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VonDer Redakteur

Ü20-PV-Anlagen – Entscheidung am 17.12.2020

Der 17. Dezember (202. Sitzung des Bundestags) wird für die Energiewende ein entscheidender Tag sein: Wenn die Große Koalition den aktuell vorliegenden Entwurf zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz beschließen sollte, droht ein weiterer Rückschlag für den dringend notwendigen Klimaschutz und die notwendigen Massnahmen zur nachhaltigen Energiegewinnung.

Das gilt nicht nur für neue Anlagen, die zukünftig mit weiteren Restriktionen (z.B. SMART METER Pflicht), Zubau- und Flächenbeschränkungen kämpfen müssen. Auch auf ältere Solaranlagen kommen massive Probleme zu.

Wie sie sich erinnern haben wir dazu schon während der PV-Veranstaltung am 30.1.2020Ü20-PV-Anlagen - Entscheidung am 17.12.2020 diskutiert. Interessant ist auch „PV-Anlagen wohin man blickt – doch wieviele gibts denn im Land?“. Leider ist nicht wirklich etwas positives seitdem geschehen.

Der Solarenergie Förderverein Ü20-PV-Anlagen - Entscheidung am 17.12.2020ermuntert alle sich mit einer Email an den zuständigen Abgeordneten zu schreiben. Eine vorformulierte Email Ü20-PV-Anlagen - Entscheidung am 17.12.2020 kann mit einem einfachen Klick an den über die Postleitzahl des Wohnorts gefundenen Abgeordneten geschickt werden. Sehr einfach und elegant. Bedenken Sie dass die Beratung im Bundestag am 17.12. stattfindet. Nicht wirklich viel Zeit für eine Meinungsänderung.

Experten-Tipps für ausgeförderte Ü20-Photovoltaik-Anlagen gibt der „SolarServer“, Das Internetportal für erneuerbare Energien Ü20-PV-Anlagen - Entscheidung am 17.12.2020.

Lesenswert ist der aktuelle Artikel von der Verbraucherzentrale vom 4.12.2020 Ü20-PV-Anlagen - Entscheidung am 17.12.2020 der alle Optionen aufzählt und im Detail betrachtet.

Wie so immer hat alles seine zwei Seiten. Durch die ungünstigen Bedingungen die in dem derzeitigen Entwurf der EEG-Novelle formuliert sind, werden kleinere Alt-Anlagen unrentabel. Aus wirtschaftlichen Gründen ist daher eine Abschaltung oder eine Aufrüstung naheliegend.

Eine Aufrüstung sprich Modernisierung hat den Vorteil dass die bestehende Dachfläche einen viel grösseren Beitrag zur Stromversorgung aus regenerativen Quellen leistet, da die neuen PV Module einen sehr viel höheren Wirkungsgrad haben und daher in etwa doppelt soviel Leistung produziert werden kann. Ein klarer Vorteil für die Erzeugung.

Auf der anderen Seite erfordert der Austausch neue Module die neu hergestellt, transportiert und montiert werden müssen was zu einem Verbrauch von Rohstoffen und Energie führt und daher ökologisch bedenklich ist. Verschärft, bzw. massiv verschlechtert wird die Ökobilanz durch die Entsorgung der Altmodule denn in nur wenigen Fällen findet sich jemand der die alten Dinger weiter verwenden kann.

Es ist jedem selbst überlassen wie er das beurteilt. Aus Sicht des Redakteurs sind selbst kleinere Verluste in der wirtschaftlichen Berechnung akzeptabel solange es keine ökologisch vertretbare „Entsorgung“ der Alt-Module gibt. Und seien Sie ehrlich. Selbst 50 Euro Verlust pro Jahr kann man verschmerzen wenn man dafür ein reines Gewissen hat und nicht zum Müllberg beiträgt. Aber das ist eine private Meinung und die muss sich jeder selbst bilden.

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VonJosef Eichinger

Klimaschutzmanager für Finsing wird Realität

Notwendig wie noch nie! Danke an die Räte für ihre mehrheitliche Unterstützung und an Bernhard Faschinger dem Vorsitzenden des Verkehrs-, Umwelt- und Energieausschuss sowie Lisa Buchmann für ihre Initiative.

Es freut doch sehr, dass sich nach so vielen Jahren eine Mehrheit der Räte im Finsinger Gemeinderat für die Einrichtung einer Stelle eines „Klimaschutzmanager (Sie/Er)“ ausgesprochen hat. Die Entscheidung ist sicherlich nicht leicht gefallen, angesichts der Pandemie und der Rückgänge der Einnahmen .

Einen Beitrag finden Sie online auf der Seite des Merkurs „Finsing: Knappe Mehrheit für Klimaschutzmanager„.

Wie Sie sich sicherlich erinnern war die Forderung nach einem Klimaschutzmanager eines unserer erklärten Ziele für die Kommunalwahl 2020.

Klimaschutzmanager - Ziel erreicht.

Damit ist eines unserer Ziele erreicht worden.

Der nächste Schritt ist die Ausschreibung der Stelle und Auswahl der Person die für solch eine Position die besten Eigenschaften mit bringt. Einfach wird es nicht, aber das hat auch keiner behauptet und die Profis unter den Klimaschutzmanager sind sich dessen auch bewusst.

Was wir als SPD und Parteifreie erwarten ist dass sich der neue Klimaschutzmanager/in:

  • tatkräftig die Verwaltung in allen Fragen zum Klimaschutz unterstützt
  • konstruktive Beiträge zur Verbesserung der kommunalen Bauvorhaben einbringt
  • trotz Halbtagsstelle den Dialog mit den Gruppierungen, Vereinen und den Bürgern sucht

Als Unterstützung kann er/sie auf jeden Fall auf den Arbeitskreis Umwelt und Energie zurück greifen.

Auch von Seiten der SPD und Parteifreien werden wir alles daran setzen die Position des Klimaschutzmanagers zu stärken und in seiner täglichen Arbeit zu unterstützen.

Denn uns allen ist klar. Klimaschutz ist als solches nicht verhandelbar. Die Zeit läuft und die Uhr tickt. Verhandelbar ist nur der Weg der beschritten werden muss um die verfügbaren Resourcen bestmöglichst für dieses Langzeitziel einzusetzen.

VonDer Redakteur

Jahreshauptversammlung mit Überraschungen

Langjährige Ortsvorsitzende tritt nicht mehr an

Am 6.10.2020 fand die Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Finsing im Gasthaus Faltermaier ordnungsgemäß statt.

Nach der Begrüßung durch die Ortsvorsitzende Gertrud Eichinger gab sie bekannt, dass sie für das Amt als Ortsvorsitzende nicht mehr zur Verfügung stehen wird. 14 Jahre Vorsitz sei auch gut.

Natürlich waren die Mitglieder des Ortsvereins bereits über Gertruds Vorhaben informiert und hatten sich heimlich darauf vorbereitet.

Heiner Grönwald (stellvertretender OV Vorsitzender) überreichte Gertrud im Namen des Ortsvereins als gelungene Überraschung einen bunten Blumenstrauß und Manuela Schulze was Leckeres zur Entspannung.

Heiner, fasste in einer launigen Rede die 14 Jahre zusammen in denen Gertrud den Ortsvorsitz des SPD OV Finsing innehatte. Von all den früheren Vorsitzenden hat nur Georg Gartner mit 22 Jahren länger den Weg des Ortsvereins bestimmt.

( Falls es Euch interessiert, schaut einfach die Artikel auf dieser Webseite an und lest die Festzeitschrift die zum 50-jährigen erschienen ist)Jahreshauptversammlung mit Überraschungen

Heiner Schlusswort war dann auch: „Gertrud war all die Jahre eine gute Chefin“.

Der Schriftführer übergab zum Abschied einen original Wiesn-Masskrug von 2020 mit dem Bild von Gertrud auf dem Zinndeckel. Er soll sie immer daran Erinnern in welch denkwürdigem Jahr sie nach 14 Jahren erfolgreichem Wirkens den Ortsvorsitz abgegeben hat. Ein Jahr in dem es KEINE Wiesn gab, dass von Corona gezeichnet ist, in dem es keine Feier und keinen SPD Wiesnbesuch zum 3.10. gab. – Ein geschichtsträchtiges Jahr!

Wie alle 2 Jahre gabs auch dieses Jahr wieder die Entlastung des bestehenden Vorstands und der Kasse. Sowohl die Kasse als auch der Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Im Anschluss stand die Wahl des Vorstands sowie die Delegierten für die Bundestagswahl 2021 statt.

Hier das Wahlergebnis wie es auch schon im Artikel des Erdinger Anzeigers abgedruckt wurde.

  • Vorsitzender: Josef Eichinger
  • Stellvertreter: Heiner Grönwald
  • Schriftführerin: Manuela Schulze
  • Kassiererin: Karin Becker
  • Beisitzende: Gertrud Eichinger

Als Delegierte für die Bundestagswahl wurden gewählt:

  • Georg Gartner
  • Gertrud Eichinger als Ersatzdelegierte

Abschließende Worte des neuen Vorstands:

Josef als neuer Ortsvorsitzender bedankt sich bei Michi Gruber für die gute Wahlleitung und hofft dass ihm das kleine Geschenk bekommt.

Der neue Vorsitzende bedankt sich auch bei der Presse und hofft auf wohlwollende Berichterstattung.

Dem alten Vorstand und vor allem der langjährigen Vorsitzenden Gertrud dankt er für die tollen und super gepflegten Unterlagen. Er warnt aber auch davor, dass er in keiner Weise an das Organisationstalent von Gertrud heranreicht.  

Es freut Josef dass er eine motiviertes Team an seiner Seite hat die zusammen mit ihm den Ortsverein in die nächsten, sicher nicht einfachen Jahre, führen werden.

Seine Ziele beschreibt er kurz mit a) Gemeindlicher Grundsatzbeschluss dass auf allen kommunalen Gebäuden regenerative Energiegewinnungsanlagen bereits bei der Planung und der Renovierung vorgesehen werden müssen, b) dass das auch für Baugebiete gelten muss, c) dass neue Baugebiete nach neuen Kriterien geplant und umgesetzt werden müssen. Als Beispiel können neue Quartierslösungen dienen die auch mehr Raum den Fußgänger und Fahrradfahrer geben sowie aus städtebaulicher Sicht die Grundlagen für Energieeffizienz und Nachhaltig ausgelegt werden müssen. Damit ist die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Finsing beendet.

VonJosef Eichinger

RESPEKT – Multikulturelles Neujahrsfeuer 2020

RESPEKT – für einen gelungenen Neujahrsempfang

Am Dreikönigs-Tag fand dergemeinsame Neujahrsempfang der Finsinger SPD und Parteifrei und der Grünen statt.
Beim traditionellen Neujahrsfeuer am 6. Januar in der Neufinsinger Ortsmitte begrüßten Andrea Struck (Grüne) und Gertrud Eichinger (SPD) auch heuer wieder zahlreiche Gäste und stimmten zugleich auf die bevorstehenden Wahlen ein.
Ein Grußwort sprach auch Hans Schreiner, gemeinsamer Landratskandidat für Erding von Freien Wählern, SPD und Grünen. In diesem Jahr stand das Neujahrsfeuer unter dem Motto „Respekt – kein Platz für Rassismus“.

Andrea Struck, Spitzenkandidatin der Grünen, begrüßte die Gäste aus der Gemeinde, darunter auch 3 der 4 Finsinger KandidatInnen für das Amt des Bürgermeisters ganz herzlich und lud die Gäste ein, alle anwesenden Gemeinderats-Kandidaten kennen zu lernen. Nahezu alle Bewerber um einen Sitz im Gemeinderat von SPD und Parteifreie (Vollständige Liste bitte hier anschauen) waren vor Ort und nutzten die Zeit für viele Gespräche.

Hans Schreiner betonte, wie wichtig es ihm sei, anstehende Vorhaben im Kreistag in gegenseitigem Respekt gemeinsam zu besprechen und gemeinsam zu beschließen. Er erzählte aber auch von seinen Erfahrungen in den Sozialen Medien: „Wenn sogar meine Unterstützer angegangen werden, hat das nichts mehr mit Respekt zu tun.“

Gertrud Eichinger als Bürgermeister-Kandidatin für die SPD und Parteifreien rief auf, nach öffentlichen Plätzen in der Gemeinde Ausschau zu halten, auf denen das Schild „RESPEKT! Kein Platz für Rassismus“ aufgestellt werden kann und ermutigte: „Diskutieren Sie, was Respekt ist.“

Viel Platz wurde dem Motto der Veranstaltung in Gesprächen und Aktionen eingeräumt, z.B. mit verschiedenen Bilderwänden zum Thema Respekt mit Diskussions- und Kommentarmöglichkeit. Auch die Kinder konnten sich anhand von Grußkarten Gedanken machen, auf was oder wen sie im neuen Jahr besonders achtgeben möchten. Michaela Gossmann (Grüne) freute sich, dass sich die Gäste dasThema ganz offen angenommen haben. Ihr besonderer Wunsch ist es, dass sich die Botschaft auch alle am Kommunalwahlkampf Beteiligten zu Herzen nehmen, denn „der faire Umgang mit politischen Partnern beginnt schon auf der untersten Ebene“. Deshalb warb sie auch dafür, das Friedenslicht aus Bethlehem, das dieses Jahr Gertrud Eichinger betreute, als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

Etwas später schauten die Sternsinger auf Einladung von Gertrud Eichinger vorbei und sprachen ihren Segensgruß. Und nach Einbruch der Dunkelheit sorgten die vielen Fackeln und Feuerstellen für die richtige Atmosphäre, um sich bei internationalen Köstlichkeiten und heißen Getränken Zeit zu nehmen zum Kennenlernen und Ratschen.

Als einer der Höhepunkte des Festes zeigte die Gruppe „Comites in Lumen“ mit Petra und Heiner Grönwald (SPD und Kandidat für den Gemeinderat) eine fulminante Feuershow mit Tanz, Musik und Feuerschlucken bzw. Feuerspucken unter freiem Himmel, die unter den Zuschauern für große Begeisterung sorgte.

„Es ist schön zu sehen, dass so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind“, freuten sich Eichinger und Struck. Denn das Neujahrsfeuer ist schon lange weit mehr als eine politische Veranstaltung, es ist ein multikulturelles „Fest der Begegnung“. So kommen auch die Spenden in Höhe von aufgerundeten 300€ zu gleichen Teilen den beiden Flüchtlings-Helferkreisen in Neufinsing und Eicherloh zugute.