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VonDer Redakteur

Jahreshauptversammlung mit Überraschungen

Langjährige Ortsvorsitzende tritt nicht mehr an

Am 6.10.2020 fand die Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Finsing im Gasthaus Faltermaier ordnungsgemäß statt.

Nach der Begrüßung durch die Ortsvorsitzende Gertrud Eichinger gab sie bekannt, dass sie für das Amt als Ortsvorsitzende nicht mehr zur Verfügung stehen wird. 14 Jahre Vorsitz sei auch gut.

Natürlich waren die Mitglieder des Ortsvereins bereits über Gertruds Vorhaben informiert und hatten sich heimlich darauf vorbereitet.

Heiner Grönwald (stellvertretender OV Vorsitzender) überreichte Gertrud im Namen des Ortsvereins als gelungene Überraschung einen bunten Blumenstrauß und Manuela Schulze was Leckeres zur Entspannung.

Heiner, fasste in einer launigen Rede die 14 Jahre zusammen in denen Gertrud den Ortsvorsitz des SPD OV Finsing innehatte. Von all den früheren Vorsitzenden hat nur Georg Gartner mit 22 Jahren länger den Weg des Ortsvereins bestimmt.

( Falls es Euch interessiert, schaut einfach die Artikel auf dieser Webseite an und lest die Festzeitschrift die zum 50-jährigen erschienen ist)Jahreshauptversammlung mit Überraschungen

Heiner Schlusswort war dann auch: „Gertrud war all die Jahre eine gute Chefin“.

Der Schriftführer übergab zum Abschied einen original Wiesn-Masskrug von 2020 mit dem Bild von Gertrud auf dem Zinndeckel. Er soll sie immer daran Erinnern in welch denkwürdigem Jahr sie nach 14 Jahren erfolgreichem Wirkens den Ortsvorsitz abgegeben hat. Ein Jahr in dem es KEINE Wiesn gab, dass von Corona gezeichnet ist, in dem es keine Feier und keinen SPD Wiesnbesuch zum 3.10. gab. – Ein geschichtsträchtiges Jahr!

Wie alle 2 Jahre gabs auch dieses Jahr wieder die Entlastung des bestehenden Vorstands und der Kasse. Sowohl die Kasse als auch der Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Im Anschluss stand die Wahl des Vorstands sowie die Delegierten für die Bundestagswahl 2021 statt.

Hier das Wahlergebnis wie es auch schon im Artikel des Erdinger Anzeigers abgedruckt wurde.

  • Vorsitzender: Josef Eichinger
  • Stellvertreter: Heiner Grönwald
  • Schriftführerin: Manuela Schulze
  • Kassiererin: Karin Becker
  • Beisitzende: Gertrud Eichinger

Als Delegierte für die Bundestagswahl wurden gewählt:

  • Georg Gartner
  • Gertrud Eichinger als Ersatzdelegierte

Abschließende Worte des neuen Vorstands:

Josef als neuer Ortsvorsitzender bedankt sich bei Michi Gruber für die gute Wahlleitung und hofft dass ihm das kleine Geschenk bekommt.

Der neue Vorsitzende bedankt sich auch bei der Presse und hofft auf wohlwollende Berichterstattung.

Dem alten Vorstand und vor allem der langjährigen Vorsitzenden Gertrud dankt er für die tollen und super gepflegten Unterlagen. Er warnt aber auch davor, dass er in keiner Weise an das Organisationstalent von Gertrud heranreicht.  

Es freut Josef dass er eine motiviertes Team an seiner Seite hat die zusammen mit ihm den Ortsverein in die nächsten, sicher nicht einfachen Jahre, führen werden.

Seine Ziele beschreibt er kurz mit a) Gemeindlicher Grundsatzbeschluss dass auf allen kommunalen Gebäuden regenerative Energiegewinnungsanlagen bereits bei der Planung und der Renovierung vorgesehen werden müssen, b) dass das auch für Baugebiete gelten muss, c) dass neue Baugebiete nach neuen Kriterien geplant und umgesetzt werden müssen. Als Beispiel können neue Quartierslösungen dienen die auch mehr Raum den Fußgänger und Fahrradfahrer geben sowie aus städtebaulicher Sicht die Grundlagen für Energieeffizienz und Nachhaltig ausgelegt werden müssen. Damit ist die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Finsing beendet.

VonDer Redakteur

Finsing ist Bunt 2020

Mach mit bei der „Lichterkette dahoam“ am 3.10. um 19 Uhr

Trotz Corona oder gerade deswegen. Wir von SPD und Parteifreie Finsing wollen uns auch dieses Jahr klar zum Thema „Finsing ist Bunt“ bekennen.

Deshalb rufen wir Euch alle auf!

Mach mit bei der
Lichterkette dahoam
am 3.10.2020 um 19Uhr

Als ein gemeinschaftliches Zeichen von Toleranz und gegen Rassismus stellen wir um 19Uhr bunte Lichter oder / und Kerzen vor unsere Haustüren.

Viele haben ausserdem mit einer Videobotschaft zu einem Videoclip beigetragen der am 3.10. veröffentlicht wird. Dazu einfach mit dem Handy auf den QR-Code oder diesem Link folgen Finsing ist Bunt 2020.

Finsing ist Bunt 2020

Finsing ist Bunt“ ist eine Gemeinschaftsaktion von

VonJosef Eichinger

Neue Gebühren bei CarSharing Finsing

Hallo liebe Freunde des CarSharings.

CarSharing Markt Schwaben hat die Zeitpreise ab dem 1.7.2020 bis voraussichtlich ende 2020 gesenkt um den durch das Konjunkturpaket reduzierten Mehrwertstuersatz an die Nutzer weiter zu geben.

Die Zeitkosten werden je nach Tageszeit um bis zu 20 Cent pro Stunde billiger. Eine Ausleihe des CarSharing Autos für 24 Stunden kostet damit weniger als 10 Euro pro Tag plus die gefahrenen Kilometer. Inklusive Benzinkosten, Versicherung und 100% Wartung.

Die Details können sie auf der Seite „CarSharing“ des Treffpunkt Dorfprojekte“ nachlesen. Neue Gebühren bei CarSharing Finsing

VonDer Redakteur

Ein Wumms auch für Bayern!

04. Juni 2020 BayernSPD freut sich über bundesweites Konjunkturpaket mit starker SPD-Handschrift

BayernSPD-Vorsitzende Natascha Kohnen und Generalsekretär Uli Grötsch sind glücklich, dass die SPD sich in so vielen für Bayern wichtigen Punkten durchsetzen konnte: „Förderung von sauberer Mobilität und Zukunftstechnologie, Steuersenkungen, von denen kleine und mittlere Einkommen etwas haben und Unterstützung für Familien und unsere Kommunen hier in Bayern – viele unserer Ideen, wie Bayern gut aus der Krise kommt, können wir jetzt umsetzen. Dieses Paket ist sozialdemokratisch durch und durch und wird in Bayern einen Wumms Richtung Zukunft entfalten.“

Die SPD hatte sich unter anderem mit ihrem Wunsch nach einer Förderung sauberer Mobilität und gegen eine Abwrackprämie durchgesetzt. Uli Grötsch: „Für das Autoland Bayern ist genau das realisiert worden, was wir gefordert haben: kein blindes Investieren in die Vergangenheit, sondern eine smarte Förderung dieser Schlüsselindustrie, die unsere Autobauer fit für das nächste Zeitalter macht und andere Branchen ebenfalls mitnimmt.“

Vorsitzende Natascha Kohnen betont, dass es für die Konjunktur und den Zusammenhalt in Bayern entscheidend sei, dass die beschlossenen Förderungen einen spürbaren Unterschied für die kleinen und mittleren Einkommen machen: „Entscheidend für uns als BayenSPD ist, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird. Das ist durch Maßnahmen wie Familienbonus und Mehrwertsteuersenkung sichergestellt.“

https://bayernspd.de/news/ein-wumms-auch-fuer-bayern/
VonJosef Eichinger

Koalition einigt sich auf Konjunkturpaket „Mit Wumms“

Insgesamt 130 Milliarden Euro nehmen Bund und Länder für ein großes Konjunkturpaket in die Hand. Allein 120 Milliarden Euro davon kommen vom Bund. Im Mittelpunkt stehen Unterstützung für Familien, eine Mehrwertsteuersenkung und die Entlastung der Kommunen. Auch die Stromkosten sollen sinken. Und für Branchen, die besonders von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, wird es Überbrückungshilfen von 25 Milliarden Euro geben.

Überprüfen Sie selbst was im Programm steht um sich eine klare Meinung zu den Mitteilungen in den Sozialen Netzen bilden zu können.

Unser Konjunkturprogramm: Arbeitsplätze sichern – Unternehmen stabilisieren – mehr Investitionen in Klimaschutz und eine bessere Zukunft

Jetzt herunterladen : „Eckpunkte des Kunjunkturpakets: Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“, 4.6.2020 Koalition einigt sich auf Konjunkturpaket „Mit Wumms“

VonJosef Eichinger

Mehr zu Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier

Wie bereits am 2.2.2020 kurz mit einigen Bildern berichtet, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Leider fehlte mir damals die Zeit ausführlich zum Vortrag und seinen Ergebnissen zu erzählen.

Das möchte ich jetzt nachholen. Es wird jetzt wirklich ausführlich 😉

1. Begrüßung

Angefangen hat alles mit der Begrüßung durch den Veranstalter Eichinger Josef.

  • Mit-Initiator des Bürgersolarkraftwerks Finsing von 2003
  • Betreiber von CarSharing Finsing (Gertrud ist die Chefin)
  • Mitglied in der überparteilichen Arbeitsgruppe Energie und Umwelt
    • Nächstes Treffen:  22.04.20 19:30 Uhr im LaStrada (GoKart)
  • Aktiver Reparierer in Repair-Cafe Finsing
  • Überzeugtes Mitglied des SPD Ortsvereins owww.spd-parteifreie-finsing.de und Kandidat für den Gemeinderat

Übersicht über die Entstehungsgeschichte des Bürgersolarkraftwerks auf dem Dach der Schule in Finsing.

Alle Anlagen sind in der sogenannten www.marktstammdatenregister.de/ beschrieben. Es ist es Wert darin zu schmökern. Darin gibt es eine Übersicht aller regenerativen Energien – nicht nur von Finsing .

Besonders hervorzuheben sind die beiden Anträge die im Oktober 2019 von der Arbeitsgruppe Energie und Umwelt eingereicht worden sind.

  1. Antrag zur Nutzung der bestehenden Bürgersolaranlage auf dem Schuldach der Schule Finsing zur Eigennutzung für den elektrischen Energiebedarf (PDF zum Download)
  2. Antrag zur Errichtung einer PV-Anlage auf dem Erweiterungsbau der Schule (PDF zum Download)

Um Fake-News vorzubeugen, hier die beiden Anträge zum Download.

Bitte Unterstützen Sie die Petition „Kein aus für PV Anlagen nach 20 Jahren“ https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?source=homepage

2. Bürgermeisterkandidatin Gertrud Eichinger Finsing Weiterdenken:

Für die Vorstellung von Gertrud Eichinger verweise ich gerne auf ihre Internetseite www.gertrud-eichinger.de

Sie verwies in ihrer kurzen Rede auf die Ergebnisse der Bürgerbefragung 2019 hin, bei dem klar heraus kam dass die Bürger einen weiteren Ausbau der PV Anlagen befürworten aber auch die Gemeinde in einer Vorreiterrolle sehen. Stichwort: „…. mit gutem Beispiel vorangehen.“

Da sie damals ihr Haus von beginn an mit einer PV und thermischen Solaranlage ausgestattet hatte, kann sie sich als Pionierin der Solaranlagen in Finsing betrachten. Natürlich wird sie falls die Wählergunst es zulässt als zukünftige Bürgermeisterin alle Aktionen unterstützen, die die Nachhaltigkeit und Energieautarkie wie auch CO2 Neutralität von Finsing voranbringen. Entscheidend ist auch die Verankerung der Nutzung von Regenerativen Energien in städtebaulichen Prinzipien, z.B. Gestaltung von Neubaugebieten, selbst in einer Gemeinde wie Finsing.

Doch für diesen Abend wünschte Sie allen Anwesenden Inspirationen durch den spannenden Vortrag von Dr. Horn.

3. Referent:   Dr. Andreas Horn

Wer ist Dr. Horn? Infos zum Referenten

  • Dr. Horn, Vorsitzender von „Sonnenkraft Freising e.V.“ und seit 2002 Geschäftsführer der „Easy Energiedienste Sonnenkraft Freising GmbH“,  Wirtschaftstochter des Vereins.
  • Hat über 30 Bürgersolarkraftwerke vorwiegend auf kommunalen Dächern im Landkreis Freising realisiert.
  • Seit 2009 ist er hauptberuflich mit Photovoltaik beschäftigt und hat viele PV-Anlagen mit Green City Energy realisiert und für die Solarinitiative München Mieterstromprojekte entwickelt.
  • Seit 2014 plant er als „Solardoktor“ PV-Anlagen und hat zum 1.1.2016 mit seinem Geschäftspartner Dr. Robert Fürst das Ingenieurbüro „Energiewendeplaner GmbH“ gegründet, das als Fachplanungsbüro mit den Schwerpunkten Mieterstrom und Elektromobilität tätig ist.
  • Dr. Horn tritt weiterhin engagiert und ehrenamtlich für die Fortsetzung der Energiewende im Bereich Strom, Wärme und Mobilität ein.

Teil 1: PV Anlagen wesentlich für die CO2 Ziele und die katastrophalen EEG Situation

Verschiedene Schätzungen über den Bedarf an Einspeiseleistung durch PV Anlagen in Deutschland belaufen sich von 400 oder 500 GW (Gigawatt). Manche behaupten gar dass es 1000 GW bräuchte. Selbst 500 GW sind um einen Faktor 10 mehr als derzeit politisch gewollt.

Diese 500 GW bräuchten wir bis 2035 um die CO2 Ziele von Deutschland zu erfüllen. In logischer Konsequenz bedeutet das einen jährlichen Ausbau von zusätzlichen 50 GW Leistung.

Geht das denn überhaupt?

2009/10/11 wurden jährlich 7,5 GW solare Kraftwerke in Deutschland gebaut. Das entspricht in etwa 1 Atomkraftwerke bereinigt um die unterschiedlichen jährlichen Betriebsstunden. (Laufzeit pro Jahr: Atomkraftwerk 7000 Stunden, PV Anlage 1000 Stunden)

In den letzten 10 Jahren ist der Wirkungsgrad von PV Modulen fast um den Faktor 2 besser geworden was einem Wirkungsgrad von 22% bedeutet. Im Vergleich, die Module auf der Schule von Neufinsing haben einen Wirkungsgrad von ca. 11-12%.

Durch den höheren Wirkungsgrad und die günstigen Preise der Module können PV-Anlagen auf West- oder Ost-Dächern rentabel betrieben werden was vor mehr als 10 Jahren noch undenkbar war. Dadurch ergibt sich eine Verdoppelung der möglichen Einsatzfläche. Im Vergleich von vor 10 Jahren sind wir um einen Faktor 4 besser. Dazu kommt, dass heutige Anlagen nur noch 25% Kosten im Vergleich von vor 10 Jahren.

Zusammenfassung: 4x 7.5GW pro Jahr ergibt rein rechnerisch 30 GigaWatt Leistung pro Jahr ohne große zusätzlichen Mehraufwände. Somit sind 40-50 GW durchaus vorstellbar.

Auf Grund der Klimaziele und der maximalen CO2 Menge die noch in die Umwelt abgelassen werden soll, wird es notwendig sein die Benzin und Dieselfahrzeuge sehr stark zu begrenzen, z.B. durch teueren konventionellen Kraftstoff. Alternativ könnte es auch Kraftstoff geben, der komplett  durch die Sonnenenergie erzeugt wurde.

Dadurch wird der Bedarf nach elektrischer Leistung um den Faktor 3 steigen.

Ein klassischer Stromspeicher für die PV Anlage wird betriebswirtschaftlich so ausgelegt, dass er 200-250 Lade-/Entladezyklen im Jahr hat. Jeden sonnigen Sommertag tagsüber rein, nachtsüber raus.

Stromspeicher sind auch notwendig um die elektrische Energie für die Wärmepumpen und die Heizungen für das warme Brauchwasser zu speisen. Praktisch ist daher der Kauf eines Elektrofahrzeugs als zusätzlichen Verbraucher.

Der derzeitige Plan sieht eine Steigerung von Neuzulassungen der Elektrofahrzeuge von 60% vor und daher werden im Jahr 2030 nahezu 100% aller Neuzulassungen E-Fahrzeuge sein. Parallel dazu sind dann aber immer noch 60% der Fahrzeuge auf der Straße mit Verbrennungsmotoren unterwegs.

Es ist einleuchtend dass die dazu notwendige elektrische Leistung nicht nur mit PV-Anlagen bereitgestellt werden kann. Dazu sind auf jeden Fall auch Windkraftanlagen notwendig.

Derzeit läuft in Kranzberg ein Bürgerwindkraftwerk mit 6MW (Megawatt) Leistung mit einer Einspeisung von 6 GWh im Jahr. Möglich ist das durch die 2500 Volllaststunden selbst hier in Bayern. Natürlich sind die Erträge in der Nordsee höher aber dazu muss man die Leitungsverluste rechnen bis der Strom über die 1500 km langen Trassen endlich in Bayern ist. Auch dazu braucht es 1000-te Masten. Warum dann nicht gleich Masten für Windkraft?

Natürlich brauchen Windkrafträder eine Bauhöhe von 120 m oder mehr. Mit jedem Meter höher steigt der Ertrag um 1%. Bei 10 m mehr höhe, 10% mehr Energieertrag und daher um 10% weniger Windräder.

Es ist klar dass wir viel mehr PV Anlagen und auch Windkraft brauchen um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen.

Was auch klar ist, dass die Bundesregierung seit Jahren den Ausbau von beidem blockiert. Dr. Horn Meinung nach eine komplett verfehlte Energiepolitik die vielleicht einmal dazu gedacht war RWE zu retten aber danach nicht mehr nachgebessert wurde.

Frage: Bei Neuanlagen. Gibt es ein EEG oder Förderung von Batteriespeicher?

Antwort: beim EEG gibt es einen 52 GWatt Deckel. Wenn dieser erreicht ist, keine EEG Einspeisung

Derzeit 49.5 GW. Das heißt, dass 2021 das Limit des Deckels erreicht wird. Das Problem ist lange bekannt. PV-Branche fordert seit Monaten den Deckel zu entfernen. Die Abschaffung des Deckels wurde auch in das Kohleausstieggesetz reingeschrieben. In der Konsequenz gibt es keine Einigung zwischen 10H-Regelung und 52 GW Deckels.

Niemand weiß wie es 2021 weitergeht.

Wirtschaftlich heißt: große PV Anlagen. Maximum auf Privathäusern sind 10 kW

Mehr Informationen unter:

https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm

https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

von www.sonnenkraft-freising.de

https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?source=homepage

https://www.oeko.de/forschung-beratung/themen/energie-und-klimaschutz/massnahmen-zum-klimaschutz-so-erreichen-wir-die-klimaziele-bis-2050/

https://www.duh.de/duh-energiewende/klimafreundliche-energie/

https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Energiewende/170601_Positionspapier_Energiewende_DUH.pdf

Teil 2: Altanlagen und das Bürgersolarkraftwerk auf der Finsinger Schule

Mehr zu Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier
Luftbild zeigt die nördliche und südliche Flachen der 50kWpeak-Bürgersolaranlage

Damals mit 47.5 Cent pro kWh vergütet wohingegen jetzt nur 9.5 Cent pro kWh vergütet werden. Für den gleichen wirtschaftlichen Umsatz braucht man heute die 5-fache Leistung.

Da die Module heute fast doppelt so gut sind wie damals würden bei einer Neueindeckung mit neuen Modulen die ca. 1.8 fache Energie erwirtschaftet werden können. Dr. Horn schlägt vor, zusätzlich noch das Ost- und das Westdach hinzunehmen. Trotz seiner flachen Dachneigung könnte es mit 800 kWhpeak Leistung generieren und ist daher ok.

Dadurch könnte der Stromverbrauch der Schule bilanztechnisch gedeckt werden. Natürlich hätte man im Sommer zu viel und muss einspeisen und im Winter zu wenig. Sesional-speicher sind hier unsinnig aber man könnte den Strom an die Nachbarn oder das Gewerbegebiet verkaufen.

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Bild: Erträge der letzten 18 Jahren.

Blau ist das nördliche Dach und Orange das südliche Dach. Die beiden Dächer sind leicht unterschiedlich. Die Orange kurve wird Jahr für Jahr schlechter und die blaue kurve von Jahr zu Jahr besser obwohl beide Anlagen technisch identisch sind.

Grund ist ein Baum dessen starkes Wachstum mehr und mehr der südlichen Anlage beschattet. Das ist auch ok so, denn aus C02 –Sicht ist ein Baum wertvoll.

Aber warum geht der Ertrag der nördlichen Anlage nach oben. Grund ist die Zunahme der sonnigen Tage während der letzten Jahre. Noch nie hatten wir so einen guten Januar wie dieses Jahr.

Die Anlage ist 20 Jahre alt und fällt 1.1.2024 aus der EEG Vergütung würde aber noch locker 10 Jahre problemlos weiterlaufen. Es sind Sharp Module im Einsatz. In einigen Modulen wurden am Anfang die Rahmen auf Kulanz getauscht weil es keine Maßnahmen gegen Kondenswasser gab.

Technisch ist alles bestens. Doch wie geht es kaufmännisch weiter? Wie soll die Anlage nach Ablauf der EEG Förderung  weiter betrieben werden?

Durch die lange Laufzeit der Anlage sind die Stromerzeugungskosten bei 10-11 Cent/kWh.

Die Anlage hat 50 kW was ca 50000 kWh pro Jahr entspricht. Das sind dann ca. 5000 Euro Erzeugungskosten pro Jahr.

Die Gemeinde bezahlt derzeit wohl etwa 20-25 Cent/kWh für den elektrischen Strom den die Schule verbraucht. Könnte also den Strom direkt vom Dach deutlich günstiger im Vergleich zu den derzeitigen Kosten bekommen.

Einspeisung in Netz ist möglich aber der Direktvermarkter wird nur 5 Cent/kWh bezahlen, was einem Erlös von 2500 Euro pro Jahr entspricht.

Zusätzlich sind noch Erweiterungen notwendig wenn der erzeugte Strom verkauft wird wie z.B. ein Einspeisemanagement und eine registrierende Leistungsmessung (Direktvermarktungsbox). Kosten ca. 800 Euro/Jahr.

Der Gesetzgeber hat immer wieder angekündigt eine Anschlussregelung für die beendeten EEG Verträge zu finden doch das Wirtschaftsministerium blockiert seit Jahren.

3 Möglichkeiten gib es Prinzipiell:

  1. Anlage abschalten und Rückbau
  2. Eigenverbrauch ohne Überschusseinspeisung
  3. Alte Module gegen hocheffiziente neue Module tauschen (höhere Leistung und damit höhere Rendite)

Petition : Kein Aus für Solaranlagen nach 20 Jahren

https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?source=homepage

  • Bitte um Unterstützung von allen PV Anlagenbetreibern
  • Ab 2021 gehen die ersten EEG Anlagen aus dem Netz z.B. Freising, Münchner Messe Riem, alle Pionieranlagen
Mehr zu Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier
Bildschirmausschnitt der Online-Petition

Dr. Horn sieht einen GAU wenn 1.5 Millionen alt-Anlagen plötzlich abgeschaltet werden müssen.

Plan B: Umklemmen auf Eigenverbrauch mit Speicher. Mit PV Überschussstrom Warmwasser machen. Zur Not Überschuss abschalten.

Leider muss auf den Eigenverbrauch der Alt-Anlage EEG-Umlage zu bezahlen. Eichinger: bei Anlagen die aus der EEG rausfallen muss EEG Umlage bezahlt werden, was aber in Widerspruch zu EU Regeln steht.

Münchner Stadtrat hat beschlossen bis 2035 CO2-Neutral zu werden. Hr. Horn sieht das als Mammutaufgabe. Wenn das München schafft, dann schafft das Finsing 3-Mal, denn Finsing hat riesige Dachflächen.

Horn: PV Anlage rentiert sich immer (auch ohne Speicher), da sie ja Geld sparen. Mit der EEG Einspeisung verdienen Sie sogar ein bisschen Geld.

Frage: rentiert sich eine PV Anlage auf einem 40 Jahre alten Haus?

Antwort: Zuerst sollte man die Möglichkeiten überprüfen die man mit dem eingesetzten Geld erreichen kann. Vielleicht ist eine bessere Dämmung oder eine Dachsanierung sinnvoller als das Geld in eine PV Anlage zu investieren. Bei einem 40 Jahre alten Haus ist anzunehmen, dass der Energieverbrauch doch sehr hoch ist. Wenn Ihnen die Dachsanierung zu teuer ist, können Sie natürlich eine PV Anlage drauf bauen und die Dachsanierung der nächsten Generation überlassen.

Frage: kann man PV Strom nur für sich selbst verwenden?

Antwort: Die PV Branche will die PV Anlage auf Eigenbedarf optimiert werden. Das hat zur Folge dass dann die PV Anlage klein wird. Dadurch wird die Erstellung der PV Anlage unwirtschaftlich, da die Fixkosten bei kleinen Anlagen überdimensional hoch sind.

Fallbeispiel: Elektroauto braucht 3000 kWh bei 15000 km. Haus auch 3000 kWh. Zusätzliche Wärmepumpe mit 3000 kWh. Eine 10 kWpeak-PV macht in Bayern ungefähr 10000 kWh. Daraus ergibt sich rechnerisch eine 100% Eigennutzung der PV Anlage.

Um den echten Eigenverbrauch zu erhöhen wird jetzt ein Speicher hinzugefügt. Damit kann der Winterverbrauch immer noch nicht gedeckt werden aber der Nachtverbrauch.

Ohne Speicher kann ein realer Eigenverbrauch von ca. 20% erreicht werden. Mit Speicher steigt er auf 40% und mit zusätzlichem Verbraucher wie E-Auto und Wärmepumpe wächst der Eigenverbrauch dann auf ca. 70%. Dem gegenüber stehen höhere Anlagenkosten und Komplexität der Steuerung. Einfacher ist es den Überschuss ins Netz einzuspeisen.

Wenn sich jemand zu PV und Finanzamt interessiert, kann er bei sonnenkraft-freising.de nachlesen. Es gibt auch ein Excel Tool das Berechnet ob eine Gewinnprognose möglichst ist. Wenn keine Totalgewinnprognose dann ist es Liebhaberei. Liebhaberei ist es, wenn sie dauerhaft Verluste machen, z.B. durch die Differenz zwischen Gestehungskosten von 11 Cent/kWh und Verkaufskosten von 5-9 cent/kWh.

Der wirkliche Vorteil der PV Anlage kommt durch die finanzielle Einsparung die Sie haben da ihr selbst produzierter Strom nur 11 cent/kWh kostet im Vergleich von 30 cent beim regulären Einkauf des Stroms. Der Vorteil aus der Einsparung kann nicht besteuert werden.

Zusammenfassung: finanzieller Vorteil der Einsparung überwiegt deutlich die Verluste durch die Einspeisung. Die Direktvermarkter Box ist aber in jedem Fall notwendig und unabhängig vom Steuermodel.

Marktsituation: 70% werden mit Speicher ausgerüstet. Förderprogramme in Bayern z.B. 600 Euro.

Bei Speicher ist der Wirkungsgrad wesentlich. Nähere Infos bei Carmen e.V.

Gute Speicher haben 90%. Bei 80% erhöht sich der zusätzliche Verbrauch durch den Speicher.

Mit Speicher ist selbst bei Stromausfall eine Grundversorgung des Hauses gewährleistet

Botschaft: macht die Dächer voll.

Man muss nicht unbedingt mit Speicher starten aber es schadet nicht.

Wichtig ist, dass Sie sich die vollständigen Unterlagen über die PV Anlage aushändigen lassen.

4. Beifall und Diskussion

Offene Fragen:

  • Anschaltung des 3-phasen Verteilung um den Eigenverbrauch sicherzustellen
  • 380V Wechselrichter für Batterieeinspeisung
  • Wie kann man den Strom an die Nachbarn oder das Gewerbegebiet verkaufen?.

Frage: ist es rentabel auf reinen Eigenverbrauch zu setzen wenn es nächstes Jahr keine Förderung mehr gibt z.B. wegen des Deckels?

Antwort von Dr. Horn: nein, ohne Vergütung durch die Netzeinspeisung rechnet sich das alles nie. Sie haben zwar kostengünstigen Strom für 20% ihres Bedarfs aber die anderen 80% bekommen sie ja nicht vergütet wegen fehlender EEG.  Sollten sie jetzt einen Speicher einbauen, wird es noch schlimmer und zwar aus folgendem Grund:

Speicher kosten ca. 1000Euro pro kWh (LiIo). Er macht im Jahr 200 Zyclen und hält 25 Jahre. Das sind 5000 Zyklen. 5000kWh gespeichert Energie über die Lebenszeit. Daraus ergibt sich ein Kostenfaktor von 20 Cent/kWh Aufwand für die Speicherung.

Produktionskosten der PV Anlage: 10 cent/kWh. Zusammen mit Speicher ergeben sich 30 Cent/kWh. Zusätzliche Kosten für Wartung etc ergibt sich derzeit keine Wirtschaftlichkeit für Stromspeicher. Er verdient kein Geld solange die Strompreise nicht weiter ansteigen.

Fazit: Sie brauchen unbedingt die Einnahmen aus der Vergütung des eingespeisten Stroms. Einen Strom, den ihre Anlage ja sowieso produziert.

Frage: Speicher auf Salzwasser. Stapelbare Salzspeicher von GreenRock.

Nicht Entflammbar, nicht brennbar. Fördern der Bekanntheit im Großraum Erding – Dorfen – Ebersberg. Wirkungsgrad ist 90%. Etwas schwerer und grösser was aber in Eigenheim kein Problem ist.

Weiter Infos bei Peter Empl. Fa. me.Hintz. Dorfen.  PeterEmpl@gmx.de

Frage aus dem Publikum: Aus Strom H2 für Brennstoffzellen machen.

Antwort: Brennstoffzelle funktioniert überwiegend bei Niedrigenergiehäusern weil nebenbei noch mit der Abwärme der Brennstoffzelle geheizt wird. Brennstoffzelle hat leider geringen Wirkungsgrad bei der Strom Gewinnung. Wegen der geringen Zykluszahl ist es wirtschaftlich schwierig.

Frage: gibt es genügend Lithium für diesen hohen Bedarf?

Antwort Dr. Horn: Beispiel ist die Gewinnung von Lithium aus Salzlake. Lithium ist kein seltenes Element. Gibt’s auch im Erzgebirge in Deutschland. Problematisch ist, dass es derzeit kaum aktive Bergwerke gibt. Kobald wird viel mehr auch in anderen Produkten wie Kurbelwellen verwendet. Tesla hat Kobald Bedarf auf wenige Prozent reduziert. Autoakkus werden nach Ende der Laufzeit im Auto noch als stationärer Speicher verwendet.

Was lernen wir daraus? Der Kampf ist noch nicht zu Ende. Es ist zu befürchten dass Deutschland wieder einmal beweist wie man eine Zukunftstechnologie erfolgreich gegen die Wand fährt. Beispiele gibt es leider wahrlich genug.

Doch wir Pioniere sollten uns selbst nach 20 Jahren nicht geschlagen geben. Es macht doch auch Mut wenn heute ein nie für möglich gehaltener Betrag unserer Energieversorgung aus Regenerativen Quellen kommt. – Viele Grüße und Sonnige Tage, Ihr Josef Eichinger

Mehr zu Vortrag zu Photovoltaik am 30.1.2020 beim Faltermeier
VonDer Redakteur

Beschluss zum Mobilitätskonzept

Kaum zu glauben, der gemeinsame Antrag von SPD und Parteifreie und dem Grünen Ortsverein wurde in der Gemeinderatssitzung am Montag dem 17.2.2020 behandelt und die Räte haben einstimmig empfohlen, dass in der nächsten Periode ein Mobilitätskonzept entwickelt werden soll. Der vorgelegte Antrag von SPD und Grüne Finsing mit seinen Grundzügen und Einzelmaßnahmen dient dazu als Arbeitspapier.

Beschluss zum Mobilitätskonzept

Was uns alle wirklich freut ist die Einstimmige Befürwortung des Antrags quer durch alle Gruppierungen.

Was uns fast noch mehr freut ist, dass mittlerweile die von uns erarbeiteten Vorschläge auf den Wahlprogrammen wiederfinden, leider ohne die Quellen zu zitieren 😉

Bereits Ende 2019 haben sie die Leute von SPD und Grüne damit beschäftigt wie ein Vorschlag für ein innovatives Mobilitätskonzept aussehen könnte. Auch der Münchner Merkur hat davon berichtet (link).

Der Antrag ist dabei in einen kurzfristig Umsetzbaren Teil – nennen wir es mal „Qualitätsoffensive“ und in eine „Vision für ein modernes Mobilitätskonzept“ gegliedert.

Natürlich muss der nächste Gemeinderat dann die konkreten Massnahmen beschliessen und einen langfrstigen Plan für die Zukunft machen.

Beschluss zum Mobilitätskonzept

Und um Fake-News und Unsinn vorzubeugen. hier der Antrag als PDF zum Download

Wir von der SPD werden das genauestens beobachten und hoffen natürlich darauf, dass die kommunizierten Vorhaben der anderen Gruppierungen nicht nur Wahlkampfgetue sind.

Nur so am Rande sei auf die Bürgerbefragung 2019 der SPD hingewiesen, die sicherlich sehr inspirierend für die Mitbewerber war – und auch sein sollte. Die Ergebnisse der Umfrage wurden öffentlich in mehreren Veranstaltungen in Neufinsing und Eicherloh präsentiert

Mittlerweile hat sogar der Landrat das Thema Ruftaxi wahrgenommen. Um missverständnissen vorzubeugen, ein Ruftaxi verkehrt NUR auf den Routen einer bestehenden Buslinie.

Dabei stellt sich immer die Frage, wie können wir alle drei Ortsteile gleichberechtigt in ein modernes Nahverkehrskonzept integrieren. Eine Buslinie von Neufinsing nach Poing bringt den Leuten aus Eicherloh und Finsing erstmal gar nichts. Das hat nur Vorteile für Neufinsing.

Besser, und auch wesentlich einfacher in der Umsetzung ist es, das Ruftaxi auf der bestehenden Buslinie von Eicherloh über Neufinsing über Finsing nach Markt-Schwaben zu verbessern. Wie im Verkehrskonzept gefordert soll das Ruftaxi solange verfügbar sein, solange wie die S-Bahn fährt.

VonJosef Eichinger

RESPEKT – Multikulturelles Neujahrsfeuer 2020

RESPEKT – für einen gelungenen Neujahrsempfang

Am Dreikönigs-Tag fand dergemeinsame Neujahrsempfang der Finsinger SPD und Parteifrei und der Grünen statt.
Beim traditionellen Neujahrsfeuer am 6. Januar in der Neufinsinger Ortsmitte begrüßten Andrea Struck (Grüne) und Gertrud Eichinger (SPD) auch heuer wieder zahlreiche Gäste und stimmten zugleich auf die bevorstehenden Wahlen ein.
Ein Grußwort sprach auch Hans Schreiner, gemeinsamer Landratskandidat für Erding von Freien Wählern, SPD und Grünen. In diesem Jahr stand das Neujahrsfeuer unter dem Motto „Respekt – kein Platz für Rassismus“.

Andrea Struck, Spitzenkandidatin der Grünen, begrüßte die Gäste aus der Gemeinde, darunter auch 3 der 4 Finsinger KandidatInnen für das Amt des Bürgermeisters ganz herzlich und lud die Gäste ein, alle anwesenden Gemeinderats-Kandidaten kennen zu lernen. Nahezu alle Bewerber um einen Sitz im Gemeinderat von SPD und Parteifreie (Vollständige Liste bitte hier anschauen) waren vor Ort und nutzten die Zeit für viele Gespräche.

Hans Schreiner betonte, wie wichtig es ihm sei, anstehende Vorhaben im Kreistag in gegenseitigem Respekt gemeinsam zu besprechen und gemeinsam zu beschließen. Er erzählte aber auch von seinen Erfahrungen in den Sozialen Medien: „Wenn sogar meine Unterstützer angegangen werden, hat das nichts mehr mit Respekt zu tun.“

Gertrud Eichinger als Bürgermeister-Kandidatin für die SPD und Parteifreien rief auf, nach öffentlichen Plätzen in der Gemeinde Ausschau zu halten, auf denen das Schild „RESPEKT! Kein Platz für Rassismus“ aufgestellt werden kann und ermutigte: „Diskutieren Sie, was Respekt ist.“

Viel Platz wurde dem Motto der Veranstaltung in Gesprächen und Aktionen eingeräumt, z.B. mit verschiedenen Bilderwänden zum Thema Respekt mit Diskussions- und Kommentarmöglichkeit. Auch die Kinder konnten sich anhand von Grußkarten Gedanken machen, auf was oder wen sie im neuen Jahr besonders achtgeben möchten. Michaela Gossmann (Grüne) freute sich, dass sich die Gäste dasThema ganz offen angenommen haben. Ihr besonderer Wunsch ist es, dass sich die Botschaft auch alle am Kommunalwahlkampf Beteiligten zu Herzen nehmen, denn „der faire Umgang mit politischen Partnern beginnt schon auf der untersten Ebene“. Deshalb warb sie auch dafür, das Friedenslicht aus Bethlehem, das dieses Jahr Gertrud Eichinger betreute, als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

Etwas später schauten die Sternsinger auf Einladung von Gertrud Eichinger vorbei und sprachen ihren Segensgruß. Und nach Einbruch der Dunkelheit sorgten die vielen Fackeln und Feuerstellen für die richtige Atmosphäre, um sich bei internationalen Köstlichkeiten und heißen Getränken Zeit zu nehmen zum Kennenlernen und Ratschen.

Als einer der Höhepunkte des Festes zeigte die Gruppe „Comites in Lumen“ mit Petra und Heiner Grönwald (SPD und Kandidat für den Gemeinderat) eine fulminante Feuershow mit Tanz, Musik und Feuerschlucken bzw. Feuerspucken unter freiem Himmel, die unter den Zuschauern für große Begeisterung sorgte.

„Es ist schön zu sehen, dass so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind“, freuten sich Eichinger und Struck. Denn das Neujahrsfeuer ist schon lange weit mehr als eine politische Veranstaltung, es ist ein multikulturelles „Fest der Begegnung“. So kommen auch die Spenden in Höhe von aufgerundeten 300€ zu gleichen Teilen den beiden Flüchtlings-Helferkreisen in Neufinsing und Eicherloh zugute.

VonJosef Eichinger

Verkehrskonzept von SPD und Parteifreie Finsing und Bündnis90/Grüne

Der Umweltaktionstag 2019 stand unter dem Motto „MOVE“ und hat den Teilnehmer der damit verbundenen Radtour klar gemacht, dass etwas passieren muss bevor etwas passiert.

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung 2019, durchgeführt von SPD und Parteifreie, hat gezeigt dass dies auch die Wahrnehmung der Bürger ist und eine grosse Bereitschaft vorhanden ist das Thema endlich anzugehen.

Die Strassen der Gemeinde Finsing haben noch jede Menge verbesserungspotential wenn es um die schwachen Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer, Fussgänger oder auch Rollstuhlfahrer wie auch benutzer von Gehilfen geht.

Ein kleiner Rückblick in die Geschichte: die Agenda21 Gruppe Finsing hat schon vor mehr als 10 Jahren eine Bewertung der Fahrradwege der Gemeinde durchgeführt. Nur bei der Staatstrasse hat sich die Situation deutlich verbessert.

http://freizeit-in-finsing.de/agenda21/verkehr/strassen.htm

In den letzten Wochen wurde in Zusammenarbeit der Teams von SPD und Parteifreie und Bündnis90/Grüne ein Mobilitätskonzept entwickelt.

Hier sind die wichtigsten Punkte des Konzepts:

1. Sicherheit erhöhen. Beispielsweise soll an der Finsinger Schule eine Tempo-30-Zone während der Schulzeiten sowie ein absolutes Halteverbot eingerichtet werden, um den Kindern eine sichere Anfahrt auf Rad, Roller oder zu Fuß zu ermöglichen. Bürgermeister Max Kressierer, der zu den Besuchern des Stammtisches zählte, setze sich gern dafür ein, räumte allerdings Zweifel an der Umsetzbarkeit ein.

Punkt 2: Mehr Rad- und Fußgängerverkehr ermöglichen. Es werden außerdem bauliche Trennungen von Rad- und Fußwegen zur Schule, zu den Kindergärten und den Freizeiteinrichtungen gefordert.

Es soll ein Grundsatzbeschluss gefasst werden zur Teilnahme an der nächsten Ausbaustufe des MVG-Radwegs bzw. zumindest geprüft werden, um die Mobilität von und nach Markt Schwaben, Poing und Ismaning zu erhöhen. An allen öffentlichen Anlagen und Gebäuden sind genügend überdachte und beleuchtete Radstellplätze einzurichten. Weitere Forderungen betreffen unter anderem Ladestationen für E-Bikes, Leih-E-Bikes, Leih-Lastenräder oder die Beteiligung am Ausbau eines Radschnellnetzes.

Punkt 3: ÖPNV ausbauen und stärken. Hier soll es eine Taktung der Busse auf maximal eine Stunde Wartezeit geben, die Kombination aus Bus und Ruftaxi in den Nachtstunden, feste Buslinien nach Markt Schwaben, Poing oder Flughafen sowie eine Verbindung nach Ismaning und Garching (viele Finsinger arbeiten in der Gegend).

Punkt 4: alternative Verkehrsoptionen verbessern. Zum Beispiel Einrichtung einer Mitfahrbank und Ausbau des Carsharings.

Punkt 5: Zukunft planen. Beispielweise mit der Berufung eines Verkehrsbeauftragten, Entwicklung einer Kampagne für die Gemeinde mit dem Ziel Vorreiter zu sein und Bürger für mehr Beteiligung zu begeistern. Es soll eine transparentere Informationsstrategie geben, eine regelmäßige Verkehrsschau und alle zukünftigen Maßnahmen sind barrierefrei zu gestalten, so dass Nutzer von Gehhilfen, Rollatoren und Rollstühlen optimal und sicher am Verkehr teilnehmen können.

VonJosef Eichinger

SPD Finsing Bürgerbefragung 2019

Finsing Weiterdenken – Neue Perspektiven für die Gemeinde

Liebe Bürgerinnen und Bürger

In den letzten Jahren ist viel geschehen.

Unser Ort hat sich verändert und verändert sich weiter. Neue Gebäude, neue Siedlungsgebiete und ein nahezu fertiggestelltes Ortszentrum in Neufinsing. Nicht so sichtbar sind die Veränderungen wie zum Beispiel die umsichgreifende Verteuerung von Miet- und Eigentumswohnungen.

Bei kommunalpolitischen Entscheidungen sind die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger eine wesentliche Grundlage.
Es ist aus unserer Sicht absolut notwendig, Ihre Meinung und Vorschläge zu kennen, um für die nächsten Jahre die richtigen Weichen im Gemeinderat und in der kommunalpolitischen Arbeit zu stellen

Ihre Meinung ist gefragt! Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit und geben Sie uns Rückmeldung zu Ihrer Einschätzung und Ihren Wünschen.

Die Umfrageformulare verteilen wir in jeden Haushalt, aber Sie können auch online daran Teilnehmen.

Falls Sie den Fragebogen abgeben wollen, schicken Sie ihn an die dort angegebene Adresse oder werfen Sie ihn einfach in den Briefkasten der Ansprechpartner.

Zur Online-Umfrage finden Sie den link weiter unten.

Themenbereiche:

  • Wohnraumsituation in Finsing (alle Ortsteile)
  • Öffentlicher Nachverkehr.
  • Neue Mobilitätskonzepte.
  •  Jugend und Freizeit
  • Bürgerhilfe.
  • Generationenhaus/Jugendzentrum.
  • Nachhaltiges Finsing.
  • Ihre Vorschläge, Wünsche und Kommentare.
  • Ansprechpartner und weitere Infos.

Scheuen Sie sich auch nicht in den Kommentarfeldern Ihre Vorstellungen einzutragen.

Natürlich können Sie sich auch auf ausgewählte Themenbereiche fokussieren.

>> Hier gehts zum Fragebogen der SPD Bürgerbefragung 2019 (link zur Onlineumfrage nicht mehr aktiv da Umfrage beendet)

SPD Finsing Bürgerbefragung 2019
Fragebogen der SPD Bürgerbefragung 2019

Vielen Dank dass Sie sich die Zeit nehmen.

VonJosef Eichinger

Bericht zum 6. Umweltaktionstag

6. Umwelt-Aktionstag in der Gemeinde Finsing am 6. Juli

„Move“ – Impulse für eine lokale Verkehrswende

„Muss man denn immer alles mit dem Auto machen?“ In unserer Gemeinde lautet die Antwort oft „Ja.“ Der diesjährige Umweltaktionstag am 6. Juli thematisiert darum die Mobilität im ländlichen Raum.

Um 15 Uhr startete die Radtour mit den Fahrrädern am Maibaum in Finsing

Wir schauten uns Bushaltestellen für Schüler an und die Radwege der Gemeinde. Wir stellten uns zum Beispiel die Frage, ob Schüler sicher von Finsing zur Schule, nach Neufinsing oder gar zum Weiher radeln können, und fuhren die Strecke gemeinsam ab.

Gerne können Sie uns Ihre persönlichen „HotSpots“ per Mail auch im Nachhinein schicken, dann versuchen wir, Ihre Anregung mit in die Liste der offenen Punkte aufzunehmen (info@gertrud-eichinger.de ).

Gegen 16 Uhr war Zwischenstopp mit Information rund um neue Mobilität, am Jugendraum in Neufinsing

Infomaterial und Sprecher zu den Themen: CarSharing, Homeoffice, Förderung des Radverkehrs…

Als besonderen Gast dürfen wir den Stellvertretenden Vorsitzenden des Verkehrsclub Deutschland VCD Erding-Freising begrüßen: Michael Grindmayer.

Impulse für eine lokale Verkehrswende

„MOVE!“ Unter diesem Motto fand am 6. Juli unter der Führung der InitiatorInnen Thomas Ziehl, Andrea Struck (Bündnis 90/Die Grünen) und Gertrud Eichinger (SPD Finsing) und dem Wählerforum der 6. Umweltaktionstag  in der Gemeinde statt.

Interessierte BürgerInnen „erfuhren“ im wahrsten Sinne des Wortes in einem bunt geschmückten Fahrradkorso von Maibaum in Finsing nach Neufinsing, was es z.B. für Kinder bedeutet, auf der Straße ohne ausreichende Fahrradkennzeichnung oder gar ohne einen befestigten Fahrradweg fahren zu müssen. Dabei wurde an besonders kritischen Stellen gehalten und über Gefahren und Möglichkeiten zur Verbesserung gesprochen. Die Radlergruppe traf sich an den Informationsständen am Treffpunkt Jugendraum für kleine Erfrischungen. In einer anschließenden Diskussionsrunde wurden Ideen gesammelt, wie eine sichere und umweltfreundliche Verkehrswende in der Gemeinde aussehen könnte.

Schon vor mehr als einem Jahr hat Thomas Ziehl die Idee eines Umweltaktionstags mit dem Thema Faharrd vorgeschlagen. Es war ihm sichtlich anzusehen, wie er sich über die Resonanz freute. In seinen Begrüßungsworten stellte er nochmal heraus wie wichtig alternative Verkehrskonzepte für die Erhaltung der Umwelt sind und dass es auch nicht beim klassischen Fahrrad bleibt bedenkt man die Vehemenz mit der e-Bikes, e-Roller und andere neue Ideen auftauchen.

Gertrud Eichinger (SPD Ortsvorsitzende) schlug eine „Qualitätsoffensive für des Fahrradfahren in Finsing“ vor und legte bereits wichtige Details fest, wie sie auch in der Diskussion zur Sprache kamen um sie der Reihe nach abzuarbeiten. Manches ist einfach umzusetzen und damit kann man auch sofort anfangen wenn der gemeinsame Wille da ist. Dabei ging es unter anderem um den Bau von Kennzeichnungen auf der Straße, Erweiterung der 30-Zonen in Wohngebieten, sicherere Möglichkeiten zur Straßenquerung. Verstärkung der Wahrnehmung durch die Autofahrer. Anderes, wie Leihlastenräder, neue Radwege, Radstellplätze, Stellplatzverordnung für Fahrräder brauchen dann etwas mehr Zeit.

Der Zweite Vorsitzende des Kreisverbands vom Verkehrsclub Deutschland VCD – Michael Grindmayer – bekräftigte Gertrud Eichingers Vorstoß und gab einen kurzen Überblick über den VCD und was ihm besonders in Finsing im Hinblick auf die Radlwege auffällt. Seiner Meinung nach muss eine sichere Nutzung der Straßen durch Radfahrer garantiert werden.

Andrea Struck (Die Grünen) fordert mit Nachdruck dass dafür in Zukunft Haushaltsmittel in den Gemeindehaushalt eingestellt werden müssen.

Eine umfassende Verkehrswende schließt Verbesserungen des ÖPNV und neue innovative Ansätze bis hin zur Idee einer sogenannten Mitfahrbank mit ein. Josef Eichinger (SPD) verwies auf die kontinuierlich steigende Zahl der Pendler die unsere Straßen verstopfen. Telearbeit bzw. Home Office würden mit einfachen Mitteln massiv die Verkehrsbelastung reduzieren und Co2 einsparen.

Die Vorschläge werden nun weiter ausgearbeitet, um konkrete Anträge im Gemeinderat stellen zu können. Jeder/Jede, die nicht die Gelegenheit hatte, an dieser Aktion teilzunehmen, ist herzlich eingeladen sich an die SPD Ortsvorsitzende Gertrud Eichinger (info@gertrud-eichinger.de) oder Josef Eichinger (j.eichinger@web.de) zu wenden und Probleme oder Vorschläge zur Verbesserung anzusprechen. Wir bedanken uns bei allen, die teilgenommen haben und natürlich auch bei allen fleißigen HelferInnen, die diese Aktion möglich gemacht haben.

Im Anschluss konnen die Teilnehmer weiter zum Badeweiher fahren oder das Straßenfest des FC Finsing besuchen, und ganz nach Geschmack den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Andrea Struck und Gertrud Eichinger
Bündnis 90/Die Grünen und SPD, Ortsverein Finsing

Pfarrer-Eitlinger- Ring 5, 85464 Finsing
T. 08121-97 36 39

VonJosef Eichinger

50-jahrfeier des SPD Ortsvereins Finsing

Aller Guten Dinge sind 3.
am 13.10.2017 fand die letzte der drei Veranstaltungen statt, die der SPD Ortsverein Finsing anlässlich der 50-Jahr Feier veranstaltet hat.
Die Veranstaltung am 13.10. war ganz dem Jubiläum gewidment.

Viele Freunde und die Mitglieder des Ortsvereins haben sich eingefunden, um das Jubiläum zu begehen.
Gäste aus Politik, Gesellschaft und Religion.
Gäste aus den Vereinen von Finsing und den Ortsverbänden der Nachbarschaft.

Eine tolle Feier.

  • Ausschnitte aus dem Film, den Martin Kern geschnitten hat, erlaubten in mehreren Szenen einen Rückblick auf die Entwicklung der SPD und Deutschland während der letzten Jahrzehnte.
  • Grußworte von Dr. Hildegard Kronawitter, MdB Ewald Schurer, Kreisvorsitzenden Martin Kern und Bürgermeister Max Kressirer.
  • Hetz Erwin, Georg Gartner, Heiner Grönwald und Gertrud Eichinger erzählten Annektoten aus den letzten 50 Jahren.
  • Die neu erstellte Festschrift, die man auch gut und gerne als Chronik betrachten kann, wurde vorgestellt und jeder der Gäste bekam als Dankeschön ein eigenes Exemplar.
  • Besondere Freude hatten Ewald Schurer und Gertrud Eichinger bei der Ehrung von Erwin Hetz und Heidi Hetz anlässlich deren 50-jähriger Mitgliedschaft. Das ist schon eine besondere Freude, ein Gründungsmitglied und Heidi als absolut erste Frau im Finsinger Gemeinderat für ihr Lebenswerk zu Ehren.
  • Zum Ausklang hatte Hans-Rudolf Suhre ein paar Gstanzl vorbereitet, die er mit Gertrud und seinem Sohn Michael zum Besten gab. Verse, die manche Wahrheit in ein humorvolles Mäntelchen packten.

In ihrem Schlusswort ruft die Ortsvorsitzende Gertrud Eichinger dazu auf aktiv zu werden.
Gerade im Hinblick auf die aktuelle politische Lage ist es wichtig Stellung zu beziehen und aktiv alle Möglichkeiten auszunutzen unsere Gesellschaft mitzugestalten.
Und wo kann man das besser als im Ortsverein. Übrigens haben wir noch Mitgliedsanträge.

Bilder des Abends und die Festschrift wird es demnächst online geben.

Vielen Dank an dieser Stelle an Karin Becker, die ungeheuer viel zum Gelingen des Abends beigetragen hat.

Und natürlich einen herzlichen Dank an die Gäste und auf ein Wiedersehen bei einer unserer nächsten Veranstaltungen.

Josef Eichinger