Platz 4
SPD Mitglied
„Weiterentwicklung braucht langfristige Ziele und muss trotz allem Fair, Gerecht, Sozial und natürlich finanzierbar sein“
Finsing leben: Miteinander. Offen. Mutig.
Wer ich bin:
64 Jahre alt, lebt in Neufinsing seit über 27 Jahren, verheiratet und zwei erwachsene Kinder. Beruflich in der Forschung und Standardisierung von Mobilfunk und der Nutzung von humanoiden Robotern beschäftigt.
Aktiv seit Jahrzehnten in der SPD und seit einigen Jahren der Vorstandsvorsitzende des Ortsvereins Finsing. Besonders toll ist die gemeinsame Arbeit an der Weiterentwicklung der Gemeinde. Jedes Jahr organisieren wir das traditionelle Neujahrsfeuer und den Frühjahrsputz, bekannter als Ramadama.
Seit Jahrzehnten beteilige ich mich immer wieder mit spannenden Angeboten im Finsinger Ferienprogramm. Besonders stolz bin ich darüber, vor über 20 Jahren Mitinitiator des Bürgersolarkraftwerks auf der Finsinger Schule, Mitinitiator des allerersten Finsinger Umwelttages und 2018 Gründungsmitglied vom Finsinger Repair-Cafe gewesen zu sein. Seit Corona betreuen Martin Huber und ich ehrenamtlich die Gaststätte des Neufinsinger Vereinsheims und sorgen dafür dass dieser Raum wieder von allen genutzt werden kann.
Hobbies: Repair-Café, 3D Druck, Garten, Familie, Robotik und im allgemeinen etwas neues zu erstellen oder gebrauchtes zu reparieren und zu erhalten.
Was möchte ich für die Gemeinde Finsing erreichen:
Natürlich sind meine Vorhaben auch Teil des umfassenden Programms unserer Gruppe.
- Energie- und Kostenminimierung als Langzeitplan. Ein Ziel ist es alle neuen kommunalen Vorhaben von Anfang an pragmatisch auf maximale Nachhaltigkeit auszurichten. Nicht als Selbstzweck sondern ganz einfach zur Reduzierung der laufenden Energiekosten. Co2 Abgaben führen nach 2026 zu deutlich erhöhten Kosten für fossile Energieträger. Auch die Sanierung bestehender Liegenschaft muss immer auch die laufenden Kosten im Blick behalten.
- Konkret: Umrüsten der kommunalen Gebäude auf nachhaltige Wärmeversorgung zur Reduzierung der laufenden Kosten. Ausbau der PV-Anlagen auf kommunalen Gebäuden zur Reduzierung der Stromkosten.
- Konkret: Gemeinsame Nutzung von PV Überschüssen im Gemeindegebiet ( z.B Bürgerhaus Eicherloh nutzt PV Strom der Schule). Seit der EEG Novelle von 2023 ist das möglich
- Wurde von mir auch in der letzten Bürgerversammlung in 2025 eingebracht.
- Qualitätsoffensive Radwege. Ausbau des Radwegenetzes innerhalb des Gemeindegebiets (und zwischen den Ortsteilen).
- Konkrete Massnahme 1: Erstellen eines Radwegekonzepts zusammen mit Familien und Betroffenen. Ausgewählte Strassen sollen mittel- und langfristig mit zusätzlichen Radwegen ergänzt werden um die Verkehrssicherheit insbesondere von Kindern und Familien zu erhöhen.
- Konkrete Massnahme 2: Bau des Rad- und Fußwegs von Neufinsing nach Eicherloh.
- Nicht warten – Handeln: Prüfung von Fördermassnahmen. Verhandeln mit Grundstückseigentümern vorantreiben. Hier setze ich auf das Talent von unserer neuen Bürgermeisterin Gertrud, neue Wege zu gehen und alle Beteiligten ins Boot zu holen.
Durch warten werden die Bauabschnitte automatisch Jahr für Jahr teurer so dass sich eine Abschnittweise Lösung rechnet. - Das Ziel muss ein durchgängiger Fahrradweg von Eicherloh über den Badeweiher nach Neufinsing sein. Damit Finsinger zum Theater und Biergarten beim Faltermeier und Eicherloher zum Einkaufen nach Neufinsing radeln können.
- Gesicherte Abstellplätze für Fahrräder und e-bikes an den Bus und S-Bahnhaltestellen für all diejenigen die mit dem Fahrrad kommen.
- Wir haben bereits vor Jahren einen Antrag gestellt um die wichtigsten Bushäuschen so auszurüsten, dass die Fahrräder sicher abgesperrt werden können.
- Der Antrag wurde aus Kostengründen abgelehnt, denn kaum einer der Gemeinderäte fährt mit dem Bus.
- Unterstützung der Vereine für eine faire und nachhaltige Weiterentwicklung – Bedarfsplanung und Finanzierung
- Vereins- und Kulturförderung ist dringend zu verbessern.
- Alle Vereine genauso wie freie bzw. nicht organisierte Gruppen fair und angemessen fördern.
- Beispiele für notwendige Förderungen sind:
- Theater: Braucht mehr gute Räume für Proben und Jugendtheater
- Kegelverein: hat keine Trainingsbahnen
- Tennisverein: hat derzeit keine Möglichkeit für Weiterentwicklung
- Erfoderlich ist eine bedarfsgerechte Neuplanung des Sportgeländes mit Einbeziehung der heutigen und zukünftigen Nutzer einschließlich der Nutzung des Vereinsheims
- Konkret: Neuplanung der Zukunft des Vereinsheims und der Freizeitanlagen. → siehe auch Abschnitt Bürgerhäuser
- Konkret: Verlegung des Wertstoffhof schafft langfristig Freiräume
- Seit über 20 Jahre überfällige energetische Sanierung und Modernisierung der bestehenden Bürgerhäuser um der Vielfalt der Vereine und privaten Engagement einen guten und schönen Platz zu geben. Erst auf drängen von der Gemeinderätin Gertrud Eichinger wurde Geld für die Planung zur energetischen Sanierung zumindest für das Bürgerhaus Eicherloh eingestellt aber leider nie mit voller Kraft umgesetzt.
- Eine Bürgerbefragung soll die aktuellen Bedarfe als Basis für die langfristigen Planungen ermitteln.
- Konkret: Planungen für schrittweise mittel- und langfristige Umbauten
- Barrierefreiheit z.b. Eicherloh
- Energetische Sanierung mit Augenmaß
- Konkret: Planung zur Zukunft des Vereinsheims in Neufinsing. Neubewertung des gestehenden Bebauungsplans
- Nachhaltiges Bauen und günstiger Wohnraum – Ortsentwicklung.
Neuer Wohnraum ist knapp. Verdichtung und Erweiterung bestehender Gebäude, um Flächenfraß zu minimieren: Schaffung von Bauland und vergünstigten Erwerb von Grundstücken und Eigentumswohnungen für Einheimische: Effiziente, ökologisch geplante neue Siedlungen: Vermehrt Geschoßwohnungsbau in Neubaugebieten:- Wohnraum für Finsinger sichern. Fördern von Eigentümergemeinschaften und genossenschaftlichem Bauen für alle die in Finsing bleiben wollen aber sich kein Haus leisten können oder wollen
- Konkret: Bebauung Rathauswiese und Neubaugebiet am Umspannwerk von Grund auf Nachhaltigkeit und auch auf Eigentumswohnungen für Einheimische auszurichten.
- Stichwort: bezahlbarer Wohnraum für „Einheimische“ auch im Alter
- Jugendbeteiligung – Jugendforum. Um Jugendliche frühzeitig an eine demokratische und vielfältige Kommunalpolitik heranzuführen und um ihre Erfordernisse und Wünsche zu kennen und zu respektieren
- Konkret: ständige Einrichtung eines Jugendforums. Beispiel: Walpertskirchen, Wartenberg www.vg-wartenberg.de/langenpreising/jugendforum
- Schaffung/Wiederbelebung von Jugendräumen/Angeboten für Jugendliche. Jugend-Kultur-Werkstatt im neuen Bürgerhaus
- Konkret: Gründung eines Maker-Space für alle die kreatives schaffen wollen
- Bessere Anbindung an ÖPNV mit ergänzenden neuen Mobilitätslösungen. Wo ökologisch sinnvoll soll ÖPNV 40 Minutentakt abgestimmt zu den S-Bahnzeiten angeboten werden.
- Intelligente Kombination von Linienbus und von Ruftaxi um auch spät abends oder am Wochenende zur S-Bahn zu kommen.
- Überdachte und gesicherte Abstellplätze für Fahräder, e-bikes an den Bus und S-Bahnhaltestellen für all diejenigen die mit dem Fahrrad kommen.
Kontakt:
email: j.eichinger(at)web.de
„Nachhaltigkeit muss trotz allem Fair, Gerecht und Sozial sein“