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VonJosef Eichinger

test-25.10.2020

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VonDer Redakteur

„Wir brauchen uns nicht belächeln zu lassen“

Gertrud Eichinger (SPD) im Interview mit dem Erdinger Anzeiger über Geschlechterrollen, Frauenquote und Sticheleien in Gremien

Interview von von Veronika Macht veröffentlicht im Erdinger Anzeiger am 23.10.2020 „Wir brauchen uns nicht belächeln zu lassen“

Gertrud Eichinger (SPD) engagiert sich seit 2008 als Mandatsträgerin in der Kommunalpolitik. Wir sprachen mit ihr über Geschlechterrollen in der Politik, über die Frauenquote und Erfahrungen mit Sticheleien in Gremien.

Sechs Jahre lang war sie 3. Bürgermeisterin von Finsing und 3. Landrätin.

Auch dieses mal hat Sie im Kreistag zugelegt – um knapp 3000 Stimmen.

„Traut euch, Verantwortung zu übernehmen“: Gertrud Eichinger würde sich wünschen, dass sich mehr Frauen politisch engagieren – auch wenn es für sie ihrer Erfahrung nach noch immer nicht so leicht ist, präsent zu sein.

Lesen Sie weiter auf der Seite des Erdinger Anzeigers „Wir brauchen uns nicht belächeln zu lassen“

VonDer Redakteur

Jahreshauptversammlung mit Überraschungen

Langjährige Ortsvorsitzende tritt nicht mehr an

Am 6.10.2020 fand die Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Finsing im Gasthaus Faltermaier ordnungsgemäß statt.

Nach der Begrüßung durch die Ortsvorsitzende Gertrud Eichinger gab sie bekannt, dass sie für das Amt als Ortsvorsitzende nicht mehr zur Verfügung stehen wird. 14 Jahre Vorsitz sei auch gut.

Natürlich waren die Mitglieder des Ortsvereins bereits über Gertruds Vorhaben informiert und hatten sich heimlich darauf vorbereitet.

Heiner Grönwald (stellvertretender OV Vorsitzender) überreichte Gertrud im Namen des Ortsvereins als gelungene Überraschung einen bunten Blumenstrauß und Manuela Schulze was Leckeres zur Entspannung.

Heiner, fasste in einer launigen Rede die 14 Jahre zusammen in denen Gertrud den Ortsvorsitz des SPD OV Finsing innehatte. Von all den früheren Vorsitzenden hat nur Georg Gartner mit 22 Jahren länger den Weg des Ortsvereins bestimmt.

( Falls es Euch interessiert, schaut einfach die Artikel auf dieser Webseite an und lest die Festzeitschrift die zum 50-jährigen erschienen ist)Jahreshauptversammlung mit Überraschungen

Heiner Schlusswort war dann auch: „Gertrud war all die Jahre eine gute Chefin“.

Der Schriftführer übergab zum Abschied einen original Wiesn-Masskrug von 2020 mit dem Bild von Gertrud auf dem Zinndeckel. Er soll sie immer daran Erinnern in welch denkwürdigem Jahr sie nach 14 Jahren erfolgreichem Wirkens den Ortsvorsitz abgegeben hat. Ein Jahr in dem es KEINE Wiesn gab, dass von Corona gezeichnet ist, in dem es keine Feier und keinen SPD Wiesnbesuch zum 3.10. gab. – Ein geschichtsträchtiges Jahr!

Wie alle 2 Jahre gabs auch dieses Jahr wieder die Entlastung des bestehenden Vorstands und der Kasse. Sowohl die Kasse als auch der Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Im Anschluss stand die Wahl des Vorstands sowie die Delegierten für die Bundestagswahl 2021 statt.

Hier das Wahlergebnis wie es auch schon im Artikel des Erdinger Anzeigers abgedruckt wurde.

  • Vorsitzender: Josef Eichinger
  • Stellvertreter: Heiner Grönwald
  • Schriftführerin: Manuela Schulze
  • Kassiererin: Karin Becker
  • Beisitzende: Gertrud Eichinger

Als Delegierte für die Bundestagswahl wurden gewählt:

  • Georg Gartner
  • Gertrud Eichinger als Ersatzdelegierte

Abschließende Worte des neuen Vorstands:

Josef als neuer Ortsvorsitzender bedankt sich bei Michi Gruber für die gute Wahlleitung und hofft dass ihm das kleine Geschenk bekommt.

Der neue Vorsitzende bedankt sich auch bei der Presse und hofft auf wohlwollende Berichterstattung.

Dem alten Vorstand und vor allem der langjährigen Vorsitzenden Gertrud dankt er für die tollen und super gepflegten Unterlagen. Er warnt aber auch davor, dass er in keiner Weise an das Organisationstalent von Gertrud heranreicht.  

Es freut Josef dass er eine motiviertes Team an seiner Seite hat die zusammen mit ihm den Ortsverein in die nächsten, sicher nicht einfachen Jahre, führen werden.

Seine Ziele beschreibt er kurz mit a) Gemeindlicher Grundsatzbeschluss dass auf allen kommunalen Gebäuden regenerative Energiegewinnungsanlagen bereits bei der Planung und der Renovierung vorgesehen werden müssen, b) dass das auch für Baugebiete gelten muss, c) dass neue Baugebiete nach neuen Kriterien geplant und umgesetzt werden müssen. Als Beispiel können neue Quartierslösungen dienen die auch mehr Raum den Fußgänger und Fahrradfahrer geben sowie aus städtebaulicher Sicht die Grundlagen für Energieeffizienz und Nachhaltig ausgelegt werden müssen. Damit ist die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Finsing beendet.

VonDer Redakteur

Finsing ist Bunt 2020

Mach mit bei der „Lichterkette dahoam“ am 3.10. um 19 Uhr

Trotz Corona oder gerade deswegen. Wir von SPD und Parteifreie Finsing wollen uns auch dieses Jahr klar zum Thema „Finsing ist Bunt“ bekennen.

Deshalb rufen wir Euch alle auf!

Mach mit bei der
Lichterkette dahoam
am 3.10.2020 um 19Uhr

Als ein gemeinschaftliches Zeichen von Toleranz und gegen Rassismus stellen wir um 19Uhr bunte Lichter oder / und Kerzen vor unsere Haustüren.

Viele haben ausserdem mit einer Videobotschaft zu einem Videoclip beigetragen der am 3.10. veröffentlicht wird. Dazu einfach mit dem Handy auf den QR-Code oder diesem Link folgen Finsing ist Bunt 2020.

Finsing ist Bunt 2020

Finsing ist Bunt“ ist eine Gemeinschaftsaktion von

VonJosef Eichinger

Photovoltaik auf Stelzen

Unten Kartoffeln und oben eine PV-Anlage

Gertrud Eichinger als Kreisrätin von Finsing hat in der Sitzung des Umweltausschusses des Landkreis am 21.09.2020 einen Vorschlag der Kreis-SPD eingebracht wie zum einen der Ausbau der PV-Kapazität im Landkreis vorangetrieben werden kann und zum Anderen eine neue Einnahmequelle für unsere Landwirte möglich wird.

Der Erdinger Anzeiger hat es in seiner Ausgabe vom 25. September mit dem Titel überschieben: „Unten Acker, oben Energie“.

Sowohl Landrat als auch der Ausschuss lauschte aufmerksam den Überlegungen der Kreis-SPD. Im Prinzip geht es darum eine bessere und umweltverträglichere Nutzung von Freiflächen-PV-Anlagen zu ermöglichen. Freiflächen-PV-Anlagen (FFP) haben den entscheidenden Nachteil dass sie wertvollen landwirtschaftlichen Grund „verbrauchen“ der nicht mehr für den Anbau von Lebensmitteln verwendet werden kann.

Die Idee ist nun, die PV-Anlagen so hoch aufzuständern, dass darunter weiterhin eine Nutzung z.B. für den Anbau von Kartoffeln oder Getreide möglich ist.

Photovoltaik auf Stelzen
Bild: Agrophotovoltaik-Anlage im hessischen Bürstadt im März 2018 (Foto: energie-experten.org)/figcaption>

Eine andere Variante stellt die PV-Module senkrecht in Reihen zwischen die Feldfrüchte.

Photovoltaik auf Stelzen
Bild: Agrophotovoltaik-Solarpark in Donaueschingen-Aasen. Foto: Next2Sun

Natürlich ist das Neuland und es sind noch viele Fragen offen. Deshalb der Vorschlag der Kreis-SPD auf ausgewählten Flächen einen Feldversuch zu starten der dann zum Beispiel über das Zukunftspaket vom Bundestag gefördert werden könnte.

Die Art der doppelten Nutzung wird auch „Agro-PV“ genannt und es gibt in anderen Bundesländern bereits Erfahrungswerte mit installierten und laufenden Anlagen. Natürlich sind nicht alle Regionen gleich und auch nicht überall gibt es die gleichen Bodenqualitäten. Deshalb der Vorschlag von Gertrud Eichinger, diese doppelte Nutzung von knappen Landwirtschaftlichen Flächen im Rahmen eines Forschungsprogramms für den Landkreis Erding auszuprobieren.

Eine zusätzliche Hürde für die zukünftige kommerzielle Nutzung dieser Methoden ist die aktuelle, deutsche Interpretation der landwirtschaftlichen Förderungen. Lesen sie hierzu auch die Artikel die im Anschluss dieses Beitrags aufgeführt sind.

Das Bayrische Fernsehen hat davon bereits im Juli 2017 berichtet

Bayrisches Fernsehen, „Agro-Photovoltaik ist praxistauglich“

Wahrhaft mutig wäre es dann, wenn unsere grossen Seen wie z.B. der Speichersee von Finsing mit einer schwimmenden PV-Anlage als Hybrides Kraftwerk aufgewertet werden könnte. Ein interessanter Artikel (siehe Abschnitt „Weiterführende Literatur“) dazu findet sich auf den Seiten der Energie-experten.org.

Weiterführende Literatur:

  1. Aus eins mach zwei: Unten Acker, oben Energie“, SPD will Solarenergie auf landwirtschaftlichen Flächen ausbauen„, 24.09.20, Hans Moritz, https://www.merkur.de/lokales/erding/erding-ort28651/erding-fotovoltaik-aus-eins-mach-zwei-unten-acker-oben-energie-13908365.html
  2. Agro-PV nimmt fahrt auf„, PV-Magazin, 7. Mai 2019, Hans-Josef Fell, EWG-Präsident und Mitautor EEG 2000, https://www.pv-magazine.de/2019/05/07/agro-pv-nimmt-fahrt-auf-ein-flaechenschonender-ausbau-der-photovoltaik-braucht-die-doppelnutzung-auf-dem-acker/
  3. „Agrophotovoltaik ist praxistauglich“, 21.07.2020, Benjamin Volz, Solarenergieförderverein Deutschland e.V. , http://www.sfv.de/artikel/agrophotovoltaik_ist_praxistauglich.htm
  4. Agro-Photovoltaik – Solar-Module über dem Acker„, BR Fernsehen, 14.07.2017, 19:00 Uhr. https://www.br.de/mediathek/video/agro-photovoltaik-solar-module-ueber-dem-acker-av:5968f2712217f600123247f7
  5. „Prinzip, Anwendungen und Nutzen der Agrophotovoltaik für die Landwirtschaft“, Energie-experten.org, https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/solarenergie/solaranlage/agrophotovoltaik.html
  6. „Schwimmende Solarstromanlagen („Floating PV Anlagen“)“, https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/solarenergie/solaranlage/schwimmende.html

VonDer Redakteur

PV-Anlagen wohin man blickt – doch wieviele gibts denn im Land?

Noch gibt es sie nicht auf jedem Dach doch immerhin schon auf etlichen. Entlang der Autobahnen sprießen Freiflächenanlagen (FFA) wie Pilze aus dem Boden.

Unter uns, es gibt im Deutschland fast 3 Millionen Anlagen (Stand September 2020). Woher man das weiß?

Dazu genügt ein Blick in das „Marktstammdatenregister“ das nach einer Registrierung für jeden zugänglich ist. Es wird von der Bundesnetzagentur unterstützt und jeder Betreiber einer Regenerativen Energieerzeugungsanlage ist verpflichtet sich dort zu registrieren.

PV-Anlagen wohin man blickt - doch wieviele gibts denn im Land?

Dazu genügt ein Blick in das „Marktstammdatenregister“ das nach einer Registrierung für jeden zugänglich ist. Es wird von der Bundesnetzagentur unterstützt und jeder Betreiber einer Regenerativen Energieerzeugungsanlage ist verpflichtet sich dort zu registrieren.

Ausnahmsweise möchte ich mal richtig dafür Werbung machen. Nicht nur um Ihnen zu Helfen Ihre Neugierde zu befriedigen sondern hauptsächlich um Ihnen allen Zugang zu Fakten zu ermöglichen.

Fakten sind in der heutigen Zeit sowas wie „Goldstaub“. Unglaublich wertvoll.

Überraschung: Es gibt in der Gemeinde Finsing 181 Anlagen oder sind gerade in Planung. Anlagen wie PV-Anlagen, Stromspeicher, Biogasanlagen, Wasserkraftwerke, etc.

Wenn Sie sich erinnern: Bei der PV-Veranstaltung am 30. Januar in Eicherloh habe ich kurz eine Übersicht über die PV Anlagen in Finsing gezeigt.

PV-Anlagen wohin man blickt - doch wieviele gibts denn im Land?
Beispiel für Auszug aus Marktstammdatenregister (181 ganz unten rechts)

Neugierig? Dann folgen Sie dem Link zum „Marktstammdatenregister“ der Bundesnetzagentur

Viele Grüsse

Josef Eichinger,

VonJosef Eichinger

Neue Gebühren bei CarSharing Finsing

Hallo liebe Freunde des CarSharings.

CarSharing Markt Schwaben hat die Zeitpreise ab dem 1.7.2020 bis voraussichtlich ende 2020 gesenkt um den durch das Konjunkturpaket reduzierten Mehrwertstuersatz an die Nutzer weiter zu geben.

Die Zeitkosten werden je nach Tageszeit um bis zu 20 Cent pro Stunde billiger. Eine Ausleihe des CarSharing Autos für 24 Stunden kostet damit weniger als 10 Euro pro Tag plus die gefahrenen Kilometer. Inklusive Benzinkosten, Versicherung und 100% Wartung.

Die Details können sie auf der Seite „CarSharing“ des Treffpunkt Dorfprojekte“ nachlesen. Neue Gebühren bei CarSharing Finsing

VonDer Redakteur

Ein Wumms auch für Bayern!

04. Juni 2020 BayernSPD freut sich über bundesweites Konjunkturpaket mit starker SPD-Handschrift

BayernSPD-Vorsitzende Natascha Kohnen und Generalsekretär Uli Grötsch sind glücklich, dass die SPD sich in so vielen für Bayern wichtigen Punkten durchsetzen konnte: „Förderung von sauberer Mobilität und Zukunftstechnologie, Steuersenkungen, von denen kleine und mittlere Einkommen etwas haben und Unterstützung für Familien und unsere Kommunen hier in Bayern – viele unserer Ideen, wie Bayern gut aus der Krise kommt, können wir jetzt umsetzen. Dieses Paket ist sozialdemokratisch durch und durch und wird in Bayern einen Wumms Richtung Zukunft entfalten.“

Die SPD hatte sich unter anderem mit ihrem Wunsch nach einer Förderung sauberer Mobilität und gegen eine Abwrackprämie durchgesetzt. Uli Grötsch: „Für das Autoland Bayern ist genau das realisiert worden, was wir gefordert haben: kein blindes Investieren in die Vergangenheit, sondern eine smarte Förderung dieser Schlüsselindustrie, die unsere Autobauer fit für das nächste Zeitalter macht und andere Branchen ebenfalls mitnimmt.“

Vorsitzende Natascha Kohnen betont, dass es für die Konjunktur und den Zusammenhalt in Bayern entscheidend sei, dass die beschlossenen Förderungen einen spürbaren Unterschied für die kleinen und mittleren Einkommen machen: „Entscheidend für uns als BayenSPD ist, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird. Das ist durch Maßnahmen wie Familienbonus und Mehrwertsteuersenkung sichergestellt.“

https://bayernspd.de/news/ein-wumms-auch-fuer-bayern/
VonDer Redakteur

„Die Schattenkanzlerin“ ein Kommentar des SPIEGEL

Rolle der SPD beim Konjunkturpaket

Ein Kommentar von Janko Tietz vom 05.06.2020, 09.19 Uhr

Das nun allseits gelobte Konjunkturpaket wäre ohne Saskia Esken nicht zustande gekommen. Trotzdem gilt die SPD-Vorsitzende als politisches Leichtgewicht, als billiges Ziel für Zoten. Das dürfte sich jetzt ändern.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-schattenkanzlerin-a-5b1454f2-9665-486e-ba64-2168a6ac14db

… Nun: Die Partei lebt. Sie ist in der Regierung. Und sie stellt die Fähigeren in der Ministerriege. Oder wann hat man das letzte Mal ernst zu nehmende Wortbeiträge oder gar substanzielle politische Handlungen von Andreas Scheuer, Julia Klöckner oder Anja Karliczek wahrgenommen? …

… Auch das nun weithin gelobte 130-Milliarden-Konjunkturpaket gibt es in dieser Form nur, weil die SPD den größten Unfug verhindert hat. Es ist das umfangreichste Volumen seit der Nachkriegszeit, das der Staat aufgrund einer Krise investiert. Soviel Vernunft hat dieser Koalition kaum noch jemand zugetraut, und diese Vernunft ging nicht von der Unionsseite aus. …

… Eine zentrale Figur hinter diesem Konjunkturpaket ist Esken. Sie machte beispielsweise von Anfang an klar, dass es mit ihr keine Kaufprämie für Autos mit Verbrennungsmotor geben werde. …

Ein Kommentar von Janko Tietz vom 05.06.2020, 09.19 Uhr
"Die Schattenkanzlerin" ein Kommentar des SPIEGEL

VonJosef Eichinger

Koalition einigt sich auf Konjunkturpaket „Mit Wumms“

Insgesamt 130 Milliarden Euro nehmen Bund und Länder für ein großes Konjunkturpaket in die Hand. Allein 120 Milliarden Euro davon kommen vom Bund. Im Mittelpunkt stehen Unterstützung für Familien, eine Mehrwertsteuersenkung und die Entlastung der Kommunen. Auch die Stromkosten sollen sinken. Und für Branchen, die besonders von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, wird es Überbrückungshilfen von 25 Milliarden Euro geben.

Überprüfen Sie selbst was im Programm steht um sich eine klare Meinung zu den Mitteilungen in den Sozialen Netzen bilden zu können.

Unser Konjunkturprogramm: Arbeitsplätze sichern – Unternehmen stabilisieren – mehr Investitionen in Klimaschutz und eine bessere Zukunft

Jetzt herunterladen : „Eckpunkte des Kunjunkturpakets: Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“, 4.6.2020 Koalition einigt sich auf Konjunkturpaket „Mit Wumms“

VonDer Redakteur

SPD-Fraktion will ambitionierte Wasserstoffstrategie

Eckpunkte beschlossen

Den Vollen Text zum Weiterlesen SPD-Fraktion will ambitionierte Wasserstoffstrategie

Eckpunkte einer nachhaltigen Wasserstoffstrategie. Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion vom 12.05.2020 SPD-Fraktion will ambitionierte Wasserstoffstrategie

Webseite der SPD Bundestagsfraktion

Bis spätestens 2050 soll Deutschland ein klimaneutrales Land sein. Bei der Umstellung auf klimaneutrale Energien kommt Wasserstoff in der Industrie, im Verkehr und im Gebäudebereich eine stark steigende Bedeutung zu. Die SPD-Fraktion setzt sich daher für eine ambitionierte Wasserstoffstrategie mit engagierten Ausbauzielen ein.

Mit ihren Eckpunkten für eine nachhaltige Wasserstoffstrategie setzen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Maßstäbe für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, die dem Klima, der Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern dient. In Verbindung mit einem ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren Energien soll die Wasserstoffwirtschaft einen Beitrag für die nachhaltige Transformation in allen Sektoren leisten und zugleich starke Impulse für nationale Wertschöpfung geben.

Schon bis 2030 wird Wasserstoff eine entscheidende Rolle im deutschen und europäischen Energie- und Wirtschaftssystem einnehmen. Daraus ergibt sich nicht nur erhebliches Potenzial für effektiven Klimaschutz, sondern auch für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und zur Stärkung der Konjunktur.

Um diese Entwicklung schnell voranzutreiben, soll bis 2030 der Aufbau von Elektrolyseleistung im Umfang von mindestens zehn Gigawatt für die nationale Produktion von erneuerbarem Wasserstoff gefördert werden. Dazu kommt der Import von Wasserstoff. Damit können etwa Brennstoffzellenfahrzeuge auf Straße und Schiene, Brennstoffzellenheizungen im Gebäudebereich oder Industrieprozesse, wie beispielsweise die Stahlproduktion mit Erneuerbarer Energie versorgt werden. Darüber hinaus können aus dem Wasserstoff hergestellte synthetische Brenn- und Kraftstoffe auch im Bestand von Fahrzeugen, Flugzeugen und Heizsystemen eingesetzt werden, die bisher fossil betrieben werden.

Um den zusätzlichen Strombedarf für die Wasserstoffproduktion zu decken, muss der Ausbau der Erneuerbaren Energien deutlich forciert, kontinuierlich überprüft und entsprechend angepasst werden. Er ist und bleibt das Fundament einer erfolgreichen, nachhaltigen und sozialverträglichen Energiewende.

VonJosef Eichinger

Repair-Cafe am 21.3.2020 abgesagt

Liebe Freunde des Repair-Cafes. Leider haben wir eine schlechte Nachricht für Euch.

Wir werden am 21.3. unseren Dienste leider nicht anbieten und bitten Euch daher mit euren Schätzen beim nächsten Termin vorbei zu schauen.

Wir haben lange hin und her überlegt und kamen zu dem Schluss, dass das Repair-Cafe mit seinen Besuchern derzeit eine unkalkulierbare Gefahr für die Einwohner des Senioren- und Pflegeheims darstellt. Besonders im Hinblick auf die Risikogruppen die besonders von dem Corona Virus betroffen sind.

Wir sind mehr als glücklich über die Gastfreundschaft des Seniorenheimes die es uns erlaubt dort unsere ehrenamtlichen Dienste anzubieten und werden deshalb alles tun um jedes noch so kleine Risiko für die Bewohner zu vermeiden.

Wir bitten Sie um Verständnis und hoffen auf ihren Besuch bei nächster Gelegenheit.

Ihr Repair-Cafe Team

VonDer Redakteur

Eicherloh – Lieblingsplätze und Wunde Punkte

Wie versprochen wollte sich Gertrud Eichinger auch mit den Eicherlohern treffen um mit ihnen gemeinsam die Lieblingsplätze zu erkunden und natürlich auch die Ort anschauen, die offensichtlich „Wunde Punkte“ sind und Unmut erzeugen. Warum ist das gerade jetzt wichtig? Weil Wahlkampf ist? Sicherlich auch, wenn man ehrlich ist. Aber ebenso ist es wichtig die belange ALLER Ortsteile zu kennen, damit die richtigen Weichen gestellt werden können.

Start des Rundwegs war der Brunnen im Eicherloher Park. Tolles Wetter und milde Frühlingluft taten ihr übriges.

Mit von der Partie waren: Karin Becker – Eicherloh / Platz 5, Heiner Grönwald / Platz 6, Jan Köpke – Eicherloh / Platz 8, und Josef Eichinger / Platz 4.

Warum nannte Gertrud diese Wanderung „Lieblingsplätze und Wunder Punkt“? Ganz einfache weil Orte an denen man sich gerne aufhält einem auch am Herzen liegen und daher Mißstande besonders auffallen. Lieblingsplätze sind die Sahnestücke eines Ortsteils das auch zur Identifizierung beiträgt.

Kinderspielplatz:

In der Bürgerumfrage 2019 der SPD hat sich jemand beschwert, dass die Spielplätze und im besonderen der in Eicherloh im Sommer kaum zu nutzen sind. Grund ist der fehlende Sonnenschutz. Besonders unangenehm und teilweise auch gefährlich sei die Rutsche, die sich im Sommer so aufheizt, dass Kinder sich die Hände verbrennen können.

Gertrud erzählte von ähnlichen Diskussionen in der Aktionsgruppe „Spielplatz AG“. Schaut man sich den Platz genau an, fallen jedem sofort mehrer Möglichkeiten für eine Beschattung ein.

Bürgerhaus – Sanierung und Barrierefreiheit

Überraschend wurde nun endlich Geld für die Planungen zur Sanierung des Bürgerhaus in Eicherloh in den Haushalt eingestellt. Böse Zungen sprechen von einem Wahlgeschenk ;-).

Seit Jahrzehnten wird über die Sanierung gesprochen und darüber wie das in mehreren Bauabschnitten historisch gewachsene Gebäude Barrierefrei gemacht werden könnte. Leider wurde der Gemeinderat wiedereinmal nicht ausreichend in die Vorgespräche und die beginnenden Planungen mit einbezogen. Diese mangelnde Transparenz der derzeitigen Rathauschef ist Gertrud schon langem ein Dorn im Auge und war auch Thema im Wahlkampf 2014. Leider hat sich im Führungstil im Rathaus in dieser Richtung nichts verbessert.

Wichtig ist die Einbeziehung aller Nutzer und Gäste aber auch die frühzeitige Diskussion über mögliche Ertüchtigungen des Gebäudes. Ein lange überfälliges Vorhaben das Gertrud auf jedenfall auf ihrer ToDo-Liste hat. Neubauen ist leicht aber Bestand erhalten und Pflegen darf auf keinem Fall vernachlässigt werden.

Funkmast in Eicherloh

Ein komplexes Thema zu dem es auch schon Bürgerversammlungen gab.

Um Fakten zu bekommen hat Gertrud über das Landratsamt Funkmessungen veranlasst deren Ergebnisse sie bei der Begehung präsentiert hat. Derzeit ist die Belastung durch Funkstrahlen sehr weit unter dem Grenzwert. Natürlich wird sich die Strahlung durch den Funkmast erhöhen denn das ist logischerweise notwendig für eine bessern Funkempfang. Eine sorgfältige Planung der Ausrichtung der Antennen ist unerlässlich um die maximale erlaubte Sendeleistung (festgelegt durch die Bundesnetzagentur – BNetzA) auch dorthin zu senden, wo es derzeit keinen oder nur sehr schlechten Mobilfunkempfang gibt. Die Messungen die Gertrud mitbrachte stellen damit eine Referenz dar und müssen nachdem der Mast in Betrieb geht, wiederholt werden.

Eicherloher Park – Umgestaltung – Ungestaltung

Ein klassischer Fall wie ein Lieblingsplatz zum wunden Punkt wird. Der alte Baumbestand musste aufgrund von Schädlingsbefall entfernt werden. Leider wurden danach eine umfassende Umgestaltung des Parks vorgenommen. Leider hat bis heute die Gemeinde keine Fachplanungsunterlagen oder Gutachten vorgelegt die die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen belegen.

Eicherloher schütteln verständnislos den Kopf wenn sie die in Reih und Glied angepflanzten Bäume sehen. Das hat keinesfalls die Anmutung eines beschaulichen Parks in dem man sich gerne zu einem Picknick trifft. Es gleicht mehr einer Plantage. Und wie gesagt, niemand weiß so genau warum das Schmuckstück von Eicherloh auf diese Art und Weise „ungestaltet“ wurde.

VonJosef Eichinger

SPD Konzert mit Roland Hefter

Ein toller Abend. Witzig, Spaßig, Lieder zum Mitsingen, Geschichten zum Schmunzeln und zum atemlosen Lachen. Und natürlich die von Roland gewohnten klaren Standpunkte zur politischen Landschaft in Deutschland.

Neu war für mich sein großes Engagement in den Stadtrat von München einzuziehen. Auch das gemeinsame Video von Roland Hefter mit Dieter Reiter ist sagenhaft.

Natürlich waren alle Lokalmatadore da. Hans Schreiner unser Landratskandidat, viele Bürgermeisterkandidaten aus dem Landkreis wie Gertrud Eichinger (Finsing). Mit dabei, Heiner Grönwald (Platz 6), Josef Eichinger (Platz4)

Ulla Dieckmann führte grandios durch den Abend.

Die Spendenbox war am Abend gut gefüllt und die Organisatoren von Bund-statt-Braun werden sich riesig darüber freuen und das Geld auch sehr gut einsetzen können.

Genießen Sie die Bildergalerie.

VonJosef Eichinger

Mehr zu Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier

Wie bereits am 2.2.2020 kurz mit einigen Bildern berichtet, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Leider fehlte mir damals die Zeit ausführlich zum Vortrag und seinen Ergebnissen zu erzählen.

Das möchte ich jetzt nachholen. Es wird jetzt wirklich ausführlich 😉

1. Begrüßung

Angefangen hat alles mit der Begrüßung durch den Veranstalter Eichinger Josef.

  • Mit-Initiator des Bürgersolarkraftwerks Finsing von 2003
  • Betreiber von CarSharing Finsing (Gertrud ist die Chefin)
  • Mitglied in der überparteilichen Arbeitsgruppe Energie und Umwelt
    • Nächstes Treffen:  22.04.20 19:30 Uhr im LaStrada (GoKart)
  • Aktiver Reparierer in Repair-Cafe Finsing
  • Überzeugtes Mitglied des SPD Ortsvereins owww.spd-parteifreie-finsing.de und Kandidat für den Gemeinderat

Übersicht über die Entstehungsgeschichte des Bürgersolarkraftwerks auf dem Dach der Schule in Finsing.

Alle Anlagen sind in der sogenannten www.marktstammdatenregister.de/ beschrieben. Es ist es Wert darin zu schmökern. Darin gibt es eine Übersicht aller regenerativen Energien – nicht nur von Finsing .

Besonders hervorzuheben sind die beiden Anträge die im Oktober 2019 von der Arbeitsgruppe Energie und Umwelt eingereicht worden sind.

  1. Antrag zur Nutzung der bestehenden Bürgersolaranlage auf dem Schuldach der Schule Finsing zur Eigennutzung für den elektrischen Energiebedarf (PDF zum Download)
  2. Antrag zur Errichtung einer PV-Anlage auf dem Erweiterungsbau der Schule (PDF zum Download)

Um Fake-News vorzubeugen, hier die beiden Anträge zum Download.

Bitte Unterstützen Sie die Petition „Kein aus für PV Anlagen nach 20 Jahren“ https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?source=homepage

2. Bürgermeisterkandidatin Gertrud Eichinger Finsing Weiterdenken:

Für die Vorstellung von Gertrud Eichinger verweise ich gerne auf ihre Internetseite www.gertrud-eichinger.de

Sie verwies in ihrer kurzen Rede auf die Ergebnisse der Bürgerbefragung 2019 hin, bei dem klar heraus kam dass die Bürger einen weiteren Ausbau der PV Anlagen befürworten aber auch die Gemeinde in einer Vorreiterrolle sehen. Stichwort: „…. mit gutem Beispiel vorangehen.“

Da sie damals ihr Haus von beginn an mit einer PV und thermischen Solaranlage ausgestattet hatte, kann sie sich als Pionierin der Solaranlagen in Finsing betrachten. Natürlich wird sie falls die Wählergunst es zulässt als zukünftige Bürgermeisterin alle Aktionen unterstützen, die die Nachhaltigkeit und Energieautarkie wie auch CO2 Neutralität von Finsing voranbringen. Entscheidend ist auch die Verankerung der Nutzung von Regenerativen Energien in städtebaulichen Prinzipien, z.B. Gestaltung von Neubaugebieten, selbst in einer Gemeinde wie Finsing.

Doch für diesen Abend wünschte Sie allen Anwesenden Inspirationen durch den spannenden Vortrag von Dr. Horn.

3. Referent:   Dr. Andreas Horn

Wer ist Dr. Horn? Infos zum Referenten

  • Dr. Horn, Vorsitzender von „Sonnenkraft Freising e.V.“ und seit 2002 Geschäftsführer der „Easy Energiedienste Sonnenkraft Freising GmbH“,  Wirtschaftstochter des Vereins.
  • Hat über 30 Bürgersolarkraftwerke vorwiegend auf kommunalen Dächern im Landkreis Freising realisiert.
  • Seit 2009 ist er hauptberuflich mit Photovoltaik beschäftigt und hat viele PV-Anlagen mit Green City Energy realisiert und für die Solarinitiative München Mieterstromprojekte entwickelt.
  • Seit 2014 plant er als „Solardoktor“ PV-Anlagen und hat zum 1.1.2016 mit seinem Geschäftspartner Dr. Robert Fürst das Ingenieurbüro „Energiewendeplaner GmbH“ gegründet, das als Fachplanungsbüro mit den Schwerpunkten Mieterstrom und Elektromobilität tätig ist.
  • Dr. Horn tritt weiterhin engagiert und ehrenamtlich für die Fortsetzung der Energiewende im Bereich Strom, Wärme und Mobilität ein.

Teil 1: PV Anlagen wesentlich für die CO2 Ziele und die katastrophalen EEG Situation

Verschiedene Schätzungen über den Bedarf an Einspeiseleistung durch PV Anlagen in Deutschland belaufen sich von 400 oder 500 GW (Gigawatt). Manche behaupten gar dass es 1000 GW bräuchte. Selbst 500 GW sind um einen Faktor 10 mehr als derzeit politisch gewollt.

Diese 500 GW bräuchten wir bis 2035 um die CO2 Ziele von Deutschland zu erfüllen. In logischer Konsequenz bedeutet das einen jährlichen Ausbau von zusätzlichen 50 GW Leistung.

Geht das denn überhaupt?

2009/10/11 wurden jährlich 7,5 GW solare Kraftwerke in Deutschland gebaut. Das entspricht in etwa 1 Atomkraftwerke bereinigt um die unterschiedlichen jährlichen Betriebsstunden. (Laufzeit pro Jahr: Atomkraftwerk 7000 Stunden, PV Anlage 1000 Stunden)

In den letzten 10 Jahren ist der Wirkungsgrad von PV Modulen fast um den Faktor 2 besser geworden was einem Wirkungsgrad von 22% bedeutet. Im Vergleich, die Module auf der Schule von Neufinsing haben einen Wirkungsgrad von ca. 11-12%.

Durch den höheren Wirkungsgrad und die günstigen Preise der Module können PV-Anlagen auf West- oder Ost-Dächern rentabel betrieben werden was vor mehr als 10 Jahren noch undenkbar war. Dadurch ergibt sich eine Verdoppelung der möglichen Einsatzfläche. Im Vergleich von vor 10 Jahren sind wir um einen Faktor 4 besser. Dazu kommt, dass heutige Anlagen nur noch 25% Kosten im Vergleich von vor 10 Jahren.

Zusammenfassung: 4x 7.5GW pro Jahr ergibt rein rechnerisch 30 GigaWatt Leistung pro Jahr ohne große zusätzlichen Mehraufwände. Somit sind 40-50 GW durchaus vorstellbar.

Auf Grund der Klimaziele und der maximalen CO2 Menge die noch in die Umwelt abgelassen werden soll, wird es notwendig sein die Benzin und Dieselfahrzeuge sehr stark zu begrenzen, z.B. durch teueren konventionellen Kraftstoff. Alternativ könnte es auch Kraftstoff geben, der komplett  durch die Sonnenenergie erzeugt wurde.

Dadurch wird der Bedarf nach elektrischer Leistung um den Faktor 3 steigen.

Ein klassischer Stromspeicher für die PV Anlage wird betriebswirtschaftlich so ausgelegt, dass er 200-250 Lade-/Entladezyklen im Jahr hat. Jeden sonnigen Sommertag tagsüber rein, nachtsüber raus.

Stromspeicher sind auch notwendig um die elektrische Energie für die Wärmepumpen und die Heizungen für das warme Brauchwasser zu speisen. Praktisch ist daher der Kauf eines Elektrofahrzeugs als zusätzlichen Verbraucher.

Der derzeitige Plan sieht eine Steigerung von Neuzulassungen der Elektrofahrzeuge von 60% vor und daher werden im Jahr 2030 nahezu 100% aller Neuzulassungen E-Fahrzeuge sein. Parallel dazu sind dann aber immer noch 60% der Fahrzeuge auf der Straße mit Verbrennungsmotoren unterwegs.

Es ist einleuchtend dass die dazu notwendige elektrische Leistung nicht nur mit PV-Anlagen bereitgestellt werden kann. Dazu sind auf jeden Fall auch Windkraftanlagen notwendig.

Derzeit läuft in Kranzberg ein Bürgerwindkraftwerk mit 6MW (Megawatt) Leistung mit einer Einspeisung von 6 GWh im Jahr. Möglich ist das durch die 2500 Volllaststunden selbst hier in Bayern. Natürlich sind die Erträge in der Nordsee höher aber dazu muss man die Leitungsverluste rechnen bis der Strom über die 1500 km langen Trassen endlich in Bayern ist. Auch dazu braucht es 1000-te Masten. Warum dann nicht gleich Masten für Windkraft?

Natürlich brauchen Windkrafträder eine Bauhöhe von 120 m oder mehr. Mit jedem Meter höher steigt der Ertrag um 1%. Bei 10 m mehr höhe, 10% mehr Energieertrag und daher um 10% weniger Windräder.

Es ist klar dass wir viel mehr PV Anlagen und auch Windkraft brauchen um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen.

Was auch klar ist, dass die Bundesregierung seit Jahren den Ausbau von beidem blockiert. Dr. Horn Meinung nach eine komplett verfehlte Energiepolitik die vielleicht einmal dazu gedacht war RWE zu retten aber danach nicht mehr nachgebessert wurde.

Frage: Bei Neuanlagen. Gibt es ein EEG oder Förderung von Batteriespeicher?

Antwort: beim EEG gibt es einen 52 GWatt Deckel. Wenn dieser erreicht ist, keine EEG Einspeisung

Derzeit 49.5 GW. Das heißt, dass 2021 das Limit des Deckels erreicht wird. Das Problem ist lange bekannt. PV-Branche fordert seit Monaten den Deckel zu entfernen. Die Abschaffung des Deckels wurde auch in das Kohleausstieggesetz reingeschrieben. In der Konsequenz gibt es keine Einigung zwischen 10H-Regelung und 52 GW Deckels.

Niemand weiß wie es 2021 weitergeht.

Wirtschaftlich heißt: große PV Anlagen. Maximum auf Privathäusern sind 10 kW

Mehr Informationen unter:

https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm

https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

von www.sonnenkraft-freising.de

https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?source=homepage

https://www.oeko.de/forschung-beratung/themen/energie-und-klimaschutz/massnahmen-zum-klimaschutz-so-erreichen-wir-die-klimaziele-bis-2050/

https://www.duh.de/duh-energiewende/klimafreundliche-energie/

https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Energiewende/170601_Positionspapier_Energiewende_DUH.pdf

Teil 2: Altanlagen und das Bürgersolarkraftwerk auf der Finsinger Schule

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Luftbild zeigt die nördliche und südliche Flachen der 50kWpeak-Bürgersolaranlage

Damals mit 47.5 Cent pro kWh vergütet wohingegen jetzt nur 9.5 Cent pro kWh vergütet werden. Für den gleichen wirtschaftlichen Umsatz braucht man heute die 5-fache Leistung.

Da die Module heute fast doppelt so gut sind wie damals würden bei einer Neueindeckung mit neuen Modulen die ca. 1.8 fache Energie erwirtschaftet werden können. Dr. Horn schlägt vor, zusätzlich noch das Ost- und das Westdach hinzunehmen. Trotz seiner flachen Dachneigung könnte es mit 800 kWhpeak Leistung generieren und ist daher ok.

Dadurch könnte der Stromverbrauch der Schule bilanztechnisch gedeckt werden. Natürlich hätte man im Sommer zu viel und muss einspeisen und im Winter zu wenig. Sesional-speicher sind hier unsinnig aber man könnte den Strom an die Nachbarn oder das Gewerbegebiet verkaufen.

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Bild: Erträge der letzten 18 Jahren.

Blau ist das nördliche Dach und Orange das südliche Dach. Die beiden Dächer sind leicht unterschiedlich. Die Orange kurve wird Jahr für Jahr schlechter und die blaue kurve von Jahr zu Jahr besser obwohl beide Anlagen technisch identisch sind.

Grund ist ein Baum dessen starkes Wachstum mehr und mehr der südlichen Anlage beschattet. Das ist auch ok so, denn aus C02 –Sicht ist ein Baum wertvoll.

Aber warum geht der Ertrag der nördlichen Anlage nach oben. Grund ist die Zunahme der sonnigen Tage während der letzten Jahre. Noch nie hatten wir so einen guten Januar wie dieses Jahr.

Die Anlage ist 20 Jahre alt und fällt 1.1.2024 aus der EEG Vergütung würde aber noch locker 10 Jahre problemlos weiterlaufen. Es sind Sharp Module im Einsatz. In einigen Modulen wurden am Anfang die Rahmen auf Kulanz getauscht weil es keine Maßnahmen gegen Kondenswasser gab.

Technisch ist alles bestens. Doch wie geht es kaufmännisch weiter? Wie soll die Anlage nach Ablauf der EEG Förderung  weiter betrieben werden?

Durch die lange Laufzeit der Anlage sind die Stromerzeugungskosten bei 10-11 Cent/kWh.

Die Anlage hat 50 kW was ca 50000 kWh pro Jahr entspricht. Das sind dann ca. 5000 Euro Erzeugungskosten pro Jahr.

Die Gemeinde bezahlt derzeit wohl etwa 20-25 Cent/kWh für den elektrischen Strom den die Schule verbraucht. Könnte also den Strom direkt vom Dach deutlich günstiger im Vergleich zu den derzeitigen Kosten bekommen.

Einspeisung in Netz ist möglich aber der Direktvermarkter wird nur 5 Cent/kWh bezahlen, was einem Erlös von 2500 Euro pro Jahr entspricht.

Zusätzlich sind noch Erweiterungen notwendig wenn der erzeugte Strom verkauft wird wie z.B. ein Einspeisemanagement und eine registrierende Leistungsmessung (Direktvermarktungsbox). Kosten ca. 800 Euro/Jahr.

Der Gesetzgeber hat immer wieder angekündigt eine Anschlussregelung für die beendeten EEG Verträge zu finden doch das Wirtschaftsministerium blockiert seit Jahren.

3 Möglichkeiten gib es Prinzipiell:

  1. Anlage abschalten und Rückbau
  2. Eigenverbrauch ohne Überschusseinspeisung
  3. Alte Module gegen hocheffiziente neue Module tauschen (höhere Leistung und damit höhere Rendite)

Petition : Kein Aus für Solaranlagen nach 20 Jahren

https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?source=homepage

  • Bitte um Unterstützung von allen PV Anlagenbetreibern
  • Ab 2021 gehen die ersten EEG Anlagen aus dem Netz z.B. Freising, Münchner Messe Riem, alle Pionieranlagen
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Bildschirmausschnitt der Online-Petition

Dr. Horn sieht einen GAU wenn 1.5 Millionen alt-Anlagen plötzlich abgeschaltet werden müssen.

Plan B: Umklemmen auf Eigenverbrauch mit Speicher. Mit PV Überschussstrom Warmwasser machen. Zur Not Überschuss abschalten.

Leider muss auf den Eigenverbrauch der Alt-Anlage EEG-Umlage zu bezahlen. Eichinger: bei Anlagen die aus der EEG rausfallen muss EEG Umlage bezahlt werden, was aber in Widerspruch zu EU Regeln steht.

Münchner Stadtrat hat beschlossen bis 2035 CO2-Neutral zu werden. Hr. Horn sieht das als Mammutaufgabe. Wenn das München schafft, dann schafft das Finsing 3-Mal, denn Finsing hat riesige Dachflächen.

Horn: PV Anlage rentiert sich immer (auch ohne Speicher), da sie ja Geld sparen. Mit der EEG Einspeisung verdienen Sie sogar ein bisschen Geld.

Frage: rentiert sich eine PV Anlage auf einem 40 Jahre alten Haus?

Antwort: Zuerst sollte man die Möglichkeiten überprüfen die man mit dem eingesetzten Geld erreichen kann. Vielleicht ist eine bessere Dämmung oder eine Dachsanierung sinnvoller als das Geld in eine PV Anlage zu investieren. Bei einem 40 Jahre alten Haus ist anzunehmen, dass der Energieverbrauch doch sehr hoch ist. Wenn Ihnen die Dachsanierung zu teuer ist, können Sie natürlich eine PV Anlage drauf bauen und die Dachsanierung der nächsten Generation überlassen.

Frage: kann man PV Strom nur für sich selbst verwenden?

Antwort: Die PV Branche will die PV Anlage auf Eigenbedarf optimiert werden. Das hat zur Folge dass dann die PV Anlage klein wird. Dadurch wird die Erstellung der PV Anlage unwirtschaftlich, da die Fixkosten bei kleinen Anlagen überdimensional hoch sind.

Fallbeispiel: Elektroauto braucht 3000 kWh bei 15000 km. Haus auch 3000 kWh. Zusätzliche Wärmepumpe mit 3000 kWh. Eine 10 kWpeak-PV macht in Bayern ungefähr 10000 kWh. Daraus ergibt sich rechnerisch eine 100% Eigennutzung der PV Anlage.

Um den echten Eigenverbrauch zu erhöhen wird jetzt ein Speicher hinzugefügt. Damit kann der Winterverbrauch immer noch nicht gedeckt werden aber der Nachtverbrauch.

Ohne Speicher kann ein realer Eigenverbrauch von ca. 20% erreicht werden. Mit Speicher steigt er auf 40% und mit zusätzlichem Verbraucher wie E-Auto und Wärmepumpe wächst der Eigenverbrauch dann auf ca. 70%. Dem gegenüber stehen höhere Anlagenkosten und Komplexität der Steuerung. Einfacher ist es den Überschuss ins Netz einzuspeisen.

Wenn sich jemand zu PV und Finanzamt interessiert, kann er bei sonnenkraft-freising.de nachlesen. Es gibt auch ein Excel Tool das Berechnet ob eine Gewinnprognose möglichst ist. Wenn keine Totalgewinnprognose dann ist es Liebhaberei. Liebhaberei ist es, wenn sie dauerhaft Verluste machen, z.B. durch die Differenz zwischen Gestehungskosten von 11 Cent/kWh und Verkaufskosten von 5-9 cent/kWh.

Der wirkliche Vorteil der PV Anlage kommt durch die finanzielle Einsparung die Sie haben da ihr selbst produzierter Strom nur 11 cent/kWh kostet im Vergleich von 30 cent beim regulären Einkauf des Stroms. Der Vorteil aus der Einsparung kann nicht besteuert werden.

Zusammenfassung: finanzieller Vorteil der Einsparung überwiegt deutlich die Verluste durch die Einspeisung. Die Direktvermarkter Box ist aber in jedem Fall notwendig und unabhängig vom Steuermodel.

Marktsituation: 70% werden mit Speicher ausgerüstet. Förderprogramme in Bayern z.B. 600 Euro.

Bei Speicher ist der Wirkungsgrad wesentlich. Nähere Infos bei Carmen e.V.

Gute Speicher haben 90%. Bei 80% erhöht sich der zusätzliche Verbrauch durch den Speicher.

Mit Speicher ist selbst bei Stromausfall eine Grundversorgung des Hauses gewährleistet

Botschaft: macht die Dächer voll.

Man muss nicht unbedingt mit Speicher starten aber es schadet nicht.

Wichtig ist, dass Sie sich die vollständigen Unterlagen über die PV Anlage aushändigen lassen.

4. Beifall und Diskussion

Offene Fragen:

  • Anschaltung des 3-phasen Verteilung um den Eigenverbrauch sicherzustellen
  • 380V Wechselrichter für Batterieeinspeisung
  • Wie kann man den Strom an die Nachbarn oder das Gewerbegebiet verkaufen?.

Frage: ist es rentabel auf reinen Eigenverbrauch zu setzen wenn es nächstes Jahr keine Förderung mehr gibt z.B. wegen des Deckels?

Antwort von Dr. Horn: nein, ohne Vergütung durch die Netzeinspeisung rechnet sich das alles nie. Sie haben zwar kostengünstigen Strom für 20% ihres Bedarfs aber die anderen 80% bekommen sie ja nicht vergütet wegen fehlender EEG.  Sollten sie jetzt einen Speicher einbauen, wird es noch schlimmer und zwar aus folgendem Grund:

Speicher kosten ca. 1000Euro pro kWh (LiIo). Er macht im Jahr 200 Zyclen und hält 25 Jahre. Das sind 5000 Zyklen. 5000kWh gespeichert Energie über die Lebenszeit. Daraus ergibt sich ein Kostenfaktor von 20 Cent/kWh Aufwand für die Speicherung.

Produktionskosten der PV Anlage: 10 cent/kWh. Zusammen mit Speicher ergeben sich 30 Cent/kWh. Zusätzliche Kosten für Wartung etc ergibt sich derzeit keine Wirtschaftlichkeit für Stromspeicher. Er verdient kein Geld solange die Strompreise nicht weiter ansteigen.

Fazit: Sie brauchen unbedingt die Einnahmen aus der Vergütung des eingespeisten Stroms. Einen Strom, den ihre Anlage ja sowieso produziert.

Frage: Speicher auf Salzwasser. Stapelbare Salzspeicher von GreenRock.

Nicht Entflammbar, nicht brennbar. Fördern der Bekanntheit im Großraum Erding – Dorfen – Ebersberg. Wirkungsgrad ist 90%. Etwas schwerer und grösser was aber in Eigenheim kein Problem ist.

Weiter Infos bei Peter Empl. Fa. me.Hintz. Dorfen.  PeterEmpl@gmx.de

Frage aus dem Publikum: Aus Strom H2 für Brennstoffzellen machen.

Antwort: Brennstoffzelle funktioniert überwiegend bei Niedrigenergiehäusern weil nebenbei noch mit der Abwärme der Brennstoffzelle geheizt wird. Brennstoffzelle hat leider geringen Wirkungsgrad bei der Strom Gewinnung. Wegen der geringen Zykluszahl ist es wirtschaftlich schwierig.

Frage: gibt es genügend Lithium für diesen hohen Bedarf?

Antwort Dr. Horn: Beispiel ist die Gewinnung von Lithium aus Salzlake. Lithium ist kein seltenes Element. Gibt’s auch im Erzgebirge in Deutschland. Problematisch ist, dass es derzeit kaum aktive Bergwerke gibt. Kobald wird viel mehr auch in anderen Produkten wie Kurbelwellen verwendet. Tesla hat Kobald Bedarf auf wenige Prozent reduziert. Autoakkus werden nach Ende der Laufzeit im Auto noch als stationärer Speicher verwendet.

Was lernen wir daraus? Der Kampf ist noch nicht zu Ende. Es ist zu befürchten dass Deutschland wieder einmal beweist wie man eine Zukunftstechnologie erfolgreich gegen die Wand fährt. Beispiele gibt es leider wahrlich genug.

Doch wir Pioniere sollten uns selbst nach 20 Jahren nicht geschlagen geben. Es macht doch auch Mut wenn heute ein nie für möglich gehaltener Betrag unserer Energieversorgung aus Regenerativen Quellen kommt. – Viele Grüße und Sonnige Tage, Ihr Josef Eichinger

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