Kategorien-Archiv Allgemein

VonJosef Eichinger

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz

Wir erinnern uns, noch im Frühjahr waren wir der Meinung dass die neue Hochspannungstrasse von Tennet entlang der bestehenden Trasse verlaufen wird.
Dann kam der Hammer. Die Trasse soll jetzt doch durch den Bannwald, das Finsinger Holz gebaut werden.
Bereits in früheren Ausgaben des „Ohrwurm Reloaded“ wurde das Thema erkannt.

Jetzt ist bereits 5-vor-12. Eine Gruppe von Leuten hat eine Unterschriftenaktion gestartet.

Am 12. July waren sie vor Ort und haben um Unterstützung durch die Passanten in der Ortsmitte beim Parkplatz vom Netto geworben.
Die Resonanz war hervorragend. Nicht wenige kamen extra zur Unterschrift zum Infostand.

Natürlich werden wir nicht nachlassen und bitten deshalb um Ihre Unterstützung. Unser Ziel sind 650 Unterschriften.

Die Gemeinde unterstützte die Aktion und hatte Tische im Rathaus bereitsgestellt an denen die Listen auslagen.

Als Ergänzung zu den beiden Terminen am Netto boten die Veranstalter am Samstag danach beim Metzger die Möglichkeit zu unterschreiben und sich über die Sachlage kundig zu machen.

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz

Jetzt geht es darum die nächsten Schritte zu planen. Es ist eine Vorort Termin geplant mit einer Begehung des kritischen Waldabschnitt damit sich jeder einzelne einen Eindruck vor Ort machen kann.

Bis spätestens Mitte September sollen die gesammelten Unterschriften Politikern und Landtagsabgeordneten, sowie den zuständigen Behörden überreicht werden.

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz
Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz
VonJosef Eichinger

Erstmalige Verleihung des Umweltpreises

Gut Ding will Weile haben

Wir gratulieren von Herzen Josef Höschl und Elisabeth Fuß, die stellvertretend für den Verein für
Gartenbau und Landschaftspflege den Umweltpreis erhielten. Der Obst- und Gartenbauverein steht
für das gemeinsame Engagement seiner Mitglieder zur Erhaltung und Weiterentwicklung unserer Kulturlandschaft.

Vor 16 Jahren übernahm Elisabeth Fuß den Vorsitz dieser Gemeinschaft, die Natur, Gesundheit und
aktives Miteinander ın den Mittelpunkt stellen, und leistete unverzichtbare Beiträge zum Gemeindeleben.
Wir, die SPD und Parteifreien Finsing, wollen außerdem Hr. Höschl ehren, durch dessen unermüdlichen Einsatz die Neuanlage, Pflanzung und Pflege der Streuobstwiese am Spielplatz Ziegler-/Lerchenweg, die Verjüngung der Obstbaumbestände im Pfarrgarten und verschiedener Privatgärten, erst möglich wurde. Unbestritten ein Beitrag zur Vergrößerung der notwendigen Biodiversität ım Gemeindegebiet und darüber hinaus.

Ein langer Weg vom Beschluss zur Verleihung

Wir erinnern uns. Der Umweltpreis wurde 2010 auf unseren Antrag hin, nahezu einstimmig vom Gemeinderat beschlossen. Das ist nun 15 Jahre her. Am 30.6.2024 beantragten wir wiederum die Vergabe des Umweltpreises der Gemeinde Finsing. Ein früherer Antrag auf die Verleihung des Umweltpreises wurde damals vom Gemeinderat auf Nimmerwiedersehen an das Landratsamt überstellt.
Umso mehr freut es uns, dass der derzeitige Gemeinderat den Wert eines Umweltpreises erkannt hat und die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereıins, vertreten durch zwei verdiente Gemeindebürger, damit auszeichnet.

Herzlichen Glückwunsch. Wir sind gespannt, wer nächstes Jahr nominiert wird.


Josef Eichinger

VonDer Redakteur

Spazierrunden für jung Gebliebene

„Mei, bei eich im Garten is aber schee“, beginnt so manches Gespräch über den Gartenzaun. Und Gabi
Kneißl hatte den neugierigen Zaungästen gleich ein paar frisch gepflückte Kirschen angeboten und etwas zu ihren Hühnern erzählt.
Seit nunmehr vier Jahren treffen sich Spazierfreudige alle zwei Wochen, um gemeinsam die Natur zu genießen und gesellige Stunden zu verbringen. Die Initiative, die zu Corona-Zeiten von mir als Seniorenreferentin ins Leben gerufen wurde, hat bereits über 100-mal stattgefunden und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit.
Die Gruppe setzt sich aus einer bunten Mischung von Neuzugezogenen und Einheimischen zusammen, im Alter von 60 bis 91 Jahren. Bei jedem Wetter finden sich die Teilnehmenden zu einem Spaziergang zusammen, der je nach Bedarf eine halbe oder eine Stunde dauert. Doch am liebsten wird die gemeinsame Zeit durch eine gemütliche Einkehr bei Kaffee und Kuchen verlängert.

Spaziergänge mit interessanten Einblicken vor Ort

Die Spaziergänge sind gespickt mit interessanten Besichtigungen vor Ort. So wurden bereits Alpakas besucht, die Schreinerei Kufer besichtigt und Altbürgermeister Heini Krzizok führte durch die Kapelle.
Auch Bürgermeister Max Kressirer ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe zu begrüßen.
Weitere Highlights waren Besuche bei der Feuerwehr, ım Rathaus-Archiv bei Ernst Bichlmeier und Christa Spitzweck, im Obstgarten Buchmann, auf der Landesgartenschau und der Badeweiher am Kirchenweg. Auch der Zehmerhof und der Koasa-Weiher standen schon auf dem Programm, sowie gemeinsam
Spielen mit den „Waldfüchsen“ in der Kindergarten-Naturgruppe.
Ein besonderer Dank geht an die Feuerwehr Finsing, die ihr Stüberl öffnet, sowle an Philli und Helga, die regelmäßig für Kaffee und Kuchen sorgen.

Unabhängig vom Grad der Mobilität ist jeder willkommen

Die gemeinsamen Spaziergänge bieten nicht nur die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen, sondern auch, neue Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen. Besonders für Neuzugezogene ist es eine wunderbare Gelegenheit, ungezwungen Anschluss zu finden. Auch wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, ist herzlich eingeladen, einfach nur zum „Kaffee-Ratsch““ zu kommen.

Die Spaziergänge für Senioren in Finsing und Neufinsing sind ein lebendiges Beispiel dafür, wıe aus einer
Notlage heraus eine bereichernde und nachhaltige Initiative entstehen kann. Sie zeigen, dass Bewegung an der frischen Luft und gesellige Stunden in Gemeinschaft doppelt so viel Spaß machen.


Gertrud Eichinger

VonDer Redakteur

Servus ich bin’s – der Ohrwurm

Ist das nicht schön? Ich liebe den Frühling.
Die Vögel zwitschern, zartes Grün lässt die Bäume leuchten und überall am Straßenrand bahnen sich bunte Blüten ihren Weg.
Herrlich.
Obwohl – beim genaueren Hinschauen zeigt sich, dass es nicht nur Blumen sind, die bunte Farbtupfer am
Straßenrand hinterlassen, sondern auch jede Menge Verpackungen. Der „Schachterlwirt“ lässt grüßen. Den
Schachterlwirt kennen Sie, oder? Das ist der mit dem goldenen M, der all seine Speisen und Getränke in
Schachterl verpackt. Praktisch ist das, einfach zum Mitnehmen und im Auto zu verspeisen.
Eins will mir dabei aber nicht in den Kopf: Die vollen Schachterl können im Auto transportiert werden, aber wenn sie dann leer sind? Warum dann nicht mehr? Es sieht jedenfalls so aus als müssten diese sofort und umgehend entsorgt werden. Fenster auf und raus damit!
Warum? Ist mitnehmen bis zum nächsten Abfalleimer wirklich so schwierig?
Das betrifft natürlich nicht nur die Verpackungen mit dem goldenen M, auch Alufolie, die mal Leberkassemmeln enthielt, glitzert in der Sonne; und Flaschen jeder Art, vom kleinen Feigling bis zur großen Wodkapulle ist alles zu finden.
Liebe Leut, das muss doch nicht sein. Denkt doch mal weiter. Wenn bei den Mäharbeiten dann alles zerhäckselt wird, landet es tiefer in der Erde, wird von Microorganismen aufgenommen und landet letztlich wieder auf dem Esstisch oder im Schachterl. Das will doch niemand.
Leit seid’s g’scheid und nehmts euern Dreck mit, damit der umweltfreundlich entsorgt werden
kann.
Und dann können wir alle das bunte Frühjahr umso mehr genießen!
Euer Ohrwurm
(Karola Eibl)

VonDer Redakteur

Führen alle Wege nach Finsing?

Unsere Gemeinde befindet sich nicht nur in einer reizvollen, ruhigen und naturnahen Umgebung am Rande von Speichersee und Isarkanal, sondern auch in einer strategisch günstigen Lage. Kreisstadt, Landeshauptstadt, Flughafen und Messe sind mit dem Auto über das ausgebaute Strahlennetz gut und bequem erreichbar.
Trifft das Sprichwort des alten Roms zu, wenn es um den Öffentlichen Nahverkehr unserer Gemeinde geht? Dank der vorhandenen Buslinien 262 und 568 werden Markt Schwaben ım Osten, die Messestadt Riem ım Süden und Erding im Norden werktags mit Finsing verbunden. Richtung Westen jedoch und somit zum Münchner Norden besteht bisher noch keine direkte Anbindung. Nur durch umständliche und zeitraubende Umstiege ist dieser Bereich mit dem MVV zu erreichen. Wir sehen hier ein Defizit und wollen den Ausbau vorantreiben.

Ein Expressbus ist zum Vorteil aller Standorte

Die aufstrebenden Orte Ismaning und Garching sind seit Jahrzehnten wichtige Standorte für Unternehmen sowie für Schulen und Hochschulen. Dort befinden sich drei U-Bahnstationen (Hochbrück, Garching, Campus) sowie der S-Bahnhof. die eine weitreichende Anbindung ermöglichen.
Eine bessere Ringverbindung zwischen dem Osten und dem Norden des Münchner Umlands 1st unbedingt erforderlich. Die Einführung einer neuen Buslinie mit nur wenigen Haltestellen (Expressbus), die die zwei wichtigen S-Bahnhofe Markt Schwaben und Ismaning über Finsing anbindet, würde nicht nur Berufstätige und Studierende aus unserer Gemeinde, die sonst auf ein Auto angewiesen sind, entlasten. Auch viele andere Pendler, die mit der Regionalbahn oder S-Bahn die stark überlastete Münchner Stammstrecke nutzen, könnten davon profitieren.
Die Vorteile liegen auf der Hand: eine Verkürzung der Fahrzeit, eine Entlastung der Straßen und somit auch ein wichtiger Beitrag für unsere Umwelt. Für die zuständigen Verkehrsbetriebe ist sicherlich auch der wirtschaftliche Aspekt entscheidend, der von einer vernünftigen Auslastung der geplanten Linie abhängt.

Deshalb schlagen wir vor, Verhandlungen mit den Trägern des öffentlichen Nahverkehrs und der Betroffenen Gemeinden und Städte zu führen mit dem Ziel, die Möglichkeiten im Zuge einer Machbarkeitsstudie auszuloten.


Christian Meilhaus

VonJosef Eichinger

Einladung zum öffentlichen Treffen von SPD und Parteifreien

Nur Gemeinsam bewegt sich was! Packen wir es an!

Einladung zum öffentlichen Treffen von SPD und Parteifreien und Wahl der Delegierten für die SPD Aufstellungskonferenz zur Kommunalwahl 2026

am Dienstag den 1.07.2025 um 19.30 Uhr
im Pelekanos, Neufinsing

Hallo liebe Freunde und Freundinnen der Kommunalpolitik und liebe SPDler,

wir, die Gruppe aus SPD und Parteifreien, möchten euch zum öffentlichen Treffen im Restaurant Pelekanos Neufinsing (Grieche) einladen.

Das ist die Gelegenheit aktiv die Gemeinde mit zu gestalten. Als SPD und Parteifreie freuen wir uns über interessierte Mitstreiter, die kein Parteibuch haben.

  1. Begrüßung und Beschluss der Tagesordnung (Akklamation)
  2. Wir wollen über Kommunalwahl 2026 reden.
  • Was braucht unsere Gemeinde Ihrer Meinung nach? Was würden Sie gerne ändern?
  • Was sollen die Schwerpunkte für die nächsten 6 Jahre und darüber hinaus sein?
  • Wer könnte sich vorstellen im Gemeinderat oder Kreistag zu wirken?
  1. Wahl der Delegierten (2) für die Aufstellungskonferenzen zur Kommunalwahl 2026
  2. Ohrwurm Re-loaded
  3. Sonstiges, nächster Termin
  4. Geselliges Beisammensein

Wir freuen uns, wenn Sie kommen und vielleicht sogar einen netten Gast mitbringen. Wir freuen uns über Parteifreie jeden Alters (16, 36, 66 oder 96), denn Finsing geht uns alle an.

Wenn Sie verhindert sind, schauen in unserer Whatsapp Gruppe, FB oder unsere Internetseiten rein, um mehr zu erfahren oder schreiben sie eine E-Mail.

Sagen Sie es bitte weiter! Ihren Kindern, Nachbarn und Freunden, denn nicht alle lesen das Mitteilungsblatt.

Um uns besser und einfacher kennen zu lernen können Sie ganz einfach und unverbindlich unserer WhatsApp Gruppe beitreten. whatsapp Gruppe zum Kennenlernen von SPD und Parteifreie Finsing

Herzliche Grüße und bis bald, Euer Josef Eichinger

Vorsitzender des SPD Ortsverein Finsing – j.eichinger@web.dewww.spd-parteifreie-finsing.de

P.S. Der Veranstalter behält sich vor Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung auszuschließen

VonJosef Eichinger

Rennstrecke am Steinfeld – das war einmal

Es ist geschafft! Ein neues Ortsschild begrenzt die Höchstgeschwindigkeit an der Straße „Am Steinfeld“ auf 50km/h. Wir von SPD und Parteifreien Finsing freuen uns, dass unserem Antrag von 2020 entsprochen wurde, mit dem wir gebeten hatten, die Geschwindigkeit auf 50km/h zu beschränken. Zur Erinnerung: Die Straße „Am Steinfeld“ist die Zufahrt zum Friedhof, dem Restaurant, der Gokart-Arena, dem Waldkindergarten sowie der gesamten Sportanlage. Sie befand sich bisher außerhalb der Gemeindegrenzen wodurch Fahrzeuge bis zu 100km/h fahren durften.

Neues Ortsschild begrenzt auf 50 km/h

Das stellte ein unzumutbares Risiko für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. Die Straße ist schmal, hat weder Rad- noch Gehweg und wird von Fußgängern, Fahrradfahrern und als Schulweg benutzt.Es war den Antragstellern bewusst, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung einer Straße außerhalb der Gemeindegrenzen nur im Einklang mit den Verordnungen, und nach Genehmigung durch das Landratsamt, umgesetzt werden kann. Bürgermeister Max Kressierer schlug bereits kurz nach Antragstellung vor,beim Landratsamt ein Ortsschild für die Straße zu beantragen um damit dem Antrag auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50km/h zu entsprechen. Nach einigen Wirrungen entsprach das Landratsamt dem Vorschlag und nun steht das neue Ortsschild. Wir hätten das Ortsschild etwas weiter in Richtung Neufinsinger Straße platziert, aber jetzt freuen wir uns, dass nach vier Jahren dieser Antrag die Sicherheit in Finsing verbessern hilft

.Josef Eichinger

VonDer Redakteur

80 Jahre Frieden — Ein Garant für Demokratie?

Wir blicken auf 80 Jahre Frieden zurück — ein historisches Geschenk, zugleich Mahnung, nicht Garantie.
Denn gerade in den letzten Jahren wird deutlich: Frieden bedeutet nicht automatisch Stabilität und Demokratie ist nicht unverwundbar.
Mit dem Erstarken rechtsextremer Parteien wie der AfD, zunehmender Normalisierung völkischer und nationalistischer Rhetorik, stellt sich eine beunruhigende Frage: Haben wir aus der Geschichte wirklich gelernt?
Mangelnde Resilienz scheint sich breit gemacht zu haben und ein Gefühl des Misstrauens gegen „die da
oben“. Ein gewichtiger Grund für diese Entwicklung ist die Passivität der politischen Elite. Statt klare Kante zu zeigen stehen taktische Überlegungen und Angst vor Wählerverlust ım Vordergrund.
Und die naive Vorstellung, man könne mit den rechten auf Augenhöhe diskutieren. Die politische
Mitte hat mehr mit sich selbst zu tun, verstärkt durch die wirtschaftlichen und internationalen Widrigkeiten. Dadurch schwindet das Vertrauen in die Demokratie. Die Verteidiger der Demokratie
müssten laut sein, aber sie schweigen.

Frieden ist mehr als Abwesenheit von Krieg

Frieden ist Respekt vor jedem Menschen, Schutz von Minderheiten, ein friedliches Miteinander und vieles mehr.
Was jetzt nötig ist, ist kein „weiter so“, sondern ein Weckruf. Die politische Bildung muss renoviert werden. Unsere Erinnerungskultur darf nicht untergehen. Demokratie muss verteidigt werden. Und zwar nicht mit Sonntagsreden, sondern mit konkreten Maßnahmen. Mit konsequentem Vorgehen gegen verfassungsfeindliche Parteien welches in einem Parteienverbot endet.
Denn ein Ende des Friedens in Deutschland wäre das Letzte.

Heiner Grönwald

VonDer Redakteur

Tennet-Leitung: Das Sankt Florians Prinzip darf nicht siegen!

Die Tennet wollte aus nachvollziehbaren Gründen (vorhanden, geringere Kosten, schnellere Umsetzung) an der bestehenden Stromtrasse festhalten, was auch keine weitere Schädigung der Umwelt bewirkt (kein Eingriff in das Habitat Finsinger Bannwald, dadurch mögliche Gefährdung der Biodiversität von Pflanzen und Tieren und einer Beschädigung des Waldes als Wasserspeicher).
Das Vorgehen einiger Personen aus der Nachbargemeinde ist leider renitent. Bis in den Petitionsausschuss
des Landtages wurde Druck gemacht, um die Leitung ins Finsinger Holz zu verlegen. Klar brauche es eine neue Leitung wegen zunehmenden Strombedarfs, hören wir, aber doch nicht über Ottenhofener Fluren (das Gemeindesiedlungsgebiet ist weit von der Trasse entfernt). Die Tennet hat nun geprüft, ob die Leitung im Bannwald mit geringen Umweltschäden verlegt werden kann – und will das umsetzen! *
Nur durch Widerstand aus unserer Gemeinde kann das offensichtlich verhindert werden. Stoppen wir diesen Egoismus und das Sankt Florians Prinzip unserer Nachbarn. Unsere Waldfläche ist ein wichtiger Rückzugsort für Tiere und für Pflanzen und Wasserspeicher. Wie bedrohlich durch den Klimawandel die Hochwassergefährdung schon ist, haben wir in der Gemeinde letztes Jahr sehr augenscheinlich erlebt, als in Neufinsing eine Überschwemmung gerade noch vermieden werden konnte.

Der Wald selbst kann sich nicht wehren; den Schaden durch einen Eingriff tragen wir aber alle.
Melden Sie sich gerne, wenn auch Sie eine Initiative gegen die Finsinger Trasse unterstützen wollen.

Vielen Dank.
Marcus Kleiner


VonJosef Eichinger

Kommunalpolitik Finsing – Macher:Innen gesucht

Vielleicht hat sie der QR code hierher geführt, vielleicht eine Suchmachine, vielleicht ein Tipp von Freunden. Wir freuen uns auf jeden Fall über Ihren Besuch. Wir, das sind Leute die sich in Finsing in der Gruppe „SPD und Parteifreie“ zusammen geschlossen haben, um Kommunalpolitik zu machen.

Dann ist jetzt die beste Gelegenheit aktiv dabei zu sein, egal ob Parteifrei oder als SPD Mitglied, z.B. zur Unterstützung unserer Arbeit oder auch als Kandidat der Liste der SPD und Parteifreien. In der Kommunalpolitik sind Parteifarben nicht wichtig. Wichtig ist die richtige Motivation, der richtige Plan um die Gemeinde zu gestalten und voranzubringen.

16 Gemeinderäte und Gemeinderätinnen befinden in Ausschüssen und Gemeinderat über die verschiedensten Belange der Gemeinde. Jede Entscheidung hat Einfluss auf unser Leben in der Gemeinde, sei es über Schul- und Kindergartenplätze, Finanzen, Bauvorhaben, Radwege und wie wir unsere Vereine unterstützen. 16 Gemeinderäte aus den verschiedenen Gruppierungen Finsings. 15 davon sind eindeutig dem demokratischen Spektrum zuzuordnen, und das soll sich bei der nächsten Kommunalwahl in 2026 nicht ändern. Helfen Sie aktiv mit.

Neben den Gemeinderät:Innen wird auch ein neuer Chef oder Chefin für das Ratshaus gesucht. Unser derzeitiger Bürgermeister Max Kressierer wird sich nicht mehr zur Wahl stellen. Wer wird sein Nachfolger oder Nachfolgerin? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir unseren Wunschkandidatin oder Wunschkandidaten zunterstützen.

Auf Kreisebene vertritt seit mehr als 15 Jahren unsere Kreisrätin Gertrud unsere Interessen. Damit hat Gertrud Eichinger mit Abstand die allermeisten Erfahrungen in der Kommunalpolitik und darüberhinaus ein Netzwerk auf Kreis-, Bezirks- bin hinein in die Landtagsebene.

Viele von uns kennen Sie bereits durch den Ohrwurm, vielleicht sogar persönlich. Aktiv reinschnuppern ist an einfachsten zum Beispiel, über die Whatsapp Gruppe, um uns zu erzählen was Sie in Finsing ändern würden. Nutzen Sie die Gelegenheit egal ob 16, 18 oder über 80. Weil uns Kommunalpolitik wichtig ist.

VonDer Redakteur

ASJ Pressemitteilung zur Situation in Gaza vom 21/05/2025

ASJ ist die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen und fordert in ihrer Presseerklärung von 21.5.2025:

„Die ASJ fordert Israels Regierung erneut auf, die massiven Angriffe in Gaza zu stoppen und zugleich dauerhaft und ausreichend humanitäre Hilfe für Gaza zuzulassen. Es reicht nicht aus, soviel Versorgung zuzulassen, dass das Verhungern der Zivilbevölkerung verhindert wird – zumal die jüngst zugelassenen Lieferungen nicht einmal das absichern.

Auch das unbestrittene Recht Israels auf Selbstverteidigung setzt voraus, dass Verteidigungshandlungen als Reaktionen verhältnismäßig bleiben – die flächendeckende Zerstörung des Gaza-Streifens und das Aushungern der Bevölkerung können nicht verhältnismäßig sein. Offen geäußerte Vertreibungsszenarien der palästinensischen Zivilbevölkerung stehen außerhalb jeglichen völkerrechtlichen Maßes, das an jede Verteidigungshandlung anzulegen ist. Das Völkerrecht gilt für alle Staaten: Es muss Zivilisten schützen und zivile Infrastruktur schonen. Beides stellt Israel derzeit in Frage.“

Auch die Mitglieder des SPD Ortsverein Finsing haben sich in Briefen vom 1.1.2025, an die Parteigliederungen und ihrer Vertrete,r die menschenverachtende Methode der derzeitigen Regierung Israels angeprangert und eine klare Stellungsnahme der SPD gefordert.

Der israelischen Premier Netanyahu und sein Ex-Verteidigungsminister Gallant sind seit dem 21.11.2024 vom Internationalen Strafgerichtshof (ICC) der Kriegsverbrechen angeklagt. https://www.tagesschau.de/ausland/asien/haftbefehl-netanyahu-100.html
Das muss auch die SPD anerkennen und die Kontakte mit den Rädelsführern in Israel auf den Prüfstand stellen.

Es ist auch vollkommen inakzeptabel dass unser neue Kanzler darüber nachdenkt wie er sich mit dem angeklaten Premier Netanyahu in Deutschland treffen kann. Entsprechend der Anklage muss er zwingend den internationalen Strafgerichtshof überstellt werden, sollte Hr. Netanyaho deutschen Boden betreten. Da hilft auch nicht die viel missbrauchte Imunität nicht, wie in der Analyse der Fakten von LTO – Legal Tribune Online, nachgewiesen wurde.

LTO kommt in dem Artikel von Dr. Max Kolter vom 15.5.2025 zu dem Schluss:

Um einen Staatsbesuch von Israels Premier Benjamin Netanjahu zu ermöglichen, will Bundeskanzler Friedrich Merz notfalls den Haftbefehl des IStGH ignorieren. „Mittel und Wege“, eine Festnahme zu verhindern, gibt es – aber keine legalen.

Für unser Rechtsempfinden ist die Sache klar. Deutschland muss die Entscheidungen des internationalen Gerichtshof befolgen, wollen wir Willkür nicht Tür und Tor öffenen (siehe Beispiel USA unter Trump).

VonJosef Eichinger

Finsinger Ohrwurm Juni 2025.

Bald ist er fertig. Die aktuelle Ausgabe des Finsinger Ohrwurms.

Das Redaktionsteam hat wieder aktuelle Themen aufgegriffen die uns wichtig sind. Das Layout ist fast fertig und dann beginnt die Produktion.

Wenn jemand beim Verteilen an alle Haushalte helfen mag, ist er herzlich willkommen. Einfach eine E-Mail an Finsinger Ohrwurm Juni 2025.info@spd-parteifreie-finsing.de schicken.

Damit die Wartezeit nicht langweilig wird, hier der Link zu den bisherigen Ausgaben. https://www.spd-parteifreie-finsing.de/ohrwurm-reloaded/

Finsinger Ohrwurm Juni 2025.
VonJosef Eichinger

Gegen den Wahnsinn von AFD und Elon Musk

Wir brauchen DEINE Hilfe!
Gegen den Wahnsinn
der AFD und Elon Musk

Engagiere Dich!!

Wo? Am Besten bei der SPD, wenn Dir alle Bevölkerungsschichten und Fairness am Herzen liegt.

Denke darüber nach! Sonst bestimmen eines Tages andere über Dich und Deine Famile. Traue keinen versprochenen Patentrezepten. Am Ende zahlst Du die Zeche wenn wir alle falsch abbiegen.

Scanne den QR Code wenn Du SPD Mitglied werden willst oder klicke auf diesen Link (meine.spd.de).

Willst Du dich in Finsing engagieren, ohne gleich SPD Mitglied zu werden, dann wende Dich an uns als Parteifreier. Du bist Jederzeit bei unseren Treffen willkommen.

Wenn Du wissen willst was wir so tun und wie wir so ticken. Blättere durch unsere Beiträge der letzten Jahre, lies unseren Ohrwurm und Du wirst rausfinden wie unsere Gruppe so denkt.

Wir freuen uns auf Deinen Besuch.

Josef Eichinger,

VonDer Redakteur

Ramadama 22.3.2025 Ankündigung – Zusammen geht mehr!

Liebe Finsinger und Finsingerinnen,

wie im Veranstaltungskalender angekündigt, möchten wir Sie alle am Samstag den 22.3.2025 von 9-13 Uhr zum Ramadama einladen.

Der Frühling steht vor der Tür und es wird höchste Zeit, dass die Straßenränder, Plätze und Wege vom Unrat und Müll befreit werden. Niemand sieht gerne vom Wind verwehten Müll rumliegen.

Wir alle freuen uns über die aufwachende Natur, das frische Gras und die neuen Blumen.

Leider gibt es wieder zu viel Müll, Plastik und leere Flaschen, die nicht von selbst verschwinden.

Es freut uns Organisatoren sehr, mit Euch allen gemeinsam aufzuräumen. Mit der Fischerjugend, den Freiwilligen von SPD und Parteifreien und so vielen aus der Gemeinde wie noch nie zuvor.

In diesem Sinne sind alle herzlich eingeladen, beim Ramadama am 22.3.2025 mit anzupacken. Gerade jetzt tut es gut, etwas zusammen zu unternehmen. Mit der Genugtuung, dass es nach dem Frühjahrsputz mit voller Freude in den Frühling gehen kann.

  • Treffpunkt um 9 Uhr bei der Kapelle in Neufinsings Ortsmitte.
  • Die Fischerjugend startet bereits um 8 Uhr mit Treffpunkt Bürgerhaus Eicherloh
  • Wer sein Gebiet schon kennt, kann natürlich auch direkt dort starten.
  • Wer noch nicht weiß, wo seine Hilfe am meisten Sinn macht, meldet sich einfach in der WhatsApp-Gruppe an, um näheres zu erfahren
  • Um 11:30 Uhr ist dann offiziell Schluss mit der Arbeit, sodass noch Zeit mit dem Einsammeln der Säcke und Fundstücke bleibt. Bitte beschreiben Sie die Orte, wo die vollen Säcke liegen z.B. mit einem Foto in WhatsApp oder per E-Mail
  • Gegen 12:00 Uhr treffen sich ALLE am Sportheim – jetzt Vereinsheim – in Neufinsing.
  • Gemeinsame Brotzeit mit Geschichten zu Fundsachen und Seltsamkeiten

Wenn Sie mitmachen wollen, melden Sie sich bitte vor dem 22.3. per E-Mail bei Info@spd-parteifreie-finsing.de, Gruppe „Ramadama-in-Finsing“ in WhatsApp und Threema bis spätestens 22.3.2025 an.

Ramadama 22.3.2025 Ankündigung - Zusammen geht mehr!

Fall Sie direkt zum „Tatort“ aufbrechen, geben Sie uns bitte Bescheid, wo sie Unterwegs sind, um zu vermeiden, dass andere auf dem gleichen Abschnitt eingeteilt werden.

Aktuelle Fotos und Selfies von Müll und Unrat sind gerne willkommen. Bitte per E-Mail, Threema, WhatsApp schicken. Die schönsten Fotos und Selfies kommen in unsere Internet-Bildergalerie – Euer Einverständnis vorausgesetzt.

Wir bedanken uns schon mal im Namen aller Naturfreunde und Mitbürger für die Teilnahme am Ramadama 2024 und die sauberen Wege, Plätze und Straßenränder.

Das Organisationsteam: Josef Eichinger, Heiner Grönwald von der SPD und Parteifreien Finsing und Christian Albert mit der Fischerjugend

VonJosef Eichinger

Traditionelles Neujahrsfeuer 2025

Feuer & Flamme für Werte die Verbinden“

Liebe Freundinnen und Freunde des traditionellen Neujahrsfeuers,

wir freuen uns sehr, wenn Sie mit uns das Motto mit Leben füllen. Gerade nach den beunruhigenden Ereignissen des Jahres 2024 muss es uns allen ein Anliegen sein, für Frieden und Toleranz und gemeinsame Werte einzustehen. Gemeinsames und Offenheit als Grundlage des Friedens.

Am 6.1.2025 ab 16 Uhr an der Kapelle in Neufinsing

  • Gemeinsames, entspanntes Miteinander – für die ganze Familie
  • Chili con Carne, Chili sin Carne, Leckeres Stockbrot am Feuer und übrige Plätzchen.
  • Glühwein, Punsch sowie Bier und Saft
  • Friedenslicht aus Bethlehem. Wie jedes Jahr zum Mitnehmen und vielleicht kommen auch noch die Sternsinger vorbei.

Willkommen ist auch, wenn ihr die Gelegenheit beim Schopf ergreifen wollt um zu Singen, zu Musizieren oder gar Poetry-Slam vorzutragen.

Wir freuen uns über einen Obolus für Speis und Trank und vor allem über gute Gespräche und viel gemeinsame Freude rund um die Feuerstellen.

Und wenn es terminlich passt, gibst ein ein treffen mit den beiden Bundestagskandidaten.
Bleiben Sie vor allem gesund und blicken Sie gemeinsam mit uns mit Optimismus und Frieden im Herzen in das Jahr 2025.

Im Namen der SPD und Parteifreien Finsing sowie B‘90/Die Grünen Finsing