Schlagwort-Archiv #meinFinsing

VonJosef Eichinger

Traditionelles Neujahrsfeuer – Neuer Platz

Es ist kaum zu glauben. Jahrelang feierten wir auf dem Kapellenplatz in Neufinsing direkt in der Mitte des Ortsteils. Der Vorteil, dass er zentral liegt und offen von allen Seiten zu erreichen ist, stellt uns 2026 vor Herausforderungen. Thema ist die Abwehr von Attacken die mit Autos durchgeführt werden könnten.

Da wir alle keine Experten sind, haben wir als Veranstalter zusammen mit der Gemeinde den Rat der Experten von der Polizeidirektion Erding eingeholt.

Ergebnis: Der Platz an der Kapelle kann prinzipiell mit grösserem Aufwand gesichert werden. Aufwand der bis zum 6.1.2026 im Hinblick auf die Feiertage nicht zu schaffen ist. Eine Wagenburg mit PkW ist nach Aussage der Polizeiexperten absolut nicht ausreichend. Wesentlich einfacher und auch kurzfristiger ist der Ratshauslatz zu sichern, vor allem weil wir die Einrichtungen, die für den Weihnachtsmarkt angeschafft wurden, mit nutzen können. Die Gemeinde hat dazu ihre Unterstützung zugesagt. Ein grosser Vorteil ist auf jeden Fall, dass wir bei schlechtem Wetter unter den Arkaden Unterstand finden werden. Lassen Sie uns optimistisch in die Zukunft schauen und eine beeindruckende Feier am 6.1. erleben.

Wie auch die letzten Jahre freuten wir uns, das Neujahrsfeuer gemeinsam mit den Grünen/Bündnis90 zu veranstalten

Wie erwartet war die Stimmung beim Neujahrsfeuer am Rathausplatz auf jedenfalls ausgesprochen gut. Von Neugierig bis Ausgelassen, von Ah, zum Oh, zum Unglaublich.

Ein grosser Vorteil ist auf jeden Fall, dass wir bei schlechtem Wetter unter den Arkaden Unterstand finden werden. Lassen Sie uns optimistisch in die Zukunft schauen und eine beeindruckende Feier am 6.1. erleben.

Ich erahne schon Ihre Gedanken: Rathausplatz – Kommunalwahl – Gemeinderatskandidaten – Bürgermeisterkandidatin !!! Aber es gab auch den sagenhaften Feuerkünstler Heiner Grunwald von „Comites in Lumen“

Traditionelles Neujahrsfeuer - Neuer PlatzKlar werden wir unsere Kandidaten und Kandidatinnen bitten, sich Ihnen allen Vorzustellen. Die perfekte Gelegenheit direkt ins Gespräch zu kommen.

Traditionelles Neujahrsfeuer - Neuer Platz Natürlich ist auch Gertrud, als unsere erste Wahl für den Posten als erste weibliche Bürgermeisterin da.

(gertrud-eichinger.de, https://www.facebook.com/SPD.Parteifreie.Finsing, https://www.facebook.com/Gertrud.Eichinger.Politik)

Impressionen vom Traditionellen Neujahrsfeuer 2026 am Rathausplatz Neufinsing.

VonDer Redakteur

Hallo ich bin’s, der Ohrwurm

Habt’s es schon g’hört? Bestimmt, gell? Ganz sicher! Wahlen sind!

Mei, was da schon alles rauskommen ist. Anders g’sagt: Wer da scho alles reingekommen ist und für Affären gesorgt hat. Da ist mal einer mit einem Koffer voller Spendengelder durch die Republik gereist, wollte nicht sagen, wo er ihn her hat und ist ungestraft geblieben. In Bayern hat die Amigo-Affäre Einiges ans Tageslicht gebracht – Etliche Abgeordnete hatten sich damals mit Gehältern für Familienangehörige bereichert. Und dann war da mal ein Miesbacher Landrat, der gerne Geburtstag gefeiert hat auf Kosten der Sparkasse und sich ein nettes Eigenheim gebaut – schwarz! Wahrscheinlich hat er gedacht, das muss so sein, wenn man bei der CSU ist. Jaja, die inneren Werte verschieben sich leicht, wenn man mal an der „großen“ Macht geschnuppert hat.

Kommunalwahlen sind so a bisserl wie der DFB-Pokal

Aber jetzt sind es ja die Kommunalwahlen. Kommunalwahlen sind so a bisserl wie DFB-Pokal. Der hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze. Auf kommunaler Ebene soll man das Parteiliche außen vorlassen. In der Gemeinde geht es um die Sache. Wirklich?

Im Finsinger Gemeinderat sitzt ein strafrechtlich verurteilter Straftäter, der no ned amoi a rotes Nummernschild bekommt und auch keine gaststättenrechtliche Genehmigung, wenn er‘s braucht. Und der wird aller Wahrscheinlichkeit nach wieder in den Gemeinderat einziehen. Braucht‘s denn des?

Braucht es so was hier in Finsing?

In Bayern werden über 39.000 Mandatsträger für die nächste Wahlperiode gesucht. Das sind viele Leute und eine Herausforderung. Aber braucht es so was hier in Finsing?!

Schon seltsam, dass die Demokratie trotzdem noch funktioniert und sie wird auch weiter funktionieren, wenn… Ja, wenn es einen Gemeinderat gibt, der vernünftig und gemeinsam handelt in der Sache, und keiner der Mandatsträger jemanden diffamiert, wie in der Vergangenheit schon geschehen.

Ihr habt die Wahl!

Euer Ohrwurm
(HG)

VonDer Redakteur

Wählt Finsinger in den Kreistag!

Eine einzige Vertreterin aus Finsing, Gertrud Eichinger, im Kreistag und das bei 60 Mitgliedern – reicht das aus? Auf keinen Fall!

Für viele ist der Kreistag eher wenig präsent. Aber dort werden wichtige Entscheidungen für uns getroffen und das im Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro im Jahr 2026. Wir als Finsinger profitieren zwar einerseits von Leistungen mit, müssen diese aber auch durch die Kreisumlage mitfinanzieren.

Was das bedeutet, ist im Folgenden kurz ausgeführt:

Einnahmen

Seine Einnahmen bekommt der Kreis neben Zuschüssen vor allem durch die verpflichtende Kreisumlage aus den Steuereinnahmen der Gemeinden und Städte. Diese Zwangsumlage wurde in den letzten Jahren auf über 53% unserer frei verfügbaren Mittel hochgesetzt. Eine Obergrenze? Gibt es nicht. Vielen Gemeinden geht hier die Luft aus. Und nur mit Kniffen (Auflösung von Rücklagen, neue hohe Kredite) gelingt dem Landkreis überhaupt noch, nicht weiter zu erhöhen. Das ist keine Dauerlösung. In der Gemeinde merken wir, dass Geld für eigene Investitionen fehlt. Kein Wunder, dass der Ärger über die Rekordabgabe allgemein steigt, viele Städte und Gemeinden können das gar nicht mehr leisten.

Doch muss das so sein, weil damit die dringend notwendigen Aufgaben und Investitionen in bester Weise erledigt werden? Bei vielem ja, aber es gibt Zweifel.

Ausgaben

  • Zugewiesene Aufgaben von oben:
    Alle Landkreise klagen zurecht, dass vom Bund immer mehr Aufgaben übertragen werden, ohne die Gelder hierfür zu bekommen. Sehr ärgerlich. Und die Landkreise, Städte und Gemeinden protestieren massiv dagegen.
  • Verwaltung:
    Aus der Tradition mit hohem Personalkostenaufwand. Doch nutzen wir hier im Landkreis schon effizient neue digitale Möglichkeiten? Da gibt es Handlungsbedarf.
  • Wichtige Aufgaben:
    Da wäre beispielsweise der öffentliche Nahverkehr und das Krankenhaus zu nennen. Beide notwendig, aber kein „Wünsch Dir was Konzert“ ohne Rücksicht auf die Kosten. Allein die Defizite vom Krankenhaus sind für circa 5% der Kreisumlage verantwortlich. Da sollte durch Kooperation mit den Kliniken der Nachbarlandkreise deutlich reduziert werden. Warum wird eine solche hinausgezögert?
  • Investitionen:
    Da sehen wir leider das Gegenteil, weil das Geld nicht reicht, wird hier gespart, nicht erst seit heute. Kein zukunftsfähiges Konzept.

Helfen Sie mit die Interessen der Gemeinde im Kreistag einzubringen!

Helfen Sie mit, damit unsere Gemeinde mit besserer Präsenz und mutigen Vertreterinnen und Vertretern im Kreistag mitentscheiden kann! Unsere Verbindung hat dafür vier Kandidaten aufgestellt: Auf der Liste der SPD und Parteifreien stehen Gertrud Eichinger (Platz 3), Manuela Schulze (Platz 19), Dr. Marcus Kleiner (Platz 36) und Martin Huber (Platz 55). Gerne weisen wir auch auf die Kandidaten von CSU, Freien Wähler Finsing und der Grünen hin.

Wählen Sie gezielt Finsinger Kandidatinnen und Kandidaten!

Marcus Kleiner, Parteifrei


Mehr zu unseren Kreistagskandidaten

VonDer Redakteur

Tennetleitung – jetzt kommt die entscheidende Phase

750 Unterschriften zum Beibehalt der bestehenden Trasse

Unsere 750 Unterschriften zum Beibehalt der bestehenden Trasse und gegen eine Schädigung des Finsinger Bannwaldes sind an die Gemeinde und den Bürgermeister gegangen, verbunden mit Dank für Ihre Unterstützung, liebe Leserinnen und Leser, sowie die von Vertretern aller Gruppierungen aus dem Gemeinderat.

Nun können die Listen den Einspruch der Gemeinde hinsichtlich der Planungsunterlagen der Tennet unterstützen. Zugleich werden wir auch selbst aktiv werden: Die entsprechenden Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien im Landtag, die die Änderung der Trasse zulasten des Bannwaldes im Petitionsausschuss unterstützten, wurden angeschrieben und auf ihre Versäumnisse und Fehler in der einseitigen Entscheidungsfindung aufmerksam gemacht. Dort hüllt man sich lieber in Schweigen.

Die Presse hat erneut berichtet: dieses Mal mit der Überschrift, ob die Gelbbauchunke, also der Umweltschutz, die neue Trassenplanung revidieren könne. Hier ist Bewegung in die Sache gekommen, denn die Tennet überlegt jetzt Schutzmaßnahmen. Wir haben da eine einfache Lösung: Beibehaltung der bestehenden Trasse, ohne weitere Schäden zu verursachen.

Inzwischen hat sich die Tennet bei mir gemeldet und sich für die lange Funkstille entschuldigt. Sie bot für den 15. Januar 2026 ein Gespräch an, das ich mit anderen zusammen selbstverständlich wahrnehme. Die Bundesregierung will den Netzausbau beschleunigen und die Kosten dabei reduzieren. Auch dazu gilt unser Argument: Die Leitung bleibt, wo sie ist, so wie das Tennet schon zu Beginn als die richtige Lösung unter Abwägung aller Argumente und Gesichtspunkte begründet hat. Schnelle Umsetzung, kein Eingriff in die Umwelt, Kostenersparnis durch Verzicht auf Planung und Errichtung einer neuen Trasse waren und sind die Argumente. Warum sollen die nicht gelten?

Rückmeldefrist für Einwendungen

Ab dem 8. Januar 2026 können die von der Tennet eingereichten Dokumente für einen Monat elektronisch eingesehen und bis zum 23. Februar 2026 Einwendungen an die Regierung von Oberbayern als zuständige Stelle vorgebracht werden. Das werden wir tun und bitten gerade die direkt Betroffenen, in ihrem Interesse ebenfalls tätig zu werden.

Marcus Kleiner, Parteifrei


VonJosef Eichinger

Plakatierungsverordnung von Finsing

Vielleicht wundern sich sich, dass schlagartig 6 Wochen vor einer Wahl Plakate von den Bewerbern für ein politisches Amt hängen? Um Plakatwildwuchs einzudämmen haben die Gemeinderatsmitglieder eine Verordnung beschlossen, die bis heute gilt. Unter anderem betrifft es die Plakatierung vor Wahlen.

Also wundern sie sich nicht. Es ist alles geregelt und es würde mich freuen, wenn auch andere Gemeinden dem guten Beispiel von Finsing folgen würden.

In der 26. öffentlichen Sitzung des Gemeinderats vom 24.10.2022 wurde einstimmig die bis heute gültige Plakatierungsverordnung beschlossen.

Nachzulesen auf Seite 6 des Mitteilungsblatts Nr. 47/22.

Neben anderen Details regelt die Verordnung

in Paragraph 1:

  • (1) Zum Schutz des Orts- und Landschaftsbildes und zum Schutze von Natur-, Kunst- und Kulturdenkmälern dürfen

In Paragraph 3 Absatz 3 wird Plakatierung zu Wahlen mit folgenden Auflagen bestimmt:

  • a) Die Plakatständer sind so aufzustellen, dass sie Verkehrsteilnehmer u. Fußgänger nicht behindern
  • b) Sichtdreiecke an Kreuzungen und Straßeneinmündungen müssen freigehalten werden.
  • c) Der Boden darf durch das Aufstellen der Plakatständer nicht beschädigt werden, insbesondere dürfen keine Löcher gegraben werden.
  • d) Bei den Hauptdurchgangsstraßen in Neufinsing und Finsing handelt es sich um Kreisstraßen bzw. Staatsstraßen. Aus diesem Grund ist auch das Einverständnis der Straßenmeisterei Erding und des Staatlichen Bauamtes Freising einzuholen.
  • f) (Hinweis: Jeder Partei wird empfohlen, pro Ort 3 Plakatständer aufzustellen.)

Sie sind im folgenden zeitlichen Umfang zulässig:

  • e) bei Volksbegehren 4 Wochen vor dem Beginn bis zum Ende der Auslegung der Eintragungslisten
  • f) bei Bürgerbegehren für einen Zeitraum von 6 Wochen ab Anzeige bei der Gemeinde
  • g) bei Volks- oder Bürgerentscheiden 6 Wochen vor dem Abstimmungstermin

Paragraph 5 regelt die Beseitigung und Ersatzvornahme

Paragraph 6 regelt die Ordnungswidrigkeiten.

  • Nach Art. 28 Abs. 2 LStVG kann mit Geldbuße belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig …. entgegen den Maßgaben des § 3 Abs. 3 Anschläge anbringt.
  • Die Höhe der Geldbuße richtet sich nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OwiG)
VonDer Redakteur

Finsing leben: Miteinander. Offen. Mutig.

Gemeinsame Liste von SPD und Parteifreien

Neben der „Freien Wählergruppe Finsing“, der „Wählergruppe Neufinsing“ und der „Wählergruppe Eicherloh-Finsinger Moos“ gibt es nun noch eine parteiunabhängige Gruppierung die sich einfach „Parteifreie“ nennt. War das wirklich nötig? Ja, unbedingt! Denn die „Parteifreien“ stehen für das gesamte Gemeindegebiet Finsing. Sie vertreten die Anliegen aller Ortsteile gleichermaßen, ebenso wie Kandidatinnen und Kandidaten der SPD. Deshalb ist eine gemeinsame Liste der logische Schritt. So sind auf dieser Liste auch Bewohner:Innen aller Ortsteile vertreten.

Miteinander für ein lebendiges Finsing.

Schon in der Vergangenheit haben SPD und Parteifreie aktiv und effektiv zusammengearbeitet. So wurden durch ihre Anträge zum Beispiel:

  • die kommunale Wärmeplanung mit maximaler Förderung angestoßen
  • das Ortsschild am Steinfeld verwirklicht und damit eine Geschwindigkeitsbegrenzung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit erreicht
  • die Anschaffung eines Treppensteigers für mehr Barrierefreiheit  (u.a. im Bürgerhaus Eicherloh) in den Gemeinderat eingebracht

SPD und Parteifreie sind stolz, dass sie eine Bürgermeisterkandidatin nominieren konnten, die dieses Miteinander unterstützt. Durch ein, von Gertrud Eichinger angestoßenes, Ratsbegehren konnte der Supermarkt im Ortszentrum Neufinsing verwirklicht werden, durch ihre Beharrlichkeit im Kreistag wurde erreicht, dass endlich (nach rund 20(!) Jahren) eine größere Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen wurde und so das neue Baugebiet in Eicherloh umgesetzt werden kann, und ihre Unterstützung der Unterschriftenaktion gegen die Tennet-Leitung durch den Finsinger Bannwald zeigt ihre starke Verbundenheit mit Finsing. SPD und Parteifreie wünschen sich ein lebendiges Finsing, das offen und mutig auf die Herausforderungen der kommenden Legislaturperiode zugeht.

Karola Eibl

VonJosef Eichinger

Ihre Unterstützung kann helfen

Es gibt viele Möglichkeiten uns zu unterstützen. Am Besten natürlich am Wahltag und bei der Briefwahl.

  1. Wählen Sie Gertrud als neue Bürgermeisterin – Sie steht für GANZ Finsing und ist in ALLEN Ortsteilen bekannt für ihre Offenheit und ihre Tatkraft.
  2. Wählen Sie mindestens 2 unserer Kandidaten in den Gemeinderat.
  3. Wählen Sie einen Kreistagskandidaten oder Kandidatin in den Kreistag.

Natürlich erfordert ein Wahlkampf Hilfe in Form von Tatkraft, Mundpropaganda, Wahlständen und auch Geldspenden.

Wenn Sie uns helfen wollen, sprechen Sie uns direkt an.
Oder schreiben Sie an info(at)spd-parteifreie-finsing.de

Eine kleine Auswahl an Möglichkeiten.

Ihre Unterstützung kann helfen Persönlich durch Einladungen

  • Wir planen „Gartenzaungespräche“ und freuen uns über Einladungen um Ihre Fragen, Ideen, Anregungen, Beschwerden und Verbesserungsvorschläge direkt am Gartenzaun mit Ihnen und Ihren Nachbarn zu besprechen
  • Laden Sie Gertrud und unsere Kandidaten zu Gesprächen mit ihren Freunden und Nachbarn zu sich nach Hause ein. Natürlich nicht alle 16 Kandidaten, aber diejenigen auf die Sie neugierig sind.
  • Helfen Sie mit durch Mundpropaganda.
  • Mein Lieblingssatz am Schluss eines jeden Gespräches: „…und übrigens, Gertrud muss die erste Bürgermeisterin Finsings werden“

Ihre Unterstützung kann helfen Soziale Medien Ihre Unterstützung kann helfen Ihre Unterstützung kann helfen

  • Teilen und Liken Sie unsere Posts in den Sozialen Netzen. Ergänzen sie die Posts mit ihren Anmerkungen. Verwenden Sie das Tag #MeinFinsing oder #ImogFinsing
  • Erstellen Sie eigene Posts mit unseren Kandidaten zu ihren Themen. Eigentlich ganz einfach mit dem eigenen Handy
  • Erstellen Sie kleine Videos zusammen mit ihren Lieblingskandidaten und verteilen Sie es in Insta, FB und sonstigen Plattformen

Ihre Unterstützung kann helfen Wahlkampf Hilfe mit Tatkraft

  • Helfen Sie bei der Plakatierung (Start vier Wochen vor der Wahl am 8.3.2026)
  • An ihrem Zaun, oder auf ihrem Grundstück.

Ihre Unterstützung kann helfen Unterstützen Sie unseren Wahlkampf mit Geldspenden

  • Wir befürchten dass die andere Partei grosse finanzielle Ressourcen hat.
  • Wir sind auf Spenden und die finanziellen Mittel unserer Kandidaten und Mitglieder angewiesen.
  • Kontaktieren Sie uns bitte. Übrigens sind Parteispenden sind zu 50% steuerlich absetzbar.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Ihre Unterstützung kann helfen Und nicht vergessen: „…und übrigens, Gertrud muss die erste Bürgermeisterin Finsings werden“

VonJosef Eichinger

Spannendes Ergebnis der Aufstellungsversammlung

Am 25.11.2025 fand die gemeinsame Aufstellungsversammlung von SPD und Parteifreie statt. Mehr als 40 Anwesende verfolgten im Restaurant Pelekanos den Ablauf der Versammlung.

Nach der Begrüssung der Anwenden amtierenden und ehemaligen Gemeinderäte:innen, den Gästen und Kandidaten bat der SPD OV um eine Gedenkminute für den am 31.10. verstorbenen Erwin Hetz. Auch die erste demokratisch gewählte Gemeinderätin von Finsing, Heidemarie Herz, nahm an der Aufstellungsversammlung teil, worüber wir uns alle sehr freuten. Näheres zu unseren Gründern finden Sie in der Festschrift zum 50. Geburtstag des SPD Ortsvereins.

Wie sie sicherlich wissen, folgt eine Aufstellungsversammlung ganz gewissen Regeln und Abläufen damit den Vorgaben der Bayrischen Wahlordnung auch entsprochen wird. Die Abläufe sind in der Tagesordnung festgelegt.

In einer kurzweiligen Vorstellungsrede erzählte Gertrud Eichinger was Ihrer Meinung nach alles in den nächsten Jahren geschehen muss. Natürlich hat sie dabei als amtierende Vorsitzende des Rechnungsprüfungsauschuss auch immer die Finanzen im Blick. Eine ausführliche Vorstellung ihres Programms finden Sie in der Rubrik „Wahl 2026“ oder auf der Internetseite gertrud-eichinger.de

Als Bürgermeisterkandidatin wurde einstimmig Gertrud Eichinger gewählt und die Wahl mit viel Beifall begrüßt.

Sie ist die Bürgermeisterkanidatin für die GANZE Gemeinde !

Spannendes Ergebnis der Aufstellungsversammlung

Entsprechend der ebenfalls einstimmig verabschiedeten Geschäfts- und Wahlordnung fand die Wahl der Kandidaten und deren Listenplätze als Blockwahl statt. Vor dem Wahlgang hatten alle 16 Kandidaten die Gelegenheit sich und ihre Ziele für die Gemeinde vorzustellen.

Gemeinderatskandidaten der SPD und Parteifreien Finsing
In der Aufstellungsversammlung vom 25.11.2025 gewählte Gemeinderatskandidaten und ihr Listenplatz

Als Ersatzkandidaten stellten sich Petra Grönwald und Martina Kuckuck zur Verfügung und wurden auch einstimmig von den anwesenden Stimmberechtigten bestätigt.

Die Nachrückerregelung ist ebenfalls in der verabschiedeten Wahlortung festgelegt.

Eine ausführliche Vorstellung der Kandidaten wird es unter der Rubrik „Wahl 2026“ geben.

In aller Form möchten sich der SPD Ortsvorsitzende Josef Eichinger und der Vorhabensbevollmächtigten der Parteifreien Hr. Michael Kuckuk bei den zahlreichen Gästen, den Gemeinderatskandidaten, der Bürgermeisterkandidatin, dem Wahlauschuß und natürlich beim Versammlungsleiter Georg Gartner und der Protokollführerin Josefine Gartner bedanken.

Bedanken wollen wir uns auch beim Personal des Pelekanos die unsere Versammlung tatkräftig unterstützt haben und alle Tische und Einrichtungen danach wieder in den gewohnt gastlichen Zustand zurück versetzt haben.

VonJosef Eichinger

Aufstellungsversammlung zur Wahl unserer Kandidat:innen für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2026

Sehr geehrte Finsingerinnen und Finsinger,

hiermit laden die SPD und Parteifreien Finsing ganz herzlich ein zur öffentlichen Gemeinsamen Versammlung zur Aufstellung der Bewerber:innen für die Wahl des Gemeinderats und Bürgermeister:in für die Kommunalwahl 2026

Dienstag, den 25.11.2025, 19:30 Uhr

Restaurant Pelekanos, Am Steinfeld 3, 85464, Finsing

Als vorläufige Tagesordnung schlagen wir vor:

  1. Begrüßung
  2. Beschluss der Tages- und Geschäftsordnung
  3. Wahl einer Mandatsprüfungs- und Zählkommission, Versammlungsleiters, Schriftführer:in
  4. Beschlussfassung über das Kennwort und Kurzbezeichnung des gemeinsamen Wahlvorschlags
  5. Nominierung und Wahl der gemeinsamen Bürgermeisterkandidatin
  6. Aufstellung und Wahl der Bewerber:innen und Ersatzbewerber:innen für die Gemeinderatswahl
  7. Sonstiges
  8. Schlusswort

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie und Ihre Freunde zur Aufstellungsversammlung kommen könnten und bitten Sie um die Unterstützung unserer Kandidaten und Kandidatinnen für die Kommunalwahl 2026. Rückfragen bitte an info@spd-parteifreie-finsing.de oder spd-parteifreie-finsing.de.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kuckuk im Namen der Parteifreien Finsing und Josef Eichinger, Ortsvorsitzender SPD Finsing

VonDer Redakteur

Was braucht Finsing, um lebendig und zukunftsfähig zu bleiben?

Die nächsten Kommunalwahlen stehen an, und die Bürgerinnen und Bürger dürfen am 8. März 2026 ein neues Gemeinderatsgremium und ein neues Gemeindeoberhaupt wählen.

Gute Rahmenbedingungen für ein gutes, gesundes Miteinander

Die gute Nachricht vorweg: Wir haben hier in Finsing insgesamt eine gute, bisweilen sehr gute Infrastruktur mit unserer Schule, den Kindertageseinrichtungen, den gemeindlichen Einrichtungen für Vereine, Sport oder die Bücherei, die Ortsmitte, das Gewerbegebiet.

Hinter all diesen Maßnahmen muss in meinen Augen eine Zielrichtung stehen: für was und für wen tun wir das?

Für einen leicht handhabbaren Alltag mit Einkaufen, Gesundheit, Besorgungen, für genau die richtig passenden Bildungs- und Betätigungsmöglichkeiten unserer Kinder und Jugendlichen, für einen wohltuenden Ausgleich in Sport und Kultur – eben für ein gutes und sicheres Daheimsein und ein wertschätzendes Miteinander mit Freunden und Nachbarn. Hört sich simpel an, ist es aber selten.

Die Gemeinde aus allen Blickwinkeln betrachten

Alter, Wohnumfeld, Familienstand, aber auch ganz persönliche Notwendigkeiten und Interessen machen unterschiedliche Rahmenbedingungen erforderlich. Mir ist wichtig, einem möglichst großen Kreis gerecht zu werden und im besten Fall Nutzen für mehrere Gruppen zu schaffen. Das bedeutet viel miteinander sprechen, unterschiedliche Blickwinkel einnehmen und gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung ausbalancierte und finanzierbare Lösungen zu entwickeln.

Gertruds Stationen im Gemeinderat:

  • Seniorenreferentin (seit 2020),
  • Jugendreferentin (2008 bis 2020).
  • Mitglied: Finanzausschuss,
  • Rechnungsprüfungsausschuss (seit 2014 Vorsitzende),
  • Planungsausschuss,
  • Ausschuss für Familie und Kultur,
  • Bauausschuss. Ortsmitte Neufinsing seit 2008 politisch mitgestaltet. 2010 bis 2012 AG „Friedhof Neufinsing“.
  • Betreuung Adventsmarkt seit 2008 bis heute 2025.
  • Von 2014 bis 2020 Dritte Bürgermeisterin

Da bring ich viel Erfahrung aus dem Finanz- und dem Rechnungsprüfungsausschuss mit.“

Schwerpunkte

Aus den vergangenen Jahren ergeben sich schon einige große Maßnahmen für die kommende Periode: die Sanierung des Kindergartens Am Park in Eicherloh, die Regenwasserkanalisation in Finsing, der Radweg am Kirchenweg, um die wichtigsten zu nennen.

Darüber hinaus sehe ich als wichtige Aufgaben, zu denen wir Antworten finden müssen:

  • Möglichkeiten für Wohnraum schaffen, den sich Jung und Alt auch leisten können.
  • Mehr unterschiedliche Angebote für Jugendliche, damit jede und jeder etwas für sich in unserer Region finden kann. Deshalb macht z. B. ein Jugendforum Sinn.
  • für das Vereinsheim bzw. Bürgerhaus im Gebiet Sport in Neufinsing muss endlich eine Entscheidung gefällt werden.

Grundsätzliche Kriterien

Bei allen Vorhaben stehen für mich Bei allen Vorhaben stehen für mich auch immer Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Umweltschutz und Klimafreundlichkeit als Kriterien im Fokus. Schließlich leben wir nicht nur im Hier und Jetzt.
Damit das auch langfristig gelingt, braucht’s viel Kommunikation: Miteinander reden z. B. in Bürgersprechstunden, transparente Darstellung der Entscheidungsfindung und mehr
Bürgerbeteiligung. Das ist mein Weg, miteinander umzugehen. Das ist meine Essenz aus rund 20 Jahren
Kommunalpolitik in Finsing und dem Landkreis Erding.

Sind das auch Ihre Kriterien für eine gute Bürgermeisterin oder einen guten Bürgermeister?

SPD und Parteifreie Finsing sehen in mir eine sehr geeignete Kandidatin für das höchste Amt der Gemeinde, was mich mit großem Dank erfüllt. Gespräche mit vielen, vielen Menschen während der vergangenen Monate haben mich in diesem Entschluss bekräftigt. Denn es ist für mich ein inspirierendes Ziel, gemeinschaftlich an einem Finsing zu arbeiten, das stark bleibt – und menschlich.

Ihre Gertrud Eichinger

VonJosef Eichinger

Finsinger Ohrwurm Ausgabe Oktober 2025

Die aktuelle Ausgabe ist im Zeichen des Kommunalwahlkampfs.

  • Was braucht Finsing, um lebendig und zukunftsfähig zu bleiben?
  • Kreisrätin Gertrud Eichinger im Gespräch mit Karola Eibl
  • Aktuelles zur Aktion „Nein zur Tennetleitung durch den Finsinger Bannwald“
  • Zusammenfassung unserer Aktion „Wie könnte man diese Strasse nennen?“
  • Zehn Jahre Flüchtlingshilfe in Finsing
  • Servus, ich bins – der Ohrwurm

Zur Wahl stehen 16 Gemeinderäte und Rätinnen, Kreisräte und Rätinnen sowie ein neue neue Bürgermeisterin für Finsing.

Wie immer freut sich das Redaktionsteam um Rückmeldungen, denn sie sind der Pfeffer und das Salz das den Ohrwurm besser macht.

VonKarola Eibl

Von Aufgaben und Problemen – Die Kreisrätin Gertrud Eichinger in Gespräch mit Karola Eibl

Es gibt keine Probleme, nur Aufgaben, heißt es so schön. Aber versuchen Sie mal den Wahlzettel für den Kreistag in der Wahlkabine auseinanderzufalten. Da wird aus der Aufgabe doch ganz schnell ein Problem. So viele Kandidatinnen und Kandidaten, die man alle einzeln wählen kann. Ganz schön schwierig. Und – ganz ehrlich – wer weiß schon, was der Kreistag so alles macht?

Fragen wir doch einfach bei Gertrud Eichinger nach, unserer langjährigen Finsinger Kreisrätin

Gertrud, kannst du ganz kurz und knapp erklären, was der Kreistag eigentlich ist?

Ganz einfach: Die Volksvertretung des Landkreises, in unserem Fall also des Landkreises Erding. Der Kreistag bildet die zweite kommunalpolitische Ebene. Hier werden Aufgaben übernommen, die die einzelnen Gemeinden nicht bewältigen könnten.

Welche Aufgaben sind das? Kannst du uns Beispiele nennen?

Der Kreistag beschäftigt sich mit Fragen wie z.B.: Wollen wir ein Krankenhaus in gut erreichbarer Nähe? Sollen unsere Kinder gute weiterführende Schulen besuchen können? Und mit Bussen dort hin- und zurück gebracht werden? Wird unser Müll passend entsorgt? All das wird von ehrenamtlichen Kreisrätinnen und Kreisräten politisch beraten und entschieden

  • Gertrud Eichinger war in den bisherigen drei Perioden in folgenden Ausschüssen ordentliches Mitglied:
  • Bildungs-Ausschuss, Kreisausschuss,
  • Ausschuss für Klima, Natur, Struktur, Umwelt und Verkehr,
  • stellvertretend im Krankenhaus-Ausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss.
  • 2014 bis 2020 weitere Stellvertretende Landrätin

Und um die Finanzierung all der Dinge kümmert sich dann der Landrat als Geschäftsführer?

Ja, schön wär’s. Ganz so einfach ist es nicht. Die Finanzierung muss natürlich VOR der Entscheidung von den Kreisräten und Kreisrätinnen mit bedacht und beraten werden.

Ach ja, die Kreisumlage …

Genau, die war ja auch schon mal Thema im „Ohrwurm“. Und es stimmt, die Kreisumlage ist hier im Landkreis mit über 53% nicht gerade niedrig. Das ist das Geld, das die einzelnen Städte und Gemeinden an den Landkreis zur Bewältigung all der Aufgaben, die ich vorher genannt habe, bezahlen.

Puh, ist wirklich heftig. Die Gemeinden haben ja auch noch ihre kommunalen Aufgaben zu erfüllen.

So ist es. Deshalb spielen bei den Beratungen im Kreistag immer Einsparmöglichkeiten eine wichtige Rolle.

Konkret?

Konkret muss z.B. darüber beraten werden, ob im Erdinger Krankenhaus evtl. Abteilungen mit Freising oder Ebersberg zusammengelegt werden können. Oder beim ÖPNV, den wir grundsätzlich gerne vorantreiben wollen, müssen wir uns bei jeder Linie, die wir ausbauen, fragen, ob das auch finanzierbar ist, denn der Landkreis muss jedes Jahr ein millionenschweres Defizit gegenüber dem MVV ausgleichen.

Du sitzt jetzt schon seit 17 Jahren im Kreistag. Gibt es da etwas, wo du dich besonders für Finsing einsetzen konntest?

Was mich persönlich besonders freut, ist die Entwicklung für das neue Baugebiet in Eicherloh. Im Kreistag musste beschlossen werden, die Fläche aus dem bestehenden Landschaftsschutzgebiet zu nehmen, ein
langwieriger Prozess in meinem Ausschuss mit einigen Hürden. Und doch ist es mir gelungen, mit klaren Argumenten auch zögerliche Ratskollegen von der Sinnhaftigkeit des Baugebietes zu überzeugen. Einfach gut, wenn eine Gemeindebürgerin im Gremium direkt aus der Perspektive vor Ort berichten kann. Schließlich haben wir im Gemeinderat dieses Projekt schon seit rund 20 Jahren verfolgt – jetzt endlich kann es umgesetzt werden.

Es ist also schon gut, wenn wir eine Vertretung im Kreistag haben. Wirst du denn wieder kandidieren?

Ja, denn Kreisrätin sein, ist für mich ein ganz wichtiges Ehrenamt für Finsing. Und, weil alle Gemeinden
am liebsten direkt vertreten sein und mindestens einen der 60 Ratssitze ergattern möchten, muss der Stimmzettel zwangsläufig so groß sein. Die Aufgabe für die Wählerinnen und Wähler besteht darin, die Personen, die für die eigene Kommune von Bedeutung sein könnten, anzukreuzen. Die
Herausforderung ist nur die Handhabung mit dem Wahlzettel, aber auch das sollte zu schaffen sein.

Wir werden das hinkriegen und bedanken uns herzlich für deine Ausführungen

VonJosef Eichinger

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz

Wir erinnern uns, noch im Frühjahr waren wir der Meinung dass die neue Hochspannungstrasse von Tennet entlang der bestehenden Trasse verlaufen wird.
Dann kam der Hammer. Die Trasse soll jetzt doch durch den Bannwald, das Finsinger Holz gebaut werden.
Bereits in früheren Ausgaben des „Ohrwurm Reloaded“ wurde das Thema erkannt.

Jetzt ist bereits 5-vor-12. Eine Gruppe von Leuten hat eine Unterschriftenaktion gestartet.

Am 12. July waren sie vor Ort und haben um Unterstützung durch die Passanten in der Ortsmitte beim Parkplatz vom Netto geworben.
Die Resonanz war hervorragend. Nicht wenige kamen extra zur Unterschrift zum Infostand.

Natürlich werden wir nicht nachlassen und bitten deshalb um Ihre Unterstützung. Unser Ziel sind 650 Unterschriften.

Die Gemeinde unterstützte die Aktion und hatte Tische im Rathaus bereitsgestellt an denen die Listen auslagen.

Als Ergänzung zu den beiden Terminen am Netto boten die Veranstalter am Samstag danach beim Metzger die Möglichkeit zu unterschreiben und sich über die Sachlage kundig zu machen.

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz

Jetzt geht es darum die nächsten Schritte zu planen. Es ist eine Vorort Termin geplant mit einer Begehung des kritischen Waldabschnitt damit sich jeder einzelne einen Eindruck vor Ort machen kann.

Bis spätestens Mitte September sollen die gesammelten Unterschriften Politikern und Landtagsabgeordneten, sowie den zuständigen Behörden überreicht werden.

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz
Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz
VonJosef Eichinger

Erstmalige Verleihung des Umweltpreises

Gut Ding will Weile haben

Wir gratulieren von Herzen Josef Höschl und Elisabeth Fuß, die stellvertretend für den Verein für
Gartenbau und Landschaftspflege den Umweltpreis erhielten. Der Obst- und Gartenbauverein steht
für das gemeinsame Engagement seiner Mitglieder zur Erhaltung und Weiterentwicklung unserer Kulturlandschaft.

Vor 16 Jahren übernahm Elisabeth Fuß den Vorsitz dieser Gemeinschaft, die Natur, Gesundheit und
aktives Miteinander ın den Mittelpunkt stellen, und leistete unverzichtbare Beiträge zum Gemeindeleben.
Wir, die SPD und Parteifreien Finsing, wollen außerdem Hr. Höschl ehren, durch dessen unermüdlichen Einsatz die Neuanlage, Pflanzung und Pflege der Streuobstwiese am Spielplatz Ziegler-/Lerchenweg, die Verjüngung der Obstbaumbestände im Pfarrgarten und verschiedener Privatgärten, erst möglich wurde. Unbestritten ein Beitrag zur Vergrößerung der notwendigen Biodiversität ım Gemeindegebiet und darüber hinaus.

Ein langer Weg vom Beschluss zur Verleihung

Wir erinnern uns. Der Umweltpreis wurde 2010 auf unseren Antrag hin, nahezu einstimmig vom Gemeinderat beschlossen. Das ist nun 15 Jahre her. Am 30.6.2024 beantragten wir wiederum die Vergabe des Umweltpreises der Gemeinde Finsing. Ein früherer Antrag auf die Verleihung des Umweltpreises wurde damals vom Gemeinderat auf Nimmerwiedersehen an das Landratsamt überstellt.
Umso mehr freut es uns, dass der derzeitige Gemeinderat den Wert eines Umweltpreises erkannt hat und die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereıins, vertreten durch zwei verdiente Gemeindebürger, damit auszeichnet.

Herzlichen Glückwunsch. Wir sind gespannt, wer nächstes Jahr nominiert wird.


Josef Eichinger

VonDer Redakteur

Spazierrunden für jung Gebliebene

„Mei, bei eich im Garten is aber schee“, beginnt so manches Gespräch über den Gartenzaun. Und Gabi
Kneißl hatte den neugierigen Zaungästen gleich ein paar frisch gepflückte Kirschen angeboten und etwas zu ihren Hühnern erzählt.
Seit nunmehr vier Jahren treffen sich Spazierfreudige alle zwei Wochen, um gemeinsam die Natur zu genießen und gesellige Stunden zu verbringen. Die Initiative, die zu Corona-Zeiten von mir als Seniorenreferentin ins Leben gerufen wurde, hat bereits über 100-mal stattgefunden und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit.
Die Gruppe setzt sich aus einer bunten Mischung von Neuzugezogenen und Einheimischen zusammen, im Alter von 60 bis 91 Jahren. Bei jedem Wetter finden sich die Teilnehmenden zu einem Spaziergang zusammen, der je nach Bedarf eine halbe oder eine Stunde dauert. Doch am liebsten wird die gemeinsame Zeit durch eine gemütliche Einkehr bei Kaffee und Kuchen verlängert.

Spaziergänge mit interessanten Einblicken vor Ort

Die Spaziergänge sind gespickt mit interessanten Besichtigungen vor Ort. So wurden bereits Alpakas besucht, die Schreinerei Kufer besichtigt und Altbürgermeister Heini Krzizok führte durch die Kapelle.
Auch Bürgermeister Max Kressirer ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe zu begrüßen.
Weitere Highlights waren Besuche bei der Feuerwehr, ım Rathaus-Archiv bei Ernst Bichlmeier und Christa Spitzweck, im Obstgarten Buchmann, auf der Landesgartenschau und der Badeweiher am Kirchenweg. Auch der Zehmerhof und der Koasa-Weiher standen schon auf dem Programm, sowie gemeinsam
Spielen mit den „Waldfüchsen“ in der Kindergarten-Naturgruppe.
Ein besonderer Dank geht an die Feuerwehr Finsing, die ihr Stüberl öffnet, sowle an Philli und Helga, die regelmäßig für Kaffee und Kuchen sorgen.

Unabhängig vom Grad der Mobilität ist jeder willkommen

Die gemeinsamen Spaziergänge bieten nicht nur die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen, sondern auch, neue Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen. Besonders für Neuzugezogene ist es eine wunderbare Gelegenheit, ungezwungen Anschluss zu finden. Auch wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, ist herzlich eingeladen, einfach nur zum „Kaffee-Ratsch““ zu kommen.

Die Spaziergänge für Senioren in Finsing und Neufinsing sind ein lebendiges Beispiel dafür, wıe aus einer
Notlage heraus eine bereichernde und nachhaltige Initiative entstehen kann. Sie zeigen, dass Bewegung an der frischen Luft und gesellige Stunden in Gemeinschaft doppelt so viel Spaß machen.


Gertrud Eichinger