltlichen Schwerpunkte, die er zusammenfasst unter den Stichworten „Zukunft“, „Respekt“ und „Europa“ – und natürlich auch des SPD-Regierungsprogramms, das die SPD derzeit erarbeitet.

Die 20er Jahre seien entscheidend dafür, die Weichen richtig zu stellen, mahnte Scholz: für wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand auch in Zukunft – und natürlich dafür, ob wir die Klimaziele erreichen. „Es geht darum, welchen Weg unser Land in den nächsten Jahren einschlägt.“ Dabei geht der Sozialdemokrat nicht von Gegensätzen aus, sondern sieht einen starken Zusammenhang etwa von ehrgeizigem Klimaschutz und erfolgreicher Industrie- und Wirtschaftspolitik.

Vier Zukunftsmissionen

Denn das Ziel, bis spätestens 2050 in Deutschland vollständig klimaneutral zu wirtschaften, sei eine enorme technologische Herausforderung. Zum Beispiel beim Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wasserstoffwirtschaft. Entwicklungen in diesem Bereich könnten dann aber auch weltweit gefragt sein: Klimaschutz mit einer starken, modernen Wirtschaft und guten zukunftsfähigen Arbeitsplätzen. Ähnlich sei es bei Konzepten für moderne Mobilität. Und auch im Bereich der Digitalisierung will Scholz dafür sorgen, dass wir schnell zur „Gigabit-Gesellschaft“ aufsteigen – das schnelle Internet selbstverständlich in jedem Haushalt. Das Gesundheitssystem will der SPD-Kanzlerkandidat so weiterentwickeln, dass gute Arbeitsverhältnisse mit besserer Bezahlung und optimaler Versorgung zusammengehen. Und eine Gesundheitswirtschaft, die weltspitze ist, beispielweise bei der Entwicklung wichtiger Medikamente – oder wie zuletzt: von Impfstoffen.

Zustimmung von der Industrie bis zum Naturschutzring

Von Fachleuten kommt viel Zuspruch zu Scholz‘ Zukunftsmissionen. Von einem „extrem wichtigen Impuls“ spricht etwa die Wirtschaftsexpertin Veronika Grimm im anschließenden Talk. „Nicht Wohlstand trotz Wandel, sondern Wohlstand durch Wandel“ sei der richtige Ansatz bekräftigte Grimm, die Mitglied im Rat der Wirtschaftsweisen ist. Es sei wichtig „jetzt die entscheidenden Weichen zu stellen“, betonte der Vorstandsvorsitzende der BASF, Martin Brudermüller – ebenso wie der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis: Ein „verlässlicher Plan“ sei notwendig, wie der Umbau hin zu einer modernen, klimafreundlichen Industrie gelingen könne. Und diesen Plan sieht er bei Scholz. Gut für die Wirtschaft – aber eben auch für die Umwelt. Es sei das „innovativste Papier“, das er klimapolitisch von einem SPD-Kanzlerkandidaten gesehen habe, sagte der Präsident des Naturschutzrings, Kai Niebert.

„Zukunft für Dich“

Der Ansatz, Fortschritt bei Umwelt, Wirtschaft und Soziales zusammenzudenken, wird auch von den SPD-Parteivorsitzenden stark gemacht. Schon immer sei es die Sozialdemokratie gewesen, die den Wandel gestaltet, betonte zum Auftakt der Vorstandsklausur Norbert Walter-Borjans. Und das sei heute so wichtig, wie nie zuvor. Denn: „Konservieren ist nicht die Lösung für die Zukunft.“ Den sozialdemokratischen Gestaltungsauftrag fasste Saskia Esken zusammen: „Zukunft für Dich. Sozial. Digital. Klimaneutral.“

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„Zukunftsmissionen für unser Land“

VonJosef Eichinger

Antrag zur Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Straße „Am Steinfeld“

Da auf Grund der Corona-Pandemie auch die öffentliche Bürgerversammlung 2020 ausfallen musste hat die Gemeinde Finsing die Möglichkeit geschaffen, Anträge elektronischen als Ersatz für die Bürgerversammlung einzureichen. Diese Anträge sind in der Gemeinderatssitzung vom 18. Januar 2021 behandelt worden.

Hier einer der 3 Anträge die von Mitgliedern der SPD und Parteifreien Finsing eingereicht wurden.

Der Antrag fand positiven Anklang bei den Räten und war Anlass für eine ausführliche Diskussion über die Verkehrssituation auf der Straße „Am Steinfeld“. Wie sie sicherlich wissen beginnt „Am Steinfeld“ ausserhalb des Ortsschild am Hagenhof. Daher ist es gemäss Strassenverkehrsordnung erlaubt mit 100km/h zum Sportplatz, Friedhof, Wertstoffhof oder zur GoKart-Arena bzw. Griechischen Restaurant zu fahren.

Text des Antrags

Antrag: Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Straße „Am Steinfeld“.

Der Vorschlag ist es, die Geschwindigkeit auf 50km/h zu beschränken. Wenn das nicht möglich ist, wäre eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf den gleichen Wert (derzeit 70km/h) sinnvoll, wie sie auch für das Teilstück der Neufinsinger Straße zwischen den Ortsschildern von Neufinsing und Finsing gilt.Perfekt wäre, wenn das Ortsschild Neufinsing entsprechend weit in Richtung Finsing verschoben wird. Diese Option soll die Gemeinde prüfen.

Begründung

Die Straße „Am Steinfeld“ liegt außerhalb der Gemeindegrenzen und daher können dort Fahrzeuge mit bis zu 100km/h fahren. Das stellt ein unzumutbares Risiko für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. Die Straßeist relativ schmal, hat weder Rad- noch Gehweg und wird zunehmend stärker von Fußgängern und Fahrradfahrern verwendet. Ein Trend der natürlich zu begrüßen ist.

Zu beobachten ist, dass vor allem von der GoKart-Arena bzw. Restaurant Besucher mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs sind. Diese Gefahr besteht auch wenn Besucher vom Sportplatz aufbrechen. Insbesondere seit Beginn der Corona-Krise nimmt die Zahl der Fußgänger und Fahrradfahrer zu, vor allem am Nachmittag oder an den Wochenenden. Die Straße ist außerdem ein beliebter Weg zur Schule und ein Verbindungsweg zwischen Finsing und Neufinsing. Schnelle Autos sind eine kritische Gefahr für die Kinder, aber auch Fußgänger.

Außerdem ist es nicht nachvollziehbar, warum die Neufinsinger Straße geschwindigkeitsbeschränkt ist, aber die Straße „Am Steinfeld“ nicht.

Gerade in Zeiten, in denen ein Umstieg vom Auto auf das Fahrrad gefordert wird, muss auch sichergestellt werden, dass Kinder und Erwachsene ohne Risiko das Fahrrad nutzen können. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen sollten erfahren, dass der Weg von und zur Schule sowie zwischen den Orten gefahrlos und ohne rasende Autos möglich ist. Auch die Eltern müssen ohne Sorge um die Sicherheit die Kinder das Rad erlauben können.

Antrag von Josef Eichinger / SPD an die Gemeinde Finsing vom 27.11.2021

Bilder zur Orientierung

Karte des BayernAtlas Antrag zur Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Straße „Am Steinfeld“

VonDer Redakteur

Antrag: Parkplatzsituation im Gewerbegebiet Lüßwiesen

Antrag vom 24.11.2020 im Rahmen der „digitalen“ Bürgerversammlung

… Und, ehrlich gesagt, es verwundert schon, dass die Gewerbebetriebe durch die Anmietung von öffentlichen Parkflächen, die Problemlösung für ein unerwünschtes Dauerparken bezahlen sollen.

Um das Problem mit Dauerparkern in den Griff zu bekommen, gäbe es doch auch die Möglichkeit im gesamten Gewerbegebiet eine Kurzparkzone auszuweisen, und zwar über einen Rahmen von zehn Stunden.

So könnten Arbeitnehmerinnen einen ganzen Arbeitstag parken und – nicht zu vergessen – LKW-Fahrerinnen mögliche Ruhezeiten einhalten.


Ich bitte Sie herzlich, die Parkplatzsituation unter diesem Aspekt nochmals zu überdenken …

VonDer Redakteur

EEG Novelle 2021 – endlich beschlossen

Kurz zusammen gefasst die Inhalte der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2021, das am Donnerstag, 17.12. im Bundestag und am 18.12. im Bundesrat verabschiedet wurde. Die Änderungen werden auch eine Auswirkung auf die Betreiber von Anlagen in Ebersberg und Erding haben.

Die lang ersehnte Novelle des EEG 2021 ist endlich geschafft auch wenn deutlich hinter den Erwartungen vieler Umweltverbände und der SPD.

Die Ausbauziele im EEG 2021

Für die einzelnen Technologiearten sind Ausbaupfade vorgesehen, die Gegenstand hitziger Diskussionen waren. 2030 sollen 100 Gigawatt Photovoltaik, 71 Gigawatt Windkraft und 8,4 Gigawatt Biomasse gebaut sein und 65 Prozent des Strombedarfs decken.

Kommentar des SPD Ortsvorsitzenden: die derzeitigen Maßnahmen des EEG2021 sind vollkommen unzureichend um das angestrebte Ausbauziel bis 2030 zu erreichen. Das EEG2021 gleicht einem Auto das mit angezogener Handbremse fährt. Viel medialer Qualm aber leider kein schnelles vorankommen. Selbst Greenpease würdigt die Verdienste der SPD, denn ohne das ständige drängen wäre nicht einmal das dürftige Ergebnis zustande gekommen. Es ist offensichtlich dass die CDU/CSU kein Interesse daran hat die „alten“ Energiestrukturen anzugehen und die destruktiven Wünsche der Großkonzerne einzubremsen.
Es ist an uns, den Bürgern und Gemeinderäten in Finsing was wir daraus machen. Die letzten Gemeinderatssitzungen und die aktuellen Beschlüsse stimmen mich optimistisch und nähren die Hoffnung dass sich Finsing in absehbarer Zeit in einen Ort entwickelt in dem Nachhaltigkeit und Klimaneutralität ein wesentlicher Bestandteil der Kommunalpolitik wird.

Eine sehr gute Zusammenfassung findet sich auch auf dem Server der Energieagentur NRW [1].

In Kurzform die Änderungen:

  • Dazu gehören die Erleichterung des Eigenverbrauchs,
  • Erneuerbare-Energien-Anlagen, die nach 20 Jahren aus der Förderung fallen (Ü20-Anlagen), weiter betrieben werden können. Dafür sind folgende Punkte wichtig:
    • Windkraftanlagen, die älter als 20 Jahre sind und keine EEG-Vergütung mehr erhalten, bekommen die Möglichkeit, über eine erhöhte Marktwertprämie, Ausschreibungen oder Direktvermarktung (PPA-Verträge), länger am Netz zu bleiben.
    • Bei Ü20-Solaranlagen bis 7 Kilowatt entfällt die Pflicht zur Installation teurer Messgeräte (Smart-Meter). Zusätzlich werden für diese Anlagen die Möglichkeiten zum Eigenverbrauch erleichtert. (Anmerkung des Autors: So lohnt es sich auch für „Alt-Anlagen, am Netz zu bleiben wie an der PV-Veranstaltung am 31.1.2020 diskutiert).
    • Durch den Verhandlungserfolg der SPD wird der Verbrauch von selbst produzierten Sonnenstrom günstiger. Dafür wurde die Leistung, ab der auf diesen Strom die Ökostrom-Umlage in vollem Umfang fällig wird, von 10 auf 30 kWpeak erhöht.
    • Solaranlagen mit weniger als 30 kWpeak werden komplett von der EEG-Umlage befreit was sehr vorteilhaft für die Eigennutzung des PV Stroms ist.
  • Mieterstrom wird entbürokratisiert und erleichtert. Mieterstrom-Modelle basieren auf dem Zusammenspiel zwischen Vermieter*innen, Mieter*innen und Stromanbieter*innen. Der/die Vermieter*innen produziert Strom aus erneuerbaren Quellen und verkauft ihn direkt oder über einen Stromanbieter*innen an seine Mieter*innen. Künftig können sich mehrere Parteien oder sogar ein ganzes Quartier eine Erneuerbaren Energien-Anlage unbürokratisch teilen. (Anmerkung des Autors: So können auch Mieter*innen endlich von der Energiewende profitieren und z.b. mit privaten Ladepunkten ihre Elektroautos laden. Für die/den Vermieter*innen hat die SPD-Fraktion Erleichterungen bei der Befreiung von der Gewerbesteuer durchgesetzt.)
  • Die Kommunen und ihre Bürger*innen erhalten breite Beteiligungsmöglichkeiten, indem sie von der Wertschöpfung Erneuerbarer Energien direkt profitieren können. Gemeinden, die von der Errichtung einer Windenergieanlage im Umkreis von 2,5 km betroffen sind, können zukünftig 0,2 Cent pro Kilowattstunde für die eingespeiste Strommenge erhalten.
  • Es wird ein verbindlicher Koordinierungsmechanismus zwischen Bund und Ländern eingerichtet. Jedes Jahr berichten die Länder ihren Stand beim Ausbau der Erneuerbarer Energien. Das schafft Transparenz. So ist für jeden ersichtlich, ob wir auf dem Weg sind, unsere Ausbauziele zu erreichen.
  • Wasserstoff, der aus Erneuerbaren Energien hergestellt wird, wird von der EEG-Umlage befreit. Das ist ein wichtiger Schritt für den Markthochlauf von grünem Wasserstoff.

SPD-Fraktion im Bundestag hat bereits angekündigt dass sie sich neben dem Gesetzentwurf (EEG Novelle) einen Entschließungsantrag mit der Union verständigt hat, in dem weitere Maßnahmen vereinbart werden, die im ersten Quartal 2021 umgesetzt werden.

Nicht zuletzt die Klimabeschlüsse des Europäischen Rates vom 11. Dezember 2020 machen es erforderlich, den Ausbau der Erneuerbaren Energien noch deutlicher als bisher vorgesehen zu forcieren. Dazu gehören insbesondere:

  • Anhebung der Ausbauziele für die Windenergie an Land
  • Anhebung der Ausbauziele für Photovoltaik gegenüber der jetzigen EEG-Planung,
  • ein verlässlicher Plan zur schrittweisen Reduzierung und langfristigen Beendigung der Förderung von Erneuerbaren Energien im Stromsektor
  • die schrittweise Absenkung der EEG-Umlage auf Null mittels eines alternativen, haushaltsneutralen Finanzierungsmodells.
  • Damit der Ausbau auch wirklich passieren kann, will die SPD-Fraktion das Planungs- und Genehmigungsrecht insbesondere mit Blick auf das Repowering weiter reformieren.
  • Nach wie vor verfolgt die SPD-Fraktion außerdem das Ziel, das ganze Finanzierungs- und Fördersystem grundsätzlich zu reformieren.

Weitere Informationen und Reaktionen:

Greenpeace wertet die Novelle als „Armutszeugnis der Koalition“. „Mit diesen Vorschlägen wird Deutschland noch nicht einmal das schwache Ausbauziel von 65 Prozent Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis 2030 erreichen können“, sagte Klimaexperte Andree Böhling. „Nur der SPD ist zu verdanken, dass es einzelne, wichtige Verbesserungen an dem zu schwachen Entwurf von Minister Peter Altmaier gibt. Zu nennen sind hier die Lösungen für Windanlagen, die aus der Förderung fallen, eine unbürokratische Mieterstrom-Regelung und die verstärkte Nutzung von Solarstrom beim Eigenbedarf.”

Der Koalitionspartner SPD sieht die jetzt verabschiedete EEG-Novelle 2021 differenzierter als der CDU-Wirtschaftsminister Altmaier: „Von Seiten des Koalitionspartners CDU/CSU wird seit Jahren auf eine Verlangsamung der Energiewende hingewirkt. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie ist zudem erkennbar, dass aus dem federführenden Wirtschaftsministerium insbesondere auf Erneuerbare Energien aus dem Ausland gesetzt wird und zur Wasserstoffgewinnung bis 2030 gerade einmal 14 Prozent aus regenerativen Quellen stammen soll“, sagt die SPD -Bundestagsabgeordnete Nina Scheer. „In langwierigen und zähen Verhandlungen mit CDU/CSU ist es der SPD-Delegation nun gelungen, im parlamentarischen Verfahren zumindest für solche Handlungsbedarfe gesetzliche Einigungen zu finden, die noch in diesem Jahr dringend zu finden waren.“

Referenzen

  1. Energieagentur NRW, 18.12.2020, https://www.energieagentur.nrw/blogs/erneuerbare/beitraege/fachbeitrag-eeg-2021-die-wichtigsten-aenderungen/
  2. Energiezukunft, Das Portal für Erneuerbare Energien und die bürgernahe Energiewen<de, 17.12.2020, https://www.energiezukunft.eu/politik/bundestag-beschliesst-eeg-2021-mit-vielen-aenderungen/
  3. PV-Magazin, 14.12.2020, https://www.pv-magazine.de/2020/12/14/eeg-novelle-2021-spd-verkuendet-durchbruch-enttaeuschung-bei-solarbranche/
  4. Solarserver, 17.12.2020, https://www.solarserver.de/2020/12/17/bundestag-verabschiedet-eeg-novelle-2021/
  5. PV-Vortrag Dr. Horn, 31.1.2020, http://www.treffpunkt-dorfprojekte.de/cms/mehr-zu-vortrag-zu-photovoltaik-am-30-1-2020-beim-faltermeier/

Ihr Josef Eichinger, 30.12.2020,

VonDer Redakteur

Ü20-PV-Anlagen – Entscheidung am 17.12.2020

Der 17. Dezember (202. Sitzung des Bundestags) wird für die Energiewende ein entscheidender Tag sein: Wenn die Große Koalition den aktuell vorliegenden Entwurf zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz beschließen sollte, droht ein weiterer Rückschlag für den dringend notwendigen Klimaschutz und die notwendigen Massnahmen zur nachhaltigen Energiegewinnung.

Das gilt nicht nur für neue Anlagen, die zukünftig mit weiteren Restriktionen (z.B. SMART METER Pflicht), Zubau- und Flächenbeschränkungen kämpfen müssen. Auch auf ältere Solaranlagen kommen massive Probleme zu.

Wie sie sich erinnern haben wir dazu schon während der PV-Veranstaltung am 30.1.2020Ü20-PV-Anlagen - Entscheidung am 17.12.2020 diskutiert. Interessant ist auch „PV-Anlagen wohin man blickt – doch wieviele gibts denn im Land?“. Leider ist nicht wirklich etwas positives seitdem geschehen.

Der Solarenergie Förderverein Ü20-PV-Anlagen - Entscheidung am 17.12.2020ermuntert alle sich mit einer Email an den zuständigen Abgeordneten zu schreiben. Eine vorformulierte Email Ü20-PV-Anlagen - Entscheidung am 17.12.2020 kann mit einem einfachen Klick an den über die Postleitzahl des Wohnorts gefundenen Abgeordneten geschickt werden. Sehr einfach und elegant. Bedenken Sie dass die Beratung im Bundestag am 17.12. stattfindet. Nicht wirklich viel Zeit für eine Meinungsänderung.

Experten-Tipps für ausgeförderte Ü20-Photovoltaik-Anlagen gibt der „SolarServer“, Das Internetportal für erneuerbare Energien Ü20-PV-Anlagen - Entscheidung am 17.12.2020.

Lesenswert ist der aktuelle Artikel von der Verbraucherzentrale vom 4.12.2020 Ü20-PV-Anlagen - Entscheidung am 17.12.2020 der alle Optionen aufzählt und im Detail betrachtet.

Wie so immer hat alles seine zwei Seiten. Durch die ungünstigen Bedingungen die in dem derzeitigen Entwurf der EEG-Novelle formuliert sind, werden kleinere Alt-Anlagen unrentabel. Aus wirtschaftlichen Gründen ist daher eine Abschaltung oder eine Aufrüstung naheliegend.

Eine Aufrüstung sprich Modernisierung hat den Vorteil dass die bestehende Dachfläche einen viel grösseren Beitrag zur Stromversorgung aus regenerativen Quellen leistet, da die neuen PV Module einen sehr viel höheren Wirkungsgrad haben und daher in etwa doppelt soviel Leistung produziert werden kann. Ein klarer Vorteil für die Erzeugung.

Auf der anderen Seite erfordert der Austausch neue Module die neu hergestellt, transportiert und montiert werden müssen was zu einem Verbrauch von Rohstoffen und Energie führt und daher ökologisch bedenklich ist. Verschärft, bzw. massiv verschlechtert wird die Ökobilanz durch die Entsorgung der Altmodule denn in nur wenigen Fällen findet sich jemand der die alten Dinger weiter verwenden kann.

Es ist jedem selbst überlassen wie er das beurteilt. Aus Sicht des Redakteurs sind selbst kleinere Verluste in der wirtschaftlichen Berechnung akzeptabel solange es keine ökologisch vertretbare „Entsorgung“ der Alt-Module gibt. Und seien Sie ehrlich. Selbst 50 Euro Verlust pro Jahr kann man verschmerzen wenn man dafür ein reines Gewissen hat und nicht zum Müllberg beiträgt. Aber das ist eine private Meinung und die muss sich jeder selbst bilden.

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VonJosef Eichinger

Friedenslicht anstelle des traditionellen Neujahrsfeuer am 6.1.2021

Liebe Freunde und Freundinnen des traditionellen Neujahrsfeuers,

Corona wütet nach wie vor und wird auch im Januar unser aller Verhalten bestimmen. Es ist vollkommen klar, dass damit auch das traditionelle Neujahrsfeuer der SPD in der bisherigen Form nicht möglich ist. Kein Treffen beim Glühwein und den köstlichen Speisen. Kein Treffen zu Ratsch und Klatsch.

Trotz aller Widrigkeiten möchten die SPD und ihre Freunde ein Zeichen der Gemeinschaft und der Solidarität setzen.

Deshalb wird am 6.1.2021 etwas Neues passieren um das, was uns allen insbesondere in 2021 wichtig ist, zum Ausdruck zu bringen.

  •  Friedenslicht zum mitnehmen und Wunschkasten für Anrufe und Kontaktkarten
  •  Am 6.1.2021 von 15 bis 16 Uhr an der Kapelle in Neufinsing

Wir wollen euch alle ermuntern den Friedenswunsch mit aller Kraft zu verkünden. Frieden mit allen, egal welche Religion, Nationalität, Hautfarbe oder Lebensweise.

Anstelle des Neujahrsfeuers wird es eine Laterne mit dem Friedenslicht aus Bethlehem geben.  Jede/r kann seine mitgebrachte Kerze daran entzünden um dieses Symbol des Friedens mit nach Hause zu nehmen.

Besonders die Nähe zu anderen, zu unseren Freund*innen und zu unseren Nächsten wurde massiv eingeschränkt um dieser unsäglichen Pandemie zu begegnen. Nicht alle konnten sich irgendwie damit arrangieren. Viele leiden darunter und empfinden insbesondere in den Wintertagen die Einsamkeit stärker als die Jahre zuvor.

Deshalb wollen wir Euch alle aufrufen:

Ruft doch mal an“ und „schreibt wieder“.

Erinnert euch an all diejenigen die ihr in den letzten Monaten kaum gesprochen habt. Schaut euch in Eurer Nachbarschaft um. Fasst euch ein Herz und ruft an oder schreibt all denen eine Karte oder gar einen Brief mit den besten Wünschen für 2021.

Kennen Sie jemanden der sich auf einen Anruf freuen würde? Melden Sie sich oder werfen Sie diesen Wunsch am 6.1.2021 in den Wunschkasten, der neben der Laterne mit dem Friedensfeuer steht.

Bleiben Sie achtsam, solidarisch zu den Mitmenschen und Gesund.

Blicken Sie mit uns optimistisch ins Jahr 2021.

Josef Eichinger und Heiner Grönwald

SPD Ortsverein Finsing

VonJosef Eichinger

Klimaschutzmanager für Finsing wird Realität

Notwendig wie noch nie! Danke an die Räte für ihre mehrheitliche Unterstützung und an Bernhard Faschinger dem Vorsitzenden des Verkehrs-, Umwelt- und Energieausschuss sowie Lisa Buchmann für ihre Initiative.

Es freut doch sehr, dass sich nach so vielen Jahren eine Mehrheit der Räte im Finsinger Gemeinderat für die Einrichtung einer Stelle eines „Klimaschutzmanager (Sie/Er)“ ausgesprochen hat. Die Entscheidung ist sicherlich nicht leicht gefallen, angesichts der Pandemie und der Rückgänge der Einnahmen .

Einen Beitrag finden Sie online auf der Seite des Merkurs „Finsing: Knappe Mehrheit für Klimaschutzmanager„.

Wie Sie sich sicherlich erinnern war die Forderung nach einem Klimaschutzmanager eines unserer erklärten Ziele für die Kommunalwahl 2020.

Klimaschutzmanager - Ziel erreicht.

Damit ist eines unserer Ziele erreicht worden.

Der nächste Schritt ist die Ausschreibung der Stelle und Auswahl der Person die für solch eine Position die besten Eigenschaften mit bringt. Einfach wird es nicht, aber das hat auch keiner behauptet und die Profis unter den Klimaschutzmanager sind sich dessen auch bewusst.

Was wir als SPD und Parteifreie erwarten ist dass sich der neue Klimaschutzmanager/in:

  • tatkräftig die Verwaltung in allen Fragen zum Klimaschutz unterstützt
  • konstruktive Beiträge zur Verbesserung der kommunalen Bauvorhaben einbringt
  • trotz Halbtagsstelle den Dialog mit den Gruppierungen, Vereinen und den Bürgern sucht

Als Unterstützung kann er/sie auf jeden Fall auf den Arbeitskreis Umwelt und Energie zurück greifen.

Auch von Seiten der SPD und Parteifreien werden wir alles daran setzen die Position des Klimaschutzmanagers zu stärken und in seiner täglichen Arbeit zu unterstützen.

Denn uns allen ist klar. Klimaschutz ist als solches nicht verhandelbar. Die Zeit läuft und die Uhr tickt. Verhandelbar ist nur der Weg der beschritten werden muss um die verfügbaren Resourcen bestmöglichst für dieses Langzeitziel einzusetzen.

VonDer Redakteur

„Wir brauchen uns nicht belächeln zu lassen“

Gertrud Eichinger (SPD) im Interview mit dem Erdinger Anzeiger über Geschlechterrollen, Frauenquote und Sticheleien in Gremien

Interview von von Veronika Macht veröffentlicht im Erdinger Anzeiger am 23.10.2020 „Wir brauchen uns nicht belächeln zu lassen“

Gertrud Eichinger (SPD) engagiert sich seit 2008 als Mandatsträgerin in der Kommunalpolitik. Wir sprachen mit ihr über Geschlechterrollen in der Politik, über die Frauenquote und Erfahrungen mit Sticheleien in Gremien.

Sechs Jahre lang war sie 3. Bürgermeisterin von Finsing und 3. Landrätin.

Auch dieses mal hat Sie im Kreistag zugelegt – um knapp 3000 Stimmen.

„Traut euch, Verantwortung zu übernehmen“: Gertrud Eichinger würde sich wünschen, dass sich mehr Frauen politisch engagieren – auch wenn es für sie ihrer Erfahrung nach noch immer nicht so leicht ist, präsent zu sein.

Lesen Sie weiter auf der Seite des Erdinger Anzeigers „Wir brauchen uns nicht belächeln zu lassen“

VonDer Redakteur

Jahreshauptversammlung mit Überraschungen

Langjährige Ortsvorsitzende tritt nicht mehr an

Am 6.10.2020 fand die Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Finsing im Gasthaus Faltermaier ordnungsgemäß statt.

Nach der Begrüßung durch die Ortsvorsitzende Gertrud Eichinger gab sie bekannt, dass sie für das Amt als Ortsvorsitzende nicht mehr zur Verfügung stehen wird. 14 Jahre Vorsitz sei auch gut.

Natürlich waren die Mitglieder des Ortsvereins bereits über Gertruds Vorhaben informiert und hatten sich heimlich darauf vorbereitet.

Heiner Grönwald (stellvertretender OV Vorsitzender) überreichte Gertrud im Namen des Ortsvereins als gelungene Überraschung einen bunten Blumenstrauß und Manuela Schulze was Leckeres zur Entspannung.

Heiner, fasste in einer launigen Rede die 14 Jahre zusammen in denen Gertrud den Ortsvorsitz des SPD OV Finsing innehatte. Von all den früheren Vorsitzenden hat nur Georg Gartner mit 22 Jahren länger den Weg des Ortsvereins bestimmt.

( Falls es Euch interessiert, schaut einfach die Artikel auf dieser Webseite an und lest die Festzeitschrift die zum 50-jährigen erschienen ist)Jahreshauptversammlung mit Überraschungen

Heiner Schlusswort war dann auch: „Gertrud war all die Jahre eine gute Chefin“.

Der Schriftführer übergab zum Abschied einen original Wiesn-Masskrug von 2020 mit dem Bild von Gertrud auf dem Zinndeckel. Er soll sie immer daran Erinnern in welch denkwürdigem Jahr sie nach 14 Jahren erfolgreichem Wirkens den Ortsvorsitz abgegeben hat. Ein Jahr in dem es KEINE Wiesn gab, dass von Corona gezeichnet ist, in dem es keine Feier und keinen SPD Wiesnbesuch zum 3.10. gab. – Ein geschichtsträchtiges Jahr!

Wie alle 2 Jahre gabs auch dieses Jahr wieder die Entlastung des bestehenden Vorstands und der Kasse. Sowohl die Kasse als auch der Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Im Anschluss stand die Wahl des Vorstands sowie die Delegierten für die Bundestagswahl 2021 statt.

Hier das Wahlergebnis wie es auch schon im Artikel des Erdinger Anzeigers abgedruckt wurde.

  • Vorsitzender: Josef Eichinger
  • Stellvertreter: Heiner Grönwald
  • Schriftführerin: Manuela Schulze
  • Kassiererin: Karin Becker
  • Beisitzende: Gertrud Eichinger

Als Delegierte für die Bundestagswahl wurden gewählt:

  • Georg Gartner
  • Gertrud Eichinger als Ersatzdelegierte

Abschließende Worte des neuen Vorstands:

Josef als neuer Ortsvorsitzender bedankt sich bei Michi Gruber für die gute Wahlleitung und hofft dass ihm das kleine Geschenk bekommt.

Der neue Vorsitzende bedankt sich auch bei der Presse und hofft auf wohlwollende Berichterstattung.

Dem alten Vorstand und vor allem der langjährigen Vorsitzenden Gertrud dankt er für die tollen und super gepflegten Unterlagen. Er warnt aber auch davor, dass er in keiner Weise an das Organisationstalent von Gertrud heranreicht.  

Es freut Josef dass er eine motiviertes Team an seiner Seite hat die zusammen mit ihm den Ortsverein in die nächsten, sicher nicht einfachen Jahre, führen werden.

Seine Ziele beschreibt er kurz mit a) Gemeindlicher Grundsatzbeschluss dass auf allen kommunalen Gebäuden regenerative Energiegewinnungsanlagen bereits bei der Planung und der Renovierung vorgesehen werden müssen, b) dass das auch für Baugebiete gelten muss, c) dass neue Baugebiete nach neuen Kriterien geplant und umgesetzt werden müssen. Als Beispiel können neue Quartierslösungen dienen die auch mehr Raum den Fußgänger und Fahrradfahrer geben sowie aus städtebaulicher Sicht die Grundlagen für Energieeffizienz und Nachhaltig ausgelegt werden müssen. Damit ist die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Finsing beendet.

VonDer Redakteur

Finsing ist Bunt 2020

Mach mit bei der „Lichterkette dahoam“ am 3.10. um 19 Uhr

Trotz Corona oder gerade deswegen. Wir von SPD und Parteifreie Finsing wollen uns auch dieses Jahr klar zum Thema „Finsing ist Bunt“ bekennen.

Deshalb rufen wir Euch alle auf!

Mach mit bei der
Lichterkette dahoam
am 3.10.2020 um 19Uhr

Als ein gemeinschaftliches Zeichen von Toleranz und gegen Rassismus stellen wir um 19Uhr bunte Lichter oder / und Kerzen vor unsere Haustüren.

Viele haben ausserdem mit einer Videobotschaft zu einem Videoclip beigetragen der am 3.10. veröffentlicht wird. Dazu einfach mit dem Handy auf den QR-Code oder diesem Link folgen Finsing ist Bunt 2020.

Finsing ist Bunt 2020

Finsing ist Bunt“ ist eine Gemeinschaftsaktion von

VonJosef Eichinger

Photovoltaik auf Stelzen

Unten Kartoffeln und oben eine PV-Anlage

Gertrud Eichinger als Kreisrätin von Finsing hat in der Sitzung des Umweltausschusses des Landkreis am 21.09.2020 einen Vorschlag der Kreis-SPD eingebracht wie zum einen der Ausbau der PV-Kapazität im Landkreis vorangetrieben werden kann und zum Anderen eine neue Einnahmequelle für unsere Landwirte möglich wird.

Der Erdinger Anzeiger hat es in seiner Ausgabe vom 25. September mit dem Titel überschieben: „Unten Acker, oben Energie“.

Sowohl Landrat als auch der Ausschuss lauschte aufmerksam den Überlegungen der Kreis-SPD. Im Prinzip geht es darum eine bessere und umweltverträglichere Nutzung von Freiflächen-PV-Anlagen zu ermöglichen. Freiflächen-PV-Anlagen (FFP) haben den entscheidenden Nachteil dass sie wertvollen landwirtschaftlichen Grund „verbrauchen“ der nicht mehr für den Anbau von Lebensmitteln verwendet werden kann.

Die Idee ist nun, die PV-Anlagen so hoch aufzuständern, dass darunter weiterhin eine Nutzung z.B. für den Anbau von Kartoffeln oder Getreide möglich ist.

Photovoltaik auf Stelzen
Bild: Agrophotovoltaik-Anlage im hessischen Bürstadt im März 2018 (Foto: energie-experten.org)/figcaption>

Eine andere Variante stellt die PV-Module senkrecht in Reihen zwischen die Feldfrüchte.

Photovoltaik auf Stelzen
Bild: Agrophotovoltaik-Solarpark in Donaueschingen-Aasen. Foto: Next2Sun

Natürlich ist das Neuland und es sind noch viele Fragen offen. Deshalb der Vorschlag der Kreis-SPD auf ausgewählten Flächen einen Feldversuch zu starten der dann zum Beispiel über das Zukunftspaket vom Bundestag gefördert werden könnte.

Die Art der doppelten Nutzung wird auch „Agro-PV“ genannt und es gibt in anderen Bundesländern bereits Erfahrungswerte mit installierten und laufenden Anlagen. Natürlich sind nicht alle Regionen gleich und auch nicht überall gibt es die gleichen Bodenqualitäten. Deshalb der Vorschlag von Gertrud Eichinger, diese doppelte Nutzung von knappen Landwirtschaftlichen Flächen im Rahmen eines Forschungsprogramms für den Landkreis Erding auszuprobieren.

Eine zusätzliche Hürde für die zukünftige kommerzielle Nutzung dieser Methoden ist die aktuelle, deutsche Interpretation der landwirtschaftlichen Förderungen. Lesen sie hierzu auch die Artikel die im Anschluss dieses Beitrags aufgeführt sind.

Das Bayrische Fernsehen hat davon bereits im Juli 2017 berichtet

Bayrisches Fernsehen, „Agro-Photovoltaik ist praxistauglich“

Wahrhaft mutig wäre es dann, wenn unsere grossen Seen wie z.B. der Speichersee von Finsing mit einer schwimmenden PV-Anlage als Hybrides Kraftwerk aufgewertet werden könnte. Ein interessanter Artikel (siehe Abschnitt „Weiterführende Literatur“) dazu findet sich auf den Seiten der Energie-experten.org.

Weiterführende Literatur:

  1. Aus eins mach zwei: Unten Acker, oben Energie“, SPD will Solarenergie auf landwirtschaftlichen Flächen ausbauen„, 24.09.20, Hans Moritz, https://www.merkur.de/lokales/erding/erding-ort28651/erding-fotovoltaik-aus-eins-mach-zwei-unten-acker-oben-energie-13908365.html
  2. Agro-PV nimmt fahrt auf„, PV-Magazin, 7. Mai 2019, Hans-Josef Fell, EWG-Präsident und Mitautor EEG 2000, https://www.pv-magazine.de/2019/05/07/agro-pv-nimmt-fahrt-auf-ein-flaechenschonender-ausbau-der-photovoltaik-braucht-die-doppelnutzung-auf-dem-acker/
  3. „Agrophotovoltaik ist praxistauglich“, 21.07.2020, Benjamin Volz, Solarenergieförderverein Deutschland e.V. , http://www.sfv.de/artikel/agrophotovoltaik_ist_praxistauglich.htm
  4. Agro-Photovoltaik – Solar-Module über dem Acker„, BR Fernsehen, 14.07.2017, 19:00 Uhr. https://www.br.de/mediathek/video/agro-photovoltaik-solar-module-ueber-dem-acker-av:5968f2712217f600123247f7
  5. „Prinzip, Anwendungen und Nutzen der Agrophotovoltaik für die Landwirtschaft“, Energie-experten.org, https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/solarenergie/solaranlage/agrophotovoltaik.html
  6. „Schwimmende Solarstromanlagen („Floating PV Anlagen“)“, https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/solarenergie/solaranlage/schwimmende.html

VonDer Redakteur

PV-Anlagen wohin man blickt – doch wieviele gibts denn im Land?

Noch gibt es sie nicht auf jedem Dach doch immerhin schon auf etlichen. Entlang der Autobahnen sprießen Freiflächenanlagen (FFA) wie Pilze aus dem Boden.

Unter uns, es gibt im Deutschland fast 3 Millionen Anlagen (Stand September 2020). Woher man das weiß?

Dazu genügt ein Blick in das „Marktstammdatenregister“ das nach einer Registrierung für jeden zugänglich ist. Es wird von der Bundesnetzagentur unterstützt und jeder Betreiber einer Regenerativen Energieerzeugungsanlage ist verpflichtet sich dort zu registrieren.

PV-Anlagen wohin man blickt - doch wieviele gibts denn im Land?

Dazu genügt ein Blick in das „Marktstammdatenregister“ das nach einer Registrierung für jeden zugänglich ist. Es wird von der Bundesnetzagentur unterstützt und jeder Betreiber einer Regenerativen Energieerzeugungsanlage ist verpflichtet sich dort zu registrieren.

Ausnahmsweise möchte ich mal richtig dafür Werbung machen. Nicht nur um Ihnen zu Helfen Ihre Neugierde zu befriedigen sondern hauptsächlich um Ihnen allen Zugang zu Fakten zu ermöglichen.

Fakten sind in der heutigen Zeit sowas wie „Goldstaub“. Unglaublich wertvoll.

Überraschung: Es gibt in der Gemeinde Finsing 181 Anlagen oder sind gerade in Planung. Anlagen wie PV-Anlagen, Stromspeicher, Biogasanlagen, Wasserkraftwerke, etc.

Wenn Sie sich erinnern: Bei der PV-Veranstaltung am 30. Januar in Eicherloh habe ich kurz eine Übersicht über die PV Anlagen in Finsing gezeigt.

PV-Anlagen wohin man blickt - doch wieviele gibts denn im Land?
Beispiel für Auszug aus Marktstammdatenregister (181 ganz unten rechts)

Neugierig? Dann folgen Sie dem Link zum „Marktstammdatenregister“ der Bundesnetzagentur

Viele Grüsse

Josef Eichinger,

VonJosef Eichinger

Neue Gebühren bei CarSharing Finsing

Hallo liebe Freunde des CarSharings.

CarSharing Markt Schwaben hat die Zeitpreise ab dem 1.7.2020 bis voraussichtlich ende 2020 gesenkt um den durch das Konjunkturpaket reduzierten Mehrwertstuersatz an die Nutzer weiter zu geben.

Die Zeitkosten werden je nach Tageszeit um bis zu 20 Cent pro Stunde billiger. Eine Ausleihe des CarSharing Autos für 24 Stunden kostet damit weniger als 10 Euro pro Tag plus die gefahrenen Kilometer. Inklusive Benzinkosten, Versicherung und 100% Wartung.

Die Details können sie auf der Seite „CarSharing“ des Treffpunkt Dorfprojekte“ nachlesen. Neue Gebühren bei CarSharing Finsing

VonDer Redakteur

Ein Wumms auch für Bayern!

04. Juni 2020 BayernSPD freut sich über bundesweites Konjunkturpaket mit starker SPD-Handschrift

BayernSPD-Vorsitzende Natascha Kohnen und Generalsekretär Uli Grötsch sind glücklich, dass die SPD sich in so vielen für Bayern wichtigen Punkten durchsetzen konnte: „Förderung von sauberer Mobilität und Zukunftstechnologie, Steuersenkungen, von denen kleine und mittlere Einkommen etwas haben und Unterstützung für Familien und unsere Kommunen hier in Bayern – viele unserer Ideen, wie Bayern gut aus der Krise kommt, können wir jetzt umsetzen. Dieses Paket ist sozialdemokratisch durch und durch und wird in Bayern einen Wumms Richtung Zukunft entfalten.“

Die SPD hatte sich unter anderem mit ihrem Wunsch nach einer Förderung sauberer Mobilität und gegen eine Abwrackprämie durchgesetzt. Uli Grötsch: „Für das Autoland Bayern ist genau das realisiert worden, was wir gefordert haben: kein blindes Investieren in die Vergangenheit, sondern eine smarte Förderung dieser Schlüsselindustrie, die unsere Autobauer fit für das nächste Zeitalter macht und andere Branchen ebenfalls mitnimmt.“

Vorsitzende Natascha Kohnen betont, dass es für die Konjunktur und den Zusammenhalt in Bayern entscheidend sei, dass die beschlossenen Förderungen einen spürbaren Unterschied für die kleinen und mittleren Einkommen machen: „Entscheidend für uns als BayenSPD ist, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird. Das ist durch Maßnahmen wie Familienbonus und Mehrwertsteuersenkung sichergestellt.“

https://bayernspd.de/news/ein-wumms-auch-fuer-bayern/
VonDer Redakteur

„Die Schattenkanzlerin“ ein Kommentar des SPIEGEL

Rolle der SPD beim Konjunkturpaket

Ein Kommentar von Janko Tietz vom 05.06.2020, 09.19 Uhr

Das nun allseits gelobte Konjunkturpaket wäre ohne Saskia Esken nicht zustande gekommen. Trotzdem gilt die SPD-Vorsitzende als politisches Leichtgewicht, als billiges Ziel für Zoten. Das dürfte sich jetzt ändern.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-schattenkanzlerin-a-5b1454f2-9665-486e-ba64-2168a6ac14db

… Nun: Die Partei lebt. Sie ist in der Regierung. Und sie stellt die Fähigeren in der Ministerriege. Oder wann hat man das letzte Mal ernst zu nehmende Wortbeiträge oder gar substanzielle politische Handlungen von Andreas Scheuer, Julia Klöckner oder Anja Karliczek wahrgenommen? …

… Auch das nun weithin gelobte 130-Milliarden-Konjunkturpaket gibt es in dieser Form nur, weil die SPD den größten Unfug verhindert hat. Es ist das umfangreichste Volumen seit der Nachkriegszeit, das der Staat aufgrund einer Krise investiert. Soviel Vernunft hat dieser Koalition kaum noch jemand zugetraut, und diese Vernunft ging nicht von der Unionsseite aus. …

… Eine zentrale Figur hinter diesem Konjunkturpaket ist Esken. Sie machte beispielsweise von Anfang an klar, dass es mit ihr keine Kaufprämie für Autos mit Verbrennungsmotor geben werde. …

Ein Kommentar von Janko Tietz vom 05.06.2020, 09.19 Uhr
"Die Schattenkanzlerin" ein Kommentar des SPIEGEL