Werte, Themen und Arbeitsgruppen

VonDer Redakteur

Was braucht Finsing, um lebendig und zukunftsfähig zu bleiben?

Die nächsten Kommunalwahlen stehen an, und die Bürgerinnen und Bürger dürfen am 8. März 2026 ein neues Gemeinderatsgremium und ein neues Gemeindeoberhaupt wählen.

Gute Rahmenbedingungen für ein gutes, gesundes Miteinander

Die gute Nachricht vorweg: Wir haben hier in Finsing insgesamt eine gute, bisweilen sehr gute Infrastruktur mit unserer Schule, den Kindertageseinrichtungen, den gemeindlichen Einrichtungen für Vereine, Sport oder die Bücherei, die Ortsmitte, das Gewerbegebiet.

Hinter all diesen Maßnahmen muss in meinen Augen eine Zielrichtung stehen: für was und für wen tun wir das?

Für einen leicht handhabbaren Alltag mit Einkaufen, Gesundheit, Besorgungen, für genau die richtig passenden Bildungs- und Betätigungsmöglichkeiten unserer Kinder und Jugendlichen, für einen wohltuenden Ausgleich in Sport und Kultur – eben für ein gutes und sicheres Daheimsein und ein wertschätzendes Miteinander mit Freunden und Nachbarn. Hört sich simpel an, ist es aber selten.

Die Gemeinde aus allen Blickwinkeln betrachten

Alter, Wohnumfeld, Familienstand, aber auch ganz persönliche Notwendigkeiten und Interessen machen unterschiedliche Rahmenbedingungen erforderlich. Mir ist wichtig, einem möglichst großen Kreis gerecht zu werden und im besten Fall Nutzen für mehrere Gruppen zu schaffen. Das bedeutet viel miteinander sprechen, unterschiedliche Blickwinkel einnehmen und gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung ausbalancierte und finanzierbare Lösungen zu entwickeln.

Gertruds Stationen im Gemeinderat:

  • Seniorenreferentin (seit 2020),
  • Jugendreferentin (2008 bis 2020).
  • Mitglied: Finanzausschuss,
  • Rechnungsprüfungsausschuss (seit 2014 Vorsitzende),
  • Planungsausschuss,
  • Ausschuss für Familie und Kultur,
  • Bauausschuss. Ortsmitte Neufinsing seit 2008 politisch mitgestaltet. 2010 bis 2012 AG „Friedhof Neufinsing“.
  • Betreuung Adventsmarkt seit 2008 bis heute 2025.
  • Von 2014 bis 2020 Dritte Bürgermeisterin

Da bring ich viel Erfahrung aus dem Finanz- und dem Rechnungsprüfungsausschuss mit.“

Schwerpunkte

Aus den vergangenen Jahren ergeben sich schon einige große Maßnahmen für die kommende Periode: die Sanierung des Kindergartens Am Park in Eicherloh, die Regenwasserkanalisation in Finsing, der Radweg am Kirchenweg, um die wichtigsten zu nennen.

Darüber hinaus sehe ich als wichtige Aufgaben, zu denen wir Antworten finden müssen:

  • Möglichkeiten für Wohnraum schaffen, den sich Jung und Alt auch leisten können.
  • Mehr unterschiedliche Angebote für Jugendliche, damit jede und jeder etwas für sich in unserer Region finden kann. Deshalb macht z. B. ein Jugendforum Sinn.
  • für das Vereinsheim bzw. Bürgerhaus im Gebiet Sport in Neufinsing muss endlich eine Entscheidung gefällt werden.

Grundsätzliche Kriterien

Bei allen Vorhaben stehen für mich Bei allen Vorhaben stehen für mich auch immer Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Umweltschutz und Klimafreundlichkeit als Kriterien im Fokus. Schließlich leben wir nicht nur im Hier und Jetzt.
Damit das auch langfristig gelingt, braucht’s viel Kommunikation: Miteinander reden z. B. in Bürgersprechstunden, transparente Darstellung der Entscheidungsfindung und mehr
Bürgerbeteiligung. Das ist mein Weg, miteinander umzugehen. Das ist meine Essenz aus rund 20 Jahren
Kommunalpolitik in Finsing und dem Landkreis Erding.

Sind das auch Ihre Kriterien für eine gute Bürgermeisterin oder einen guten Bürgermeister?

SPD und Parteifreie Finsing sehen in mir eine sehr geeignete Kandidatin für das höchste Amt der Gemeinde, was mich mit großem Dank erfüllt. Gespräche mit vielen, vielen Menschen während der vergangenen Monate haben mich in diesem Entschluss bekräftigt. Denn es ist für mich ein inspirierendes Ziel, gemeinschaftlich an einem Finsing zu arbeiten, das stark bleibt – und menschlich.

Ihre Gertrud Eichinger

VonKarola Eibl

Von Aufgaben und Problemen – Die Kreisrätin Gertrud Eichinger in Gespräch mit Karola Eibl

Es gibt keine Probleme, nur Aufgaben, heißt es so schön. Aber versuchen Sie mal den Wahlzettel für den Kreistag in der Wahlkabine auseinanderzufalten. Da wird aus der Aufgabe doch ganz schnell ein Problem. So viele Kandidatinnen und Kandidaten, die man alle einzeln wählen kann. Ganz schön schwierig. Und – ganz ehrlich – wer weiß schon, was der Kreistag so alles macht?

Fragen wir doch einfach bei Gertrud Eichinger nach, unserer langjährigen Finsinger Kreisrätin

Gertrud, kannst du ganz kurz und knapp erklären, was der Kreistag eigentlich ist?

Ganz einfach: Die Volksvertretung des Landkreises, in unserem Fall also des Landkreises Erding. Der Kreistag bildet die zweite kommunalpolitische Ebene. Hier werden Aufgaben übernommen, die die einzelnen Gemeinden nicht bewältigen könnten.

Welche Aufgaben sind das? Kannst du uns Beispiele nennen?

Der Kreistag beschäftigt sich mit Fragen wie z.B.: Wollen wir ein Krankenhaus in gut erreichbarer Nähe? Sollen unsere Kinder gute weiterführende Schulen besuchen können? Und mit Bussen dort hin- und zurück gebracht werden? Wird unser Müll passend entsorgt? All das wird von ehrenamtlichen Kreisrätinnen und Kreisräten politisch beraten und entschieden

  • Gertrud Eichinger war in den bisherigen drei Perioden in folgenden Ausschüssen ordentliches Mitglied:
  • Bildungs-Ausschuss, Kreisausschuss,
  • Ausschuss für Klima, Natur, Struktur, Umwelt und Verkehr,
  • stellvertretend im Krankenhaus-Ausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss.
  • 2014 bis 2020 weitere Stellvertretende Landrätin

Und um die Finanzierung all der Dinge kümmert sich dann der Landrat als Geschäftsführer?

Ja, schön wär’s. Ganz so einfach ist es nicht. Die Finanzierung muss natürlich VOR der Entscheidung von den Kreisräten und Kreisrätinnen mit bedacht und beraten werden.

Ach ja, die Kreisumlage …

Genau, die war ja auch schon mal Thema im „Ohrwurm“. Und es stimmt, die Kreisumlage ist hier im Landkreis mit über 53% nicht gerade niedrig. Das ist das Geld, das die einzelnen Städte und Gemeinden an den Landkreis zur Bewältigung all der Aufgaben, die ich vorher genannt habe, bezahlen.

Puh, ist wirklich heftig. Die Gemeinden haben ja auch noch ihre kommunalen Aufgaben zu erfüllen.

So ist es. Deshalb spielen bei den Beratungen im Kreistag immer Einsparmöglichkeiten eine wichtige Rolle.

Konkret?

Konkret muss z.B. darüber beraten werden, ob im Erdinger Krankenhaus evtl. Abteilungen mit Freising oder Ebersberg zusammengelegt werden können. Oder beim ÖPNV, den wir grundsätzlich gerne vorantreiben wollen, müssen wir uns bei jeder Linie, die wir ausbauen, fragen, ob das auch finanzierbar ist, denn der Landkreis muss jedes Jahr ein millionenschweres Defizit gegenüber dem MVV ausgleichen.

Du sitzt jetzt schon seit 17 Jahren im Kreistag. Gibt es da etwas, wo du dich besonders für Finsing einsetzen konntest?

Was mich persönlich besonders freut, ist die Entwicklung für das neue Baugebiet in Eicherloh. Im Kreistag musste beschlossen werden, die Fläche aus dem bestehenden Landschaftsschutzgebiet zu nehmen, ein
langwieriger Prozess in meinem Ausschuss mit einigen Hürden. Und doch ist es mir gelungen, mit klaren Argumenten auch zögerliche Ratskollegen von der Sinnhaftigkeit des Baugebietes zu überzeugen. Einfach gut, wenn eine Gemeindebürgerin im Gremium direkt aus der Perspektive vor Ort berichten kann. Schließlich haben wir im Gemeinderat dieses Projekt schon seit rund 20 Jahren verfolgt – jetzt endlich kann es umgesetzt werden.

Es ist also schon gut, wenn wir eine Vertretung im Kreistag haben. Wirst du denn wieder kandidieren?

Ja, denn Kreisrätin sein, ist für mich ein ganz wichtiges Ehrenamt für Finsing. Und, weil alle Gemeinden
am liebsten direkt vertreten sein und mindestens einen der 60 Ratssitze ergattern möchten, muss der Stimmzettel zwangsläufig so groß sein. Die Aufgabe für die Wählerinnen und Wähler besteht darin, die Personen, die für die eigene Kommune von Bedeutung sein könnten, anzukreuzen. Die
Herausforderung ist nur die Handhabung mit dem Wahlzettel, aber auch das sollte zu schaffen sein.

Wir werden das hinkriegen und bedanken uns herzlich für deine Ausführungen

VonJosef Eichinger

Trauer um unseren Freund und Gründer des SPD Ortsvereins Erwin Hetz

Wir sind alle betroffen von der Nachricht, dass unser Freund und Parteimitglied Erwin Herz am 31.10.2025 verstorben ist. Erwin war nicht nur ein Mitglied, er war einer der 10 Gründer des SPD Ortsvereins und seit dem 13.10.1967 immer mit dabei, davon sogar 7 Jahre als Ortsvorsitzender. Tatkräftig, mit guten Ratschlägen und als guter Geist und Unterstützer. So oft es ihm möglich war, hat er bis zu Letzt an den Treffen des Ortsvereins teilgenommen. Sein Platz wird nun für immer leer bleiben.

Erwin trat am 1.6.1967 der SPD und feierte dieses Jahr 58 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Insgesamt war er 16 Jahre im Finsinger Gemeinderat. Von 1972 bis 1980 um nach einer kurzen Unterbrechung von 1990 bis 1996 sein Wirken für die Gemeinde fortzusetzen. Zwei mal hat er für das Bürgermeisteramt kandidiert. Unzertrennlich mit seiner lieben Frau Heidemarie auch in politischen Belangen verbunden, übernahm Heidemarie für eine volle Periode als erste, demokratisch gewählte Frau im Finsinger Gemeinderat, seinen Stuhl um ihrer beider Werk fortzuführen.

Wer sich für mehr aus dem Leben von Erwin Herz interessiert, dem sei die Lektüre unserer SPD Chronik Trauer um unseren Freund und Gründer des SPD Ortsvereins Erwin Hetzempfohlen die wir zum 50jährigen Jubiläum des Ortsvereins erstellt haben.

Seine Eltern stammen aus dem Südentenland und trotz der schwierigen Startbedienungen schuf er sich mit viel Fleiß und Weitblick ein Paradies für sich und seine gossen Familie. Er war über Jahrzehnte ein engagiertes und sehr geschätztes Mitglied in einer Vielzahl von Vereinen, die ihm am 12.11.2025 auf seiner letzten Reise zum Grab auf dem Friedhof in Eicherloh begleiteten. Natürlich war auch die aktuellen und früheren Vorstände des SPD Ortsvereins mit bei der Beerdigung.

Noch viel mehr über sein reges gesellschaftliches Leben und sein Engagement für Eicherloh und Finsing kann man in der „Chronik der Gemeinde Finsing, Teil I: Eicherloh“ nachlesen.

Ein wahrhaft reger und über alle Massen engagierter Freund, Familienvater und Bürger von Finsing mit einem ausgezeichneten moralischen und menschlichen Kompass

Bild anlässlich der 50 Jahr Feier des SPD OV. (c) 183a2975-3839-4ba1-ae58-e737bb69bd8c.jpg © Mot
Erwin Hetz, 4. von Links und Heidemarie Hetz 3. von links. Übergabe der Urkunde zur 50-jährigen Mitgliedschaft bei der SPD, anlässlich der 50 Jahr Feier des SPD OV 2017. (c) 183a2975-3839-4ba1-ae58-e737bb69bd8c.jpg © Mot

VonJosef Eichinger

Ultra Spannender Herbst

Was alles so geschehen ist und noch passieren wird

Früher gab es das Sommerloch. Das ist wohl vorbei. Auch in den heissen – und manchmal verregneten – Tagen hat sich in unserer Gemeinde was getan.

Hier ein kurzer Infoblog zu

Unterschriftenaktion – Nein zur Tennet Trasse und Ja zum Finsinger Bannwald

Alle sind geflasht von dem Erfolg. Weit über 700 Unterschriften. Ein unglaubliches Bekenntnis der Gemeinde zu unserem Bannwald und ein klares Votum für Bürgerbeteiligung. So soll es sein!

Was passiert nun weiter mit den Unterschriften? Wann werden Sie an die Politiker und Entscheider übergeben? Genaue Termine werden im Gemeindeblatt veröffentlicht. So ist eine Ortsbegehung von den Initatoren geplant bei der alle Interresierten sich den Finsinger Bannwald und den Ort der zukünftigen Hochspannungsleitung anschauen können.

Die Pläne von Tennet werden im Herbst öffentlich einsehbar sen, so dass sie offiziell kommentiert werden können. Vermutlich wird dies im November sein. Das ist dann eine gute Gelegenheit den Standpunkt der Finsinger Bürger klar zu machen.

Tennet schreibt dazu auf seiner Internetseite: https://www.tennet.eu/de/projekte/oberbachern-ottenhofen – Stand 5.9.2025: „Verfahren soll im Herbst beginnen: In dieser Phase kann die Öffentlichkeit die Planungen digital einsehen und Einwendungen einreichen. Unser Projektteam wird die Offenlage auch mit Infoveranstaltungen vor Ort begleiten. Sobald der Termin feststeht, werden wir alle Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer anschreiben und über die Termine informieren.

Vorboten des Kommunalwahlkampfs

Am 8. März 2026 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Für die Finsinger Bürger gilt:

  • Neue Bürgermeisterin / Bürgermeister
  • 16 Gemeinderätinnen / Gemeinderäte
  • Landrätin / Landrat
  • Kreisrätinnen und Kreisräte

Finsing ist seit mehr als 10 Jahren durch Gertrud Eichinger vertreten und hat durch ihren Einfluss schon einiges für Finsing bewirkt.

Schon im Sommer hatten die SPD und Parteifreien in einer öffentlichen Sitzung wichtige Themen der Gemeinde erarbeitet. Diese gemeinsame, parteiübergreifenden Gespräche sind wesentlich, um die Zukunft von Finsing zu gestalten. Parteipolitischer Zank und die Streitereien auf Bundesebene sind für unsere Arbeit in der Kommunalpolitik eher hinderlich.

Wir freuen uns über engagierte Leute, die gerade in der heutigen Zeit, aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitarbeiten. Wenn ihr Lust habt mitzumachen, meldet euch einfach per email an info@spd-parteifreie-finsing.de oder kommt zu underen Treffen (Termine).

Wir als SPD und Parteifreie bereiten uns inhaltlich und personell auf den beginnenden Wettbewerb um die Stimmen aller Finsinger vor. Für den Gemeinderat, aber auch für den Kreistag, denn viele Aufgaben sind Zuständigkeiten des Landkreises wie z.B. ÖPNV, weiterführende Schulen, Abfallwirtschaft, Krankenhaus, usw.

Übrigens ist es immer wieder verwunderlich, dass selbsternannte politische Experten nicht wissen, welche kommunale Ebene wofür zuständig ist und dass Landes- und Bundesangelegenheiten NICHT im Gemeinderat entschieden werden können.

Neue Auflage des Ohrwurms in Vorbereitung

Unser Ohrwurm – reloaded. Das Redaktionsteam erhielt viel Zustimmung und Zuspruch zu den letzen Ausgaben. Alle Ausgaben sind online erhältlich.

Wir packen es wieder an. Themen haben wir bereits gesammelt. Wie jedesmal müssen wir uns sehr anstrengen all die wichtigen und intersannten Themen auf 4 DINA4 Seiten unterzubringen.

Wenn Sie ein Anliegen haben, wir finden bestimmt noch Platz dafür. In der Herbstausgabe oder im Frühling.

Bleiben Sie gespannt.

VonJosef Eichinger

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz

Wir erinnern uns, noch im Frühjahr waren wir der Meinung dass die neue Hochspannungstrasse von Tennet entlang der bestehenden Trasse verlaufen wird.
Dann kam der Hammer. Die Trasse soll jetzt doch durch den Bannwald, das Finsinger Holz gebaut werden.
Bereits in früheren Ausgaben des „Ohrwurm Reloaded“ wurde das Thema erkannt.

Jetzt ist bereits 5-vor-12. Eine Gruppe von Leuten hat eine Unterschriftenaktion gestartet.

Am 12. July waren sie vor Ort und haben um Unterstützung durch die Passanten in der Ortsmitte beim Parkplatz vom Netto geworben.
Die Resonanz war hervorragend. Nicht wenige kamen extra zur Unterschrift zum Infostand.

Natürlich werden wir nicht nachlassen und bitten deshalb um Ihre Unterstützung. Unser Ziel sind 650 Unterschriften.

Die Gemeinde unterstützte die Aktion und hatte Tische im Rathaus bereitsgestellt an denen die Listen auslagen.

Als Ergänzung zu den beiden Terminen am Netto boten die Veranstalter am Samstag danach beim Metzger die Möglichkeit zu unterschreiben und sich über die Sachlage kundig zu machen.

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz

Jetzt geht es darum die nächsten Schritte zu planen. Es ist eine Vorort Termin geplant mit einer Begehung des kritischen Waldabschnitt damit sich jeder einzelne einen Eindruck vor Ort machen kann.

Bis spätestens Mitte September sollen die gesammelten Unterschriften Politikern und Landtagsabgeordneten, sowie den zuständigen Behörden überreicht werden.

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz
Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz
VonJosef Eichinger

Erstmalige Verleihung des Umweltpreises

Gut Ding will Weile haben

Wir gratulieren von Herzen Josef Höschl und Elisabeth Fuß, die stellvertretend für den Verein für
Gartenbau und Landschaftspflege den Umweltpreis erhielten. Der Obst- und Gartenbauverein steht
für das gemeinsame Engagement seiner Mitglieder zur Erhaltung und Weiterentwicklung unserer Kulturlandschaft.

Vor 16 Jahren übernahm Elisabeth Fuß den Vorsitz dieser Gemeinschaft, die Natur, Gesundheit und
aktives Miteinander ın den Mittelpunkt stellen, und leistete unverzichtbare Beiträge zum Gemeindeleben.
Wir, die SPD und Parteifreien Finsing, wollen außerdem Hr. Höschl ehren, durch dessen unermüdlichen Einsatz die Neuanlage, Pflanzung und Pflege der Streuobstwiese am Spielplatz Ziegler-/Lerchenweg, die Verjüngung der Obstbaumbestände im Pfarrgarten und verschiedener Privatgärten, erst möglich wurde. Unbestritten ein Beitrag zur Vergrößerung der notwendigen Biodiversität ım Gemeindegebiet und darüber hinaus.

Ein langer Weg vom Beschluss zur Verleihung

Wir erinnern uns. Der Umweltpreis wurde 2010 auf unseren Antrag hin, nahezu einstimmig vom Gemeinderat beschlossen. Das ist nun 15 Jahre her. Am 30.6.2024 beantragten wir wiederum die Vergabe des Umweltpreises der Gemeinde Finsing. Ein früherer Antrag auf die Verleihung des Umweltpreises wurde damals vom Gemeinderat auf Nimmerwiedersehen an das Landratsamt überstellt.
Umso mehr freut es uns, dass der derzeitige Gemeinderat den Wert eines Umweltpreises erkannt hat und die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereıins, vertreten durch zwei verdiente Gemeindebürger, damit auszeichnet.

Herzlichen Glückwunsch. Wir sind gespannt, wer nächstes Jahr nominiert wird.


Josef Eichinger

VonDer Redakteur

Spazierrunden für jung Gebliebene

„Mei, bei eich im Garten is aber schee“, beginnt so manches Gespräch über den Gartenzaun. Und Gabi
Kneißl hatte den neugierigen Zaungästen gleich ein paar frisch gepflückte Kirschen angeboten und etwas zu ihren Hühnern erzählt.
Seit nunmehr vier Jahren treffen sich Spazierfreudige alle zwei Wochen, um gemeinsam die Natur zu genießen und gesellige Stunden zu verbringen. Die Initiative, die zu Corona-Zeiten von mir als Seniorenreferentin ins Leben gerufen wurde, hat bereits über 100-mal stattgefunden und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit.
Die Gruppe setzt sich aus einer bunten Mischung von Neuzugezogenen und Einheimischen zusammen, im Alter von 60 bis 91 Jahren. Bei jedem Wetter finden sich die Teilnehmenden zu einem Spaziergang zusammen, der je nach Bedarf eine halbe oder eine Stunde dauert. Doch am liebsten wird die gemeinsame Zeit durch eine gemütliche Einkehr bei Kaffee und Kuchen verlängert.

Spaziergänge mit interessanten Einblicken vor Ort

Die Spaziergänge sind gespickt mit interessanten Besichtigungen vor Ort. So wurden bereits Alpakas besucht, die Schreinerei Kufer besichtigt und Altbürgermeister Heini Krzizok führte durch die Kapelle.
Auch Bürgermeister Max Kressirer ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe zu begrüßen.
Weitere Highlights waren Besuche bei der Feuerwehr, ım Rathaus-Archiv bei Ernst Bichlmeier und Christa Spitzweck, im Obstgarten Buchmann, auf der Landesgartenschau und der Badeweiher am Kirchenweg. Auch der Zehmerhof und der Koasa-Weiher standen schon auf dem Programm, sowie gemeinsam
Spielen mit den „Waldfüchsen“ in der Kindergarten-Naturgruppe.
Ein besonderer Dank geht an die Feuerwehr Finsing, die ihr Stüberl öffnet, sowle an Philli und Helga, die regelmäßig für Kaffee und Kuchen sorgen.

Unabhängig vom Grad der Mobilität ist jeder willkommen

Die gemeinsamen Spaziergänge bieten nicht nur die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen, sondern auch, neue Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen. Besonders für Neuzugezogene ist es eine wunderbare Gelegenheit, ungezwungen Anschluss zu finden. Auch wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, ist herzlich eingeladen, einfach nur zum „Kaffee-Ratsch““ zu kommen.

Die Spaziergänge für Senioren in Finsing und Neufinsing sind ein lebendiges Beispiel dafür, wıe aus einer
Notlage heraus eine bereichernde und nachhaltige Initiative entstehen kann. Sie zeigen, dass Bewegung an der frischen Luft und gesellige Stunden in Gemeinschaft doppelt so viel Spaß machen.


Gertrud Eichinger

VonDer Redakteur

Servus ich bin’s – der Ohrwurm

Ist das nicht schön? Ich liebe den Frühling.
Die Vögel zwitschern, zartes Grün lässt die Bäume leuchten und überall am Straßenrand bahnen sich bunte Blüten ihren Weg.
Herrlich.
Obwohl – beim genaueren Hinschauen zeigt sich, dass es nicht nur Blumen sind, die bunte Farbtupfer am
Straßenrand hinterlassen, sondern auch jede Menge Verpackungen. Der „Schachterlwirt“ lässt grüßen. Den
Schachterlwirt kennen Sie, oder? Das ist der mit dem goldenen M, der all seine Speisen und Getränke in
Schachterl verpackt. Praktisch ist das, einfach zum Mitnehmen und im Auto zu verspeisen.
Eins will mir dabei aber nicht in den Kopf: Die vollen Schachterl können im Auto transportiert werden, aber wenn sie dann leer sind? Warum dann nicht mehr? Es sieht jedenfalls so aus als müssten diese sofort und umgehend entsorgt werden. Fenster auf und raus damit!
Warum? Ist mitnehmen bis zum nächsten Abfalleimer wirklich so schwierig?
Das betrifft natürlich nicht nur die Verpackungen mit dem goldenen M, auch Alufolie, die mal Leberkassemmeln enthielt, glitzert in der Sonne; und Flaschen jeder Art, vom kleinen Feigling bis zur großen Wodkapulle ist alles zu finden.
Liebe Leut, das muss doch nicht sein. Denkt doch mal weiter. Wenn bei den Mäharbeiten dann alles zerhäckselt wird, landet es tiefer in der Erde, wird von Microorganismen aufgenommen und landet letztlich wieder auf dem Esstisch oder im Schachterl. Das will doch niemand.
Leit seid’s g’scheid und nehmts euern Dreck mit, damit der umweltfreundlich entsorgt werden
kann.
Und dann können wir alle das bunte Frühjahr umso mehr genießen!
Euer Ohrwurm
(Karola Eibl)

VonDer Redakteur

Führen alle Wege nach Finsing?

Unsere Gemeinde befindet sich nicht nur in einer reizvollen, ruhigen und naturnahen Umgebung am Rande von Speichersee und Isarkanal, sondern auch in einer strategisch günstigen Lage. Kreisstadt, Landeshauptstadt, Flughafen und Messe sind mit dem Auto über das ausgebaute Strahlennetz gut und bequem erreichbar.
Trifft das Sprichwort des alten Roms zu, wenn es um den Öffentlichen Nahverkehr unserer Gemeinde geht? Dank der vorhandenen Buslinien 262 und 568 werden Markt Schwaben ım Osten, die Messestadt Riem ım Süden und Erding im Norden werktags mit Finsing verbunden. Richtung Westen jedoch und somit zum Münchner Norden besteht bisher noch keine direkte Anbindung. Nur durch umständliche und zeitraubende Umstiege ist dieser Bereich mit dem MVV zu erreichen. Wir sehen hier ein Defizit und wollen den Ausbau vorantreiben.

Ein Expressbus ist zum Vorteil aller Standorte

Die aufstrebenden Orte Ismaning und Garching sind seit Jahrzehnten wichtige Standorte für Unternehmen sowie für Schulen und Hochschulen. Dort befinden sich drei U-Bahnstationen (Hochbrück, Garching, Campus) sowie der S-Bahnhof. die eine weitreichende Anbindung ermöglichen.
Eine bessere Ringverbindung zwischen dem Osten und dem Norden des Münchner Umlands 1st unbedingt erforderlich. Die Einführung einer neuen Buslinie mit nur wenigen Haltestellen (Expressbus), die die zwei wichtigen S-Bahnhofe Markt Schwaben und Ismaning über Finsing anbindet, würde nicht nur Berufstätige und Studierende aus unserer Gemeinde, die sonst auf ein Auto angewiesen sind, entlasten. Auch viele andere Pendler, die mit der Regionalbahn oder S-Bahn die stark überlastete Münchner Stammstrecke nutzen, könnten davon profitieren.
Die Vorteile liegen auf der Hand: eine Verkürzung der Fahrzeit, eine Entlastung der Straßen und somit auch ein wichtiger Beitrag für unsere Umwelt. Für die zuständigen Verkehrsbetriebe ist sicherlich auch der wirtschaftliche Aspekt entscheidend, der von einer vernünftigen Auslastung der geplanten Linie abhängt.

Deshalb schlagen wir vor, Verhandlungen mit den Trägern des öffentlichen Nahverkehrs und der Betroffenen Gemeinden und Städte zu führen mit dem Ziel, die Möglichkeiten im Zuge einer Machbarkeitsstudie auszuloten.


Christian Meilhaus

VonJosef Eichinger

Einladung zum öffentlichen Treffen von SPD und Parteifreien

Nur Gemeinsam bewegt sich was! Packen wir es an!

Einladung zum öffentlichen Treffen von SPD und Parteifreien und Wahl der Delegierten für die SPD Aufstellungskonferenz zur Kommunalwahl 2026

am Dienstag den 1.07.2025 um 19.30 Uhr
im Pelekanos, Neufinsing

Hallo liebe Freunde und Freundinnen der Kommunalpolitik und liebe SPDler,

wir, die Gruppe aus SPD und Parteifreien, möchten euch zum öffentlichen Treffen im Restaurant Pelekanos Neufinsing (Grieche) einladen.

Das ist die Gelegenheit aktiv die Gemeinde mit zu gestalten. Als SPD und Parteifreie freuen wir uns über interessierte Mitstreiter, die kein Parteibuch haben.

  1. Begrüßung und Beschluss der Tagesordnung (Akklamation)
  2. Wir wollen über Kommunalwahl 2026 reden.
  • Was braucht unsere Gemeinde Ihrer Meinung nach? Was würden Sie gerne ändern?
  • Was sollen die Schwerpunkte für die nächsten 6 Jahre und darüber hinaus sein?
  • Wer könnte sich vorstellen im Gemeinderat oder Kreistag zu wirken?
  1. Wahl der Delegierten (2) für die Aufstellungskonferenzen zur Kommunalwahl 2026
  2. Ohrwurm Re-loaded
  3. Sonstiges, nächster Termin
  4. Geselliges Beisammensein

Wir freuen uns, wenn Sie kommen und vielleicht sogar einen netten Gast mitbringen. Wir freuen uns über Parteifreie jeden Alters (16, 36, 66 oder 96), denn Finsing geht uns alle an.

Wenn Sie verhindert sind, schauen in unserer Whatsapp Gruppe, FB oder unsere Internetseiten rein, um mehr zu erfahren oder schreiben sie eine E-Mail.

Sagen Sie es bitte weiter! Ihren Kindern, Nachbarn und Freunden, denn nicht alle lesen das Mitteilungsblatt.

Um uns besser und einfacher kennen zu lernen können Sie ganz einfach und unverbindlich unserer WhatsApp Gruppe beitreten. whatsapp Gruppe zum Kennenlernen von SPD und Parteifreie Finsing

Herzliche Grüße und bis bald, Euer Josef Eichinger

Vorsitzender des SPD Ortsverein Finsing – j.eichinger@web.dewww.spd-parteifreie-finsing.de

P.S. Der Veranstalter behält sich vor Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung auszuschließen

VonJosef Eichinger

Rennstrecke am Steinfeld – das war einmal

Es ist geschafft! Ein neues Ortsschild begrenzt die Höchstgeschwindigkeit an der Straße „Am Steinfeld“ auf 50km/h. Wir von SPD und Parteifreien Finsing freuen uns, dass unserem Antrag von 2020 entsprochen wurde, mit dem wir gebeten hatten, die Geschwindigkeit auf 50km/h zu beschränken. Zur Erinnerung: Die Straße „Am Steinfeld“ist die Zufahrt zum Friedhof, dem Restaurant, der Gokart-Arena, dem Waldkindergarten sowie der gesamten Sportanlage. Sie befand sich bisher außerhalb der Gemeindegrenzen wodurch Fahrzeuge bis zu 100km/h fahren durften.

Neues Ortsschild begrenzt auf 50 km/h

Das stellte ein unzumutbares Risiko für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. Die Straße ist schmal, hat weder Rad- noch Gehweg und wird von Fußgängern, Fahrradfahrern und als Schulweg benutzt.Es war den Antragstellern bewusst, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung einer Straße außerhalb der Gemeindegrenzen nur im Einklang mit den Verordnungen, und nach Genehmigung durch das Landratsamt, umgesetzt werden kann. Bürgermeister Max Kressierer schlug bereits kurz nach Antragstellung vor,beim Landratsamt ein Ortsschild für die Straße zu beantragen um damit dem Antrag auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50km/h zu entsprechen. Nach einigen Wirrungen entsprach das Landratsamt dem Vorschlag und nun steht das neue Ortsschild. Wir hätten das Ortsschild etwas weiter in Richtung Neufinsinger Straße platziert, aber jetzt freuen wir uns, dass nach vier Jahren dieser Antrag die Sicherheit in Finsing verbessern hilft

.Josef Eichinger

VonDer Redakteur

80 Jahre Frieden — Ein Garant für Demokratie?

Wir blicken auf 80 Jahre Frieden zurück — ein historisches Geschenk, zugleich Mahnung, nicht Garantie.
Denn gerade in den letzten Jahren wird deutlich: Frieden bedeutet nicht automatisch Stabilität und Demokratie ist nicht unverwundbar.
Mit dem Erstarken rechtsextremer Parteien wie der AfD, zunehmender Normalisierung völkischer und nationalistischer Rhetorik, stellt sich eine beunruhigende Frage: Haben wir aus der Geschichte wirklich gelernt?
Mangelnde Resilienz scheint sich breit gemacht zu haben und ein Gefühl des Misstrauens gegen „die da
oben“. Ein gewichtiger Grund für diese Entwicklung ist die Passivität der politischen Elite. Statt klare Kante zu zeigen stehen taktische Überlegungen und Angst vor Wählerverlust ım Vordergrund.
Und die naive Vorstellung, man könne mit den rechten auf Augenhöhe diskutieren. Die politische
Mitte hat mehr mit sich selbst zu tun, verstärkt durch die wirtschaftlichen und internationalen Widrigkeiten. Dadurch schwindet das Vertrauen in die Demokratie. Die Verteidiger der Demokratie
müssten laut sein, aber sie schweigen.

Frieden ist mehr als Abwesenheit von Krieg

Frieden ist Respekt vor jedem Menschen, Schutz von Minderheiten, ein friedliches Miteinander und vieles mehr.
Was jetzt nötig ist, ist kein „weiter so“, sondern ein Weckruf. Die politische Bildung muss renoviert werden. Unsere Erinnerungskultur darf nicht untergehen. Demokratie muss verteidigt werden. Und zwar nicht mit Sonntagsreden, sondern mit konkreten Maßnahmen. Mit konsequentem Vorgehen gegen verfassungsfeindliche Parteien welches in einem Parteienverbot endet.
Denn ein Ende des Friedens in Deutschland wäre das Letzte.

Heiner Grönwald

VonDer Redakteur

Tennet-Leitung: Das Sankt Florians Prinzip darf nicht siegen!

Die Tennet wollte aus nachvollziehbaren Gründen (vorhanden, geringere Kosten, schnellere Umsetzung) an der bestehenden Stromtrasse festhalten, was auch keine weitere Schädigung der Umwelt bewirkt (kein Eingriff in das Habitat Finsinger Bannwald, dadurch mögliche Gefährdung der Biodiversität von Pflanzen und Tieren und einer Beschädigung des Waldes als Wasserspeicher).
Das Vorgehen einiger Personen aus der Nachbargemeinde ist leider renitent. Bis in den Petitionsausschuss
des Landtages wurde Druck gemacht, um die Leitung ins Finsinger Holz zu verlegen. Klar brauche es eine neue Leitung wegen zunehmenden Strombedarfs, hören wir, aber doch nicht über Ottenhofener Fluren (das Gemeindesiedlungsgebiet ist weit von der Trasse entfernt). Die Tennet hat nun geprüft, ob die Leitung im Bannwald mit geringen Umweltschäden verlegt werden kann – und will das umsetzen! *
Nur durch Widerstand aus unserer Gemeinde kann das offensichtlich verhindert werden. Stoppen wir diesen Egoismus und das Sankt Florians Prinzip unserer Nachbarn. Unsere Waldfläche ist ein wichtiger Rückzugsort für Tiere und für Pflanzen und Wasserspeicher. Wie bedrohlich durch den Klimawandel die Hochwassergefährdung schon ist, haben wir in der Gemeinde letztes Jahr sehr augenscheinlich erlebt, als in Neufinsing eine Überschwemmung gerade noch vermieden werden konnte.

Der Wald selbst kann sich nicht wehren; den Schaden durch einen Eingriff tragen wir aber alle.
Melden Sie sich gerne, wenn auch Sie eine Initiative gegen die Finsinger Trasse unterstützen wollen.

Vielen Dank.
Marcus Kleiner


VonJosef Eichinger

Kommunalpolitik Finsing – Macher:Innen gesucht

Vielleicht hat sie der QR code hierher geführt, vielleicht eine Suchmachine, vielleicht ein Tipp von Freunden. Wir freuen uns auf jeden Fall über Ihren Besuch. Wir, das sind Leute die sich in Finsing in der Gruppe „SPD und Parteifreie“ zusammen geschlossen haben, um Kommunalpolitik zu machen.

Dann ist jetzt die beste Gelegenheit aktiv dabei zu sein, egal ob Parteifrei oder als SPD Mitglied, z.B. zur Unterstützung unserer Arbeit oder auch als Kandidat der Liste der SPD und Parteifreien. In der Kommunalpolitik sind Parteifarben nicht wichtig. Wichtig ist die richtige Motivation, der richtige Plan um die Gemeinde zu gestalten und voranzubringen.

16 Gemeinderäte und Gemeinderätinnen befinden in Ausschüssen und Gemeinderat über die verschiedensten Belange der Gemeinde. Jede Entscheidung hat Einfluss auf unser Leben in der Gemeinde, sei es über Schul- und Kindergartenplätze, Finanzen, Bauvorhaben, Radwege und wie wir unsere Vereine unterstützen. 16 Gemeinderäte aus den verschiedenen Gruppierungen Finsings. 15 davon sind eindeutig dem demokratischen Spektrum zuzuordnen, und das soll sich bei der nächsten Kommunalwahl in 2026 nicht ändern. Helfen Sie aktiv mit.

Neben den Gemeinderät:Innen wird auch ein neuer Chef oder Chefin für das Ratshaus gesucht. Unser derzeitiger Bürgermeister Max Kressierer wird sich nicht mehr zur Wahl stellen. Wer wird sein Nachfolger oder Nachfolgerin? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir unseren Wunschkandidatin oder Wunschkandidaten zunterstützen.

Auf Kreisebene vertritt seit mehr als 15 Jahren unsere Kreisrätin Gertrud unsere Interessen. Damit hat Gertrud Eichinger mit Abstand die allermeisten Erfahrungen in der Kommunalpolitik und darüberhinaus ein Netzwerk auf Kreis-, Bezirks- bin hinein in die Landtagsebene.

Viele von uns kennen Sie bereits durch den Ohrwurm, vielleicht sogar persönlich. Aktiv reinschnuppern ist an einfachsten zum Beispiel, über die Whatsapp Gruppe, um uns zu erzählen was Sie in Finsing ändern würden. Nutzen Sie die Gelegenheit egal ob 16, 18 oder über 80. Weil uns Kommunalpolitik wichtig ist.

VonDer Redakteur

ASJ Pressemitteilung zur Situation in Gaza vom 21/05/2025

ASJ ist die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen und fordert in ihrer Presseerklärung von 21.5.2025:

„Die ASJ fordert Israels Regierung erneut auf, die massiven Angriffe in Gaza zu stoppen und zugleich dauerhaft und ausreichend humanitäre Hilfe für Gaza zuzulassen. Es reicht nicht aus, soviel Versorgung zuzulassen, dass das Verhungern der Zivilbevölkerung verhindert wird – zumal die jüngst zugelassenen Lieferungen nicht einmal das absichern.

Auch das unbestrittene Recht Israels auf Selbstverteidigung setzt voraus, dass Verteidigungshandlungen als Reaktionen verhältnismäßig bleiben – die flächendeckende Zerstörung des Gaza-Streifens und das Aushungern der Bevölkerung können nicht verhältnismäßig sein. Offen geäußerte Vertreibungsszenarien der palästinensischen Zivilbevölkerung stehen außerhalb jeglichen völkerrechtlichen Maßes, das an jede Verteidigungshandlung anzulegen ist. Das Völkerrecht gilt für alle Staaten: Es muss Zivilisten schützen und zivile Infrastruktur schonen. Beides stellt Israel derzeit in Frage.“

Auch die Mitglieder des SPD Ortsverein Finsing haben sich in Briefen vom 1.1.2025, an die Parteigliederungen und ihrer Vertrete,r die menschenverachtende Methode der derzeitigen Regierung Israels angeprangert und eine klare Stellungsnahme der SPD gefordert.

Der israelischen Premier Netanyahu und sein Ex-Verteidigungsminister Gallant sind seit dem 21.11.2024 vom Internationalen Strafgerichtshof (ICC) der Kriegsverbrechen angeklagt. https://www.tagesschau.de/ausland/asien/haftbefehl-netanyahu-100.html
Das muss auch die SPD anerkennen und die Kontakte mit den Rädelsführern in Israel auf den Prüfstand stellen.

Es ist auch vollkommen inakzeptabel dass unser neue Kanzler darüber nachdenkt wie er sich mit dem angeklaten Premier Netanyahu in Deutschland treffen kann. Entsprechend der Anklage muss er zwingend den internationalen Strafgerichtshof überstellt werden, sollte Hr. Netanyaho deutschen Boden betreten. Da hilft auch nicht die viel missbrauchte Imunität nicht, wie in der Analyse der Fakten von LTO – Legal Tribune Online, nachgewiesen wurde.

LTO kommt in dem Artikel von Dr. Max Kolter vom 15.5.2025 zu dem Schluss:

Um einen Staatsbesuch von Israels Premier Benjamin Netanjahu zu ermöglichen, will Bundeskanzler Friedrich Merz notfalls den Haftbefehl des IStGH ignorieren. „Mittel und Wege“, eine Festnahme zu verhindern, gibt es – aber keine legalen.

Für unser Rechtsempfinden ist die Sache klar. Deutschland muss die Entscheidungen des internationalen Gerichtshof befolgen, wollen wir Willkür nicht Tür und Tor öffenen (siehe Beispiel USA unter Trump).