Wählt Finsinger in den Kreistag!

VonDer Redakteur

Wählt Finsinger in den Kreistag!

Eine einzige Vertreterin aus Finsing, Gertrud Eichinger, im Kreistag und das bei 60 Mitgliedern – reicht das aus? Auf keinen Fall!

Für viele ist der Kreistag eher wenig präsent. Aber dort werden wichtige Entscheidungen für uns getroffen und das im Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro im Jahr 2026. Wir als Finsinger profitieren zwar einerseits von Leistungen mit, müssen diese aber auch durch die Kreisumlage mitfinanzieren.

Was das bedeutet, ist im Folgenden kurz ausgeführt:

Einnahmen

Seine Einnahmen bekommt der Kreis neben Zuschüssen vor allem durch die verpflichtende Kreisumlage aus den Steuereinnahmen der Gemeinden und Städte. Diese Zwangsumlage wurde in den letzten Jahren auf über 53% unserer frei verfügbaren Mittel hochgesetzt. Eine Obergrenze? Gibt es nicht. Vielen Gemeinden geht hier die Luft aus. Und nur mit Kniffen (Auflösung von Rücklagen, neue hohe Kredite) gelingt dem Landkreis überhaupt noch, nicht weiter zu erhöhen. Das ist keine Dauerlösung. In der Gemeinde merken wir, dass Geld für eigene Investitionen fehlt. Kein Wunder, dass der Ärger über die Rekordabgabe allgemein steigt, viele Städte und Gemeinden können das gar nicht mehr leisten.

Doch muss das so sein, weil damit die dringend notwendigen Aufgaben und Investitionen in bester Weise erledigt werden? Bei vielem ja, aber es gibt Zweifel.

Ausgaben

  • Zugewiesene Aufgaben von oben:
    Alle Landkreise klagen zurecht, dass vom Bund immer mehr Aufgaben übertragen werden, ohne die Gelder hierfür zu bekommen. Sehr ärgerlich. Und die Landkreise, Städte und Gemeinden protestieren massiv dagegen.
  • Verwaltung:
    Aus der Tradition mit hohem Personalkostenaufwand. Doch nutzen wir hier im Landkreis schon effizient neue digitale Möglichkeiten? Da gibt es Handlungsbedarf.
  • Wichtige Aufgaben:
    Da wäre beispielsweise der öffentliche Nahverkehr und das Krankenhaus zu nennen. Beide notwendig, aber kein „Wünsch Dir was Konzert“ ohne Rücksicht auf die Kosten. Allein die Defizite vom Krankenhaus sind für circa 5% der Kreisumlage verantwortlich. Da sollte durch Kooperation mit den Kliniken der Nachbarlandkreise deutlich reduziert werden. Warum wird eine solche hinausgezögert?
  • Investitionen:
    Da sehen wir leider das Gegenteil, weil das Geld nicht reicht, wird hier gespart, nicht erst seit heute. Kein zukunftsfähiges Konzept.

Helfen Sie mit die Interessen der Gemeinde im Kreistag einzubringen!

Helfen Sie mit, damit unsere Gemeinde mit besserer Präsenz und mutigen Vertreterinnen und Vertretern im Kreistag mitentscheiden kann! Unsere Verbindung hat dafür vier Kandidaten aufgestellt: Auf der Liste der SPD und Parteifreien stehen Gertrud Eichinger (Platz 3), Manuela Schulze (Platz 19), Dr. Marcus Kleiner (Platz 36) und Martin Huber (Platz 55). Gerne weisen wir auch auf die Kandidaten von CSU, Freien Wähler Finsing und der Grünen hin.

Wählen Sie gezielt Finsinger Kandidatinnen und Kandidaten!

Marcus Kleiner, Parteifrei


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